An die Atheisten hier:?


05.07.2022, 19:07

Komisch. Anscheinend haben alle — oder fast alle — den Passus überlesen, dass ich selbst ein Atheist war. Oder haben sie das gar nicht geglaubt?

35 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also aus meiner Erfahrung heraus sind die wenigsten Gläubige, wahrhaftige Gläubige.
Selbst von ZJ durfte ich mir schon anhören, dass man da mitmacht um Zitat "Sicher zu gehen".
Das ist in meinen Augen nichts anderes als Selbstbetrug!

Aber ich kenne auch Menschen, die 100%ig überzeugt sind! Offen gestanden bewundere ich die! Denn die haben es leichter im Leben.
Vor Allem wenn das Leben einen beschissenen Verlauf hat. Und mit einer verkorksten Gesundheit ist das leider so!

Neid ist mir fremd, da ich gönnerhaft bin! Ich verspüre wenn überhaupt eine Art Neid. Das ist so ein Gefühl, das jemand etwas Schönes hat oder kann, das ich bewundere bzw. mich begeistert. Ich frage mich wie derjenige das macht bzw. geschafft hat, und ob ich das vielleicht auch schaffen kann oder zur Einsicht komme, dass der Zug bereits abgefahren ist. Man könnte es neidische Bewunderung nennen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich höre da Einiges an Weisheit heraus. Chapeau!

Ich hasse übrigens ebenfalls falsche Christen und ZJ-Religiöse.

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@Tommyleinchen59
Ich hasse übrigens ebenfalls falsche Christen und ZJ-Religiöse.

Murmelte Jesus nicht etwas über Feindesliebe?

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@wilmaed

Würdest du mich verstehen, was ich wirklich sage, würdest du erkennen, dass ich hier sogar noch „harmloser“ als Jesus bin!
Er bezeichnete die Frommen (= die Pharisäer und Schriftgelehrten!) als Schlangenbrut, getünchte Gräber usw. und hat sie als Heuchler verschrien! Schlussendlich wurde Jesus von diesen frommen religiösen Scheinheiligen gekreuzigt.

Übrigens hasse ich keine Menschen!

Noch Fragen?

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@Tommyleinchen59

Da kannst Du mal sehen was das für ne Wurst war...

Finde ich gut dass Du deinen oberen Kommentar revidiert hast! Chapeau zurück!

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@Rumpelric

Nimm dich bitte in Acht! Ich reagiere auf Blasphemie äußerst allergisch! Das ist ungefähr so, als würde man die Mutter beleidigen!

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@Tommyleinchen59
Noch Fragen?

Nein.

Jemand kann sagen "ich hasse Schwarze/Polen/Juden", meint aber nicht die Menschen selbst damit.

Faszinierend.

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@wilmaed

„Ich hasse Religiöse“, bedeutet nicht, dass ich die Menschen hasse, sondern die Religiosität, die von ihnen Besitz ergriffen hat!

Das ist ungefähr so, als würdest du sagen: „ich hasse Krieg“ und meinst dabei aber selbstverständlich nicht die einzelnen Kämpfer persönlich, die ihren Befehl erhalten haben, an die Front zu gehen.

Oder wenn man sagen würde: „ich hasse Homosexualität!“, heißt das nicht automatisch, dass man jeden Menschen hasst, der die ausübt!

Verstehst du, wie ich das meine?

Und genau so hat das Jesus damals auch gemeint!

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@Tommyleinchen59
„ich hasse Homosexualität!“, heißt das nicht automatisch, dass man jeden Menschen hasst, der die ausübt!

das ist wie: ich hasse das Judentum, aber nicht jene Menschen, die das Judentum ausüben.

Die Religion oder die sexuelle Identität gehören zum Menschen dazu. Sie sind Bestandteil seiner Identität.

Das sieht auch eine Richterin so:

Die Unterscheidung zwischen Homosexuellen und Homosexualität ließ sie nicht gelten - was Latzel mit einem Kopfschütteln zur Kenntnis nahm. "Homosexualität ohne Menschen ist nicht vorstellbar", erklärte sie. Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen sei Teil seiner Identität.

https://www.sueddeutsche.de/politik/olaf-latzel-prozess-urteil-1.5127460

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@Tommyleinchen59
Du WILLST es gar nicht verstehen.

Wenn ein "falscher Christ" ein "ich hasse falsche Christen" hört, wird er das auf sich beziehen.

Das gilt auch bei Homosexualität.

Wie du das verstehst, spielt keine Rolle. Du verletzt andere Menschen.

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@Tommyleinchen59

Und DU entscheidest, was "falsche" Christen sind?

Schmink dir bitte deine Arroganz ab.

Du weißt, was in der Bibel zum Thema "Hoffart" steht?

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@Tommyleinchen59
Übrigens hasse ich keine Menschen!

Ich hasse übrigens ebenfalls falsche Christen und ZJ-Religiöse. (Deine worte)

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Absolut nicht!

Ich halte Religionen für albern und kann weder gläubigen Christen noch anderen Religiösen oder Esoterikern etwas abgewinnen.

Wobei, der Wahrheit die Ehre, ich kaum echte gläubige Christen kenne; die allermeisten "Christen" in meinem Umfeld sind reine Bedarfs- und Ritualchristen, die sich aus dem Dogmen- und Regelkatalog das zusammenglauben was ihnen gefällt und das spinnerte und irrationale Gewese tunlichst ignorieren.

In Amiland und auch in meiner Gegend war und bin ich vielen Evangelikalen begegnet, die ich eher als gläubig bezeichnen würde, genauso wie die Zeugen Jehovas hierzulande, aber die habe ich eher bemitleidet.

Und seid ihr nicht manchmal ein wenig neidisch über die Christen, die eine lebendige Hoffnung in sich tragen, bezüglich des ewigen Lebens?

Nein, weil nicht fest steht, ob diese Hoffnung eintreffen wird. Hoffen können übrigens auch Atheisten, sie glauben nur nicht an einen Gott. Ich schließe nicht aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, halte es aber für unwahrscheinlich. Warum muss das genau so in dieser Form existieren? ¯\_(ツ)_/¯ Höchstwahrscheinlich nur ein Produkt der grenzenlosen, menschlichen Phantasie. Ich bin darauf eingestellt, dass ich nichts weiter als ein lebloser Haufen Zellen bin, nachdem ich sterbe, und damit bin ich okay. Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, wäre das natürlich cool, aber wer weiß.

…ich weiß!

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@Tommyleinchen59

Klar, du "weißt". Und hast auch Berge von "Beweisen". Solche, von denen du beklagst, daß die bösen Atheisten die immer in der Luft zerreissen wenn du die vorlegst. Tolle Beweise, wenn das so einfach damit geht. Andere nennen so etwas "Wunschdenken".

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@Weisskuchen

Das Wort „Glaube“ hat in unserer Zeit leider eine negative Wendung erfahren. Im biblischen Sinn ist der Glaube völlig unerschütterlich und fest. Es ist wie eine Art „wissen“, ohne den Schatten eines Zweifels.

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@Tommyleinchen59
Das Wort „Glaube“ hat in unserer Zeit leider eine negative Wendung erfahren.

Gut so! :)

Im biblischen Sinn ist der Glaube völlig unerschütterlich und fest. Es ist wie eine Art „wissen“, ohne den Schatten eines Zweifels.

Ob es tatsächlich eine Art Wissen ist, oder doch nur ein beharrliches Hirngespinst, wird sich zeigen.

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@Tommyleinchen59

Welche beweise für ein Leben nach dem Tod? Und ich glaube auch das ich ein großartiger Trompeter bin, stimmen tut es aber leider nicht.

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@Weisskuchen
Ob es tatsächlich eine Art Wissen ist, oder doch nur ein beharrliches Hirngespinst, wird sich zeigen.

Stimmt!

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Ich brauche keine ewiges Leben. Ich habe mein Leben hier auf der Erde, und nachdem nichts mehr. Ein Leben im Himmel wäre "schön", aber beschäftigen kann ich mich mit nichts. Ein ewiges Leben auf der Erde würde ich nehmen, egal wenn ich dann nur noch ein Roboter wäre mit einem Bewusstsein. Ich will wissen wie die Erde in Jahrhunderten aussieht, ob man den Klimawandel bewältigt hat und mehr. Dafür brauche ich keinen Himmel. Du hast auch von ner "Liebesbeziehung" mit Gott geredet. Ich brauche keine "Liebesbeziehung" mit etwas dass ich weder sehen, hören oder fühlen kann. Ich kann mit einem Menschen eine Liebesbeziehung haben, den ich sehen, fühlen und hören kann.

Durch den Heiligen Geist kann man sehr wohl mit Gott in Kontakt treten!

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@Anonym12341463

Man öffnet sich innerlich für Gottes Stimme und sucht Ihn „ganz verzweifelt“ (einen besseren Ausdruck finde ich nicht.)

Wer das ernstlich tut, wird Gott kennen lernen.

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@kiniro

Da hast du recht.

Wir haben alle Stimmen im Kopf. Einzig man muss wie bei einem Radio nach dem richtigen Sender suchen!

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Was hilft eine Hoffnung, wenn diese lediglich die Angst vor dem Tod überdecken soll. Ich beneide Christen nicht darum, ich würde sie eher bedauern, solch einen Kunstgriff nötig zu haben, um sich den Gedanken an einen natürlichen Prozess erträglich zu gestalten. Aber gesehen dass Christen eher dazu tendieren, jene zu bedauern, denen das erhoffte Paradies nicht zuteil wird, lass ich das, sonst würden wir uns ja ständig gegenseitig bedauern müssen.

wenn diese lediglich die Angst vor dem Tod überdecken soll

Das dachte ich als Atheist übrigens ebenfalls. Es ist allerdings so, dass es wie eine Art Liebesbeziehung zu Gott ist, bzw sich so entwickelt!


Mag sein, dass manche Christen, die nicht in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen sind, wie ich zum Beispiel, den Glauben aus Angst vor dem Gericht Gottes begonnen haben.

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@Tommyleinchen59

"du musst erst glauben, um ihn zu erkennen" klingt für mich etwa so wie "hier, nimm diesen Schuß, damit wirst du dich gut fühlen (und den bekommst du sogar gratis)", und die umstehende Menge Süchtiger im Chorus dann "ja, ganz toll, supergeil Mann"

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@Tommyleinchen59

Tommy, auch wenn du es nicht wahrhaben willst: aber wer plötzlich "Gott" erkennt, war nie "Atheist"!

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@reisswolf22

Nun, dann musst du dir das auch gefallen lassen:

ich war ein Atheist und wurde von Gott überzeugt!

Kennst du die Geschichte von Paulus?

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@Tommyleinchen59

Du meinst die wundersame "Transsubstantiation" des Saulus zum Paulas nach dessen Sturz vom Pferd, vermutlich hart auf den Hypothalamus???

Kenne ich, auch wenn das nur in euerm Märchenbuch namens "Bibel" geschrieben steht!

Auf welchen Teil deines Körpers bist du gestürzt, bevor du "überzeugt" wurdest?? :-)

Übrigens, vlt. liest du noch mal ein paar mehr Bücher als nur die Bibel!

Denn Paulus war kein Atheist, er war griechischer Jude.

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@reisswolf22

Übrigens, vlt. liest du noch mal ein paar mehr Bücher als nur die Bibel!

Tue ich. Wieso kommst du auf die Idee, ich würde nur die Bibel lesen?!

Nein, Paulus war tatsächlich kein Atheist, die waren damals (im krassen Gegensatz zu heute) nämlich verhasst, bzw. nicht existent. Er war sogar viel schlimmer! Er hat in blindem Hass vor den Christen diese vorgeführt und umbringen lassen und hatte großen Spaß daran. Er war vorher einer der eifrigsten Religiösen seiner Zeit und war ein gebildeter Pharisäer in Reinform.

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@Tommyleinchen59

Ich weiß!

DU hast Paulus angeführt und zwar im Zusammenhang mit deiner wunderlichen "Metamorphose" vom "Atheisten" zum Gottesknecht.

  • Atheist, die waren damals (im krassen Gegensatz zu heute) nämlich verhasst,

Da ist kein Unterschied (allein wenn schon im GG im Vorwort, in dem gewöhnlich die alles bestimmenden Prinzipien vorangestellt werden, ein Verweis auf Gott enthalten ist).

Das läuft bloß alles subtiler und ist der Tatsache geschuldet, dass der Christengott immer unpopulärer wird und dass die Atheisten sich immer mehr organisieren, um dem Gotteswahn etwas mehr Substanz entgegenzustellen als "bloß" ihren Nicht-an-Gott-Glaube.

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