An die Christen: Wenn es Gott/Jesus gibt, kann man ihn dann darum bitten, dass er sich beweist?

Warum willst Du nur Antworten von Irrgeleiteten?

Wer soll denn irrgeleitet sein?

Naja, wer an Geschichten von Teufeln und Dämonen glaubt und sowas als "Wort Gottes" deklariert, solche Leute eben...

Nicht nur Christen glauben an Dämonen und niedrige/Böse Wesenheiten. Auch Muslime,Esoteriker usw. Dann müsste ja fast die halbe Welt irrgeleitet sein.

16 Antworten

Wenn jemand sagt, er hätte die Stimme Gottes gehört, dann nehme ich das so an, ohne zu wissen, ob das auch genau so stimmt. Ich muß es auch nicht beurteilen.

Es gibt Menschen, die glauben an Gott, weil sie ein Wunder erlebt haben. Es gibt Menschen, die etwas ganz Besonderes erlebt haben. Auf mich trifft beides zu, jedoch darauf gründet sich mein Glaube nicht. Für mich trifft eher zu, was ich in 2. Kor. 5,7 lese: Ich wandle im Glauben und nicht im Schauen.

Glauben bedeutet nicht ein Führ-Wahr-Halten, sondern kommt von dem griechischen Wort "pistis" und bedeutet vertrauen. Ich vertraue Gott, dass ER mich führt und leitet. Im Nachhinein sah ich dann so oft, dass genau das auch passiert war.

Jesus versprach uns nicht, dass wir Seine Stimme hören werden, wenn wir es uns wünschen. Jedoch sagte er zu seinen Jüngern: Wenn ihr bei dem bleibt, was ich euch gesagt habe, und euer Leben darauf gründet, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen." Joh. 8, 31+32

Zuerst kommt das Lesen in der Bibel, damit wir wissen, was Jesus lehrte. Dann kommt das Gründen des Lebens auf dem, was Jesus lehrte. Also nicht nur lesen, sondern auch tun. Erst dann kommt die Wahrheit und wir erkennen, wo Er uns schon längst die Antwort auf unsere Frage nach IHM gegeben hat.

Und nein, Jesus lässt Dich nicht verloren gehen. Jesus sagte: "Meine Schafe hören auf mich. Ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden niemals umkommen. Niemand kann sie aus meinen Händen reißen, weil niemand sie aus den Händen meines Vaters reißen kann. ER schützt die, die ER mir gegeben hat, denn ER ist mächtiger als alle. Ich und der Vater sind untrennbar Eins." Johannes 10, 27-20

Ich vertraue Gott

Aber welchem Gott vertraust du und warum?

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@Kevidiffel

ich vertraue dem Gott, von dem in der Bibel zu lesen ist. Warum? Ich habe erkannt, dass ER gut zu mir ist, es gut mit mir meint.

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@Nordlicht979
ich vertraue dem Gott, von dem in der Bibel zu lesen ist.

Und warum nicht dem, von dem in dem Koran zu lesen ist?

Ich habe erkannt, dass ER gut zu mir ist, es gut mit mir meint.

Und was ist wenn das nur Satan ist, der dich vom wahren Gott, Allah, abbringen möchte?

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@Kevidiffel

1) Der Koran liefert ein Gottesbild, in dem der Mensch sich durch Werke beweisen muß, obwohl er - der Mensch - das doch nicht kann. Das ist nur ein kleines Beispiel von vielen. Ich glaube und vertraue den Inhalten des Korans nicht. Mohammed hat an keiner Stelle bewiesen, dass er eine Botschaft von Gott hat.

2) Je näher eine Braut ihrem Bräutigam kommt, desto besser wird sie mit jedem Schritt erkennen, dass es ihr Bräutigam ist.

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@Blume8576

Im Islam pickt man sich einzelne Personen und Ereignisse heraus. Damit hat der Islam mit dem AT nur sehr wenig gemeinsam. Das Gottesbild ist nun mal verschieden. Christen sehen in Gott jemanden, der uns Menschen liebt. Im Islam wird Allah als jemand gesehen, vor dem man Angst hat. Es gibt eben noch mehr Quellen als wikipedia.

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Vielen Dank, Nordlicht!! Besser hätte ich es nicht schreiben können - ich gehe einen Schritt auf Gott zu, indem ich ihm vertraue, dass er meine Sünde nicht verurteilen wird, weil Jesus mein Urteil getragen hat und "laufe" ihm hinterher wie Petrus, der Jesus einfach mal fragt, ob er auch aufs Wasser gehen kann. Jesus hat am Kreuz gebetet: Vater, vergib ihnen! Wenn ich einen Schritt auf Gott zumachen will, könnte ich ihn erstmal darum bitten, dass er mir vergibt, dass ich gewisse Dinge, gedacht, gesagt, getan habe.

Im Römerbrief steht auch, dass Gott sich schon durch die Schöpfung gezeigt hat und es jetzt an uns ist, zu glauben, dass es ihn gibt und er das gemacht hat.

Ein Zeichen dafür, dass es Gott geben muss ist auch, dass es für jedes Bedürfnis etwas gibt, was es befriedigen kann. Wenn die Sehnsucht nach Gott also existiert, gibt es einen Gott! Etwa 80 % der Menschheit (nach einer Fernsehsendung, ich vermute eher 100 %) glauben an irgendentwas bzw. brauchen es in etwas zu vertrauen. Das kann ja auch die eigene Person sein. Es ist also ganz klar das Bedürfnis erkennbar, dass man jmd. vertrauen kann, der einen schützt und sich um einen kümmert.

Wenn ich mir dann ansehe, was Jesus so alles gesagt hat, dann erkenne ich in seinen Worten Wahrheit und eine Brillianz, die ich nirgendwo bisher gehört habe. Jesus hat gesagt z. B. "Liebt eure Feinde!" Das ist total krass, aber er hat so Recht. Es ist der einzige sinnvolle Weg, für Frieden zu sorgen und besonders dann, wenn es sonst keine Möglichkeit der Einigung gibt.

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Hallo

Oft werden wir von den grossen Geschichten "verblendet" und übersehen so die kleinen Taten Gottes. Natürlich kann er Wunder geschehen lassen, wird er aber nicht alltäglich tun sondern nur wenn er es für nötig erhält.

Ich habe früher auch immer um ein Zeichen gebetet und dachte er antwortet nicht, obwohl dem nicht so war. Vielleicht hat er dir ja auch schon geantwortet und du hast es nicht bemerkt. Versuche mal auf die kleinen unscheinbaren Dinge zu achten, dann findest du Gott auch im Alltag :)

Und zu allerletzt: Leute die solche Dinge erlebt haben gibt es wirklich auch wenn selten. Kenne da selbst Leute aus meinem persönlichen Umfeld.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Viele Gläubige antworten auf derartige Fragen mit auswendig gelernten Floskeln à la...

"Wie kannst du es wagen, 'Gott' in Frage zu stellen!"

...oder...

"Der allmächtige 'Gott' will, dass du an ihn >glaubst<! Deshalb schickt er keine Beweise!"

...oder...

"Du sollst deinen 'Herrn' nicht in Versuchung führen!"

Ich hingegen sage: du kannst "Gott" oder "Jesus" prinzipiell um alles bitten, wirst aber mangels real existierendem Kommunikationspartner keine Reaktion erhalten.

Und bevor jetzt wieder gemeckert wird, dass nur Antworten von "Christen" erwünscht sind: erstens hat man als Fragesteller auf dieser Seite kein Recht, anderen Usern, deren Ansichten man nicht teilt das Antworten zu verbieten, und zweitens bin ich gemäß den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland "Christ". Die Kirche, die jeden Monat ein bescheidenes Sümmchen von mir einkassiert, sieht das genau so.

Du musst dir erst mal ein Bild von Gott machen. Schau dir in einer sternklaren Nacht den Himmel und mache dir bewusst, dass du oben einen Ausschnitt von Trillionen von Galaxien siehst. Im Vergleich zu denen bist du fast weniger als nichts, und deshalb kann man auch sagen:

"Gott, außer dir gibt es nichts, und dass ich trotzdem etwas bin, ist, weil du mir einen Namen gegeben hast."

Gegenüber diesem Allgewaltigen glaubst du, du könntest ihn wie einen Automaten behandeln: Gebet rein, Erhörung raus? Du könntest ihn auffordern, dir seine Existenz zu beweisen? Da bist du völlig auf dem Holzweg.

Zunächst musst du dein Herz auf Gott einstimmen, einfach zu versuchen, seiner Liebe mit Liebe zu begegnen, einfach so, ohne Bedingungen, ohne Forderungen, ohne Pochen auf Bibelstellen. Sonst verschließt dir deine Überheblichkeit den Weg zu Gott, du stehst dir selbst im Weg.

Es ist wie mit der Liebe allgemein: Die kann man nicht fordern und nicht kaufen, aber wenn man sich selbst in Liebe öffnet, wird sie einem vielleicht geschenkt.

  • wird sie einem vielleicht geschenkt.

Ja, dezidierte Betonung auf "vielleicht"!

Jeder normale Mensch hört irgendwann auf, seine "Liebe" zu beteuern, wenn sie nach einer bestimmten Zeit nicht erwidert wird!

Das nennt sich "Würde" und "Eigenwert"!

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@666Phoenix

Du erfährst jeden Tag Gottes Liebe durch deine Existenz, aber du nimmst alles als selbstverständlich. Du willst keinem etwas schulden, sonst kratzt es an deiner "Würde" und deinem "Eigenwert". Tatsächlich "erwidert" Gott Liebe nicht, sondern schenkt sie einem schon vorab. Man muss es nur zur Kenntnis nehmen.

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@RudolfFischer

Meine Existenz entstand aus der Liebe meiner Eltern in einer lauen Sommernacht an den belaubten Ufern der Saale! Reiner Zufall, wenn auch insgesamt gewollt! Wenn die auf deinen Gott vertraut hätten, wären sie ewig kinderlos geblieben!

Wem schenkt dein Gott denn seine "Liebe" schon "vorab"??

Dem kleinen Jungen in Afrika, der abends nicht weiß, wie er sich vor Hunger hinlegen soll, damit sein Bauch nicht so weh tut?

Meiner tiefgläubigen Nachbarin, die das zweite Mal ein totes Kind zur Welt brachte?...

Ich pfeife auf eine solche "Liebe"!

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@666Phoenix

Niemand von uns kann den Sinn eines bestimmten Leidens erklären. Auch tiefe Gläubigkeit schützt nicht davor; es muss also nach anderen Maßstäben gehen. Letzten Endes bleibt nur ein teils blindes Vertrauen in Gott.

Bei dem Kind in Afrika sehe ich die Verantwortung zunächst bei den Eltern. Wenn ich kein Kind ernähren, erziehen und ausbilden kann, darf ich keines bekommen. Ging mir lange Jahre auch so, ist nicht unzumutbar.

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@RudolfFischer
  • Wenn ich kein Kind ernähren, erziehen und ausbilden kann, darf ich keines bekommen

Du solltest dich für solch eine "christliche" Antwort schämen und vlt. mal fragen, ob deine christlichen Vorfahren nicht ein bisschen Verantwortung für diese Situation haben, als sie dem Missionierungsbefehl ihres Gottes folgten!

"Blindes Vertrauen in Gott"???

Ich habe nicht mal "blindes Vertrauen" in weltliche, fassbare, von mir ggf. beeinflussbare Größen! Wieso sollte ich Vertrauen in einen rachsüchtigen, eifersüchtigen, nicht existenten Traumgott haben???

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Glauben bedeutet "nicht wissen". Ich möchte dir keine klerikale Antwort geben, sondern eine, die mir als Christen weitergeholfen hat.

Gott/Jesus hilft denen, die sich selbst helfen. Die ihr Leben in die eigene Hand nehmen und versuchen, rechtschaffen zu sein. Seine Unterstützung erfährst Du dann, wenn dir Dinge gelingen, bei denen Du vorab gezweifelt hast. Frage nicht nach Beweisen, denn diese helfen Dir auch nicht weiter. Geh hinaus in die Welt und finde die Schönheit der Schöpfung. Finde seine Liebe in der Zuwendung, die du durch Familie und Freunde erfährst. Finde seine Größe in der Natur. Es benötigt keine Kirche, keine Priester, keinen Papst, um an Gott zu glauben. Vertraue auf dich selbst und vertraue auf die Eingebungen, die du hast. Sie könnten von Gott gesandt sein.

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