An die Anwälte/Scheidungsrechtler - steht Frauen IMMER Unterhalt zu?

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5 Antworten

Da beide schon in Pension und Rente sind, werden die Altersbezüge der beiden während der Ehezeit zusammengerechnet und dann halbiert (mal ganz einfach formuliert). Somit wird sich die Rente der Frau erheblich erhöhen. Unterhalt ist dann jedoch -meistens- nicht mehr zu zahlen.

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Anwälte dürfen grundsätzlich aus standesrechtlichen Gründen keine kostenlose Rechtsauskunft erteilen-

Auch in einem solchen Forum nicht.

Bei einer Scheidung wird vom Familiengericht ein Versorgungsausgleich hergestellt.

Auch die Vermögenslage wird dann geregelt. Wenn es keinen Ehevertrag gibt, kann man grob sagen, jedem gehört die Hälfte.

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Kommentar von katiieeee
18.03.2016, 13:34

Vielen Dank für die Antwort. Das wusste ich nicht, ich poste eigentlich nie hier.

Es geht um eine Diskussionsrunde in der Uni, und ich kann schlecht argumentieren, wenn ich das eben nicht weiß.

Nein, es gibt keine gesonderten Ehevertrag. Also die Frau wir in keinem Fall mit ihren nicht mal 1000€ alleine gelassen?

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Also wenn Sie Rente bekommt werden ihr automatisch von ihm Rentenpunkte angerechnet für die Zeit in der sie z.b. Bei den Kindern zuhause war.
Das geht dann automatisch. Unterhalt mach ich mich mal schlau.

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Kommentar von katiieeee
18.03.2016, 13:38

Vielen Dank! Das ist schon mal gut. Die Frau hat seit sie 16 war durchgehend gearbeitet, war dann zirka 6 Jahre zu Hause wegen der beiden Kinder und hat dann wieder Teilzeit gearbeitet. Sie hat aber auch den gesamten Haushalt geschmissen und die Kinder gehabt. Der Mann hat gearbeitet, war mal selbstständig, mal angestellt, hat ein paar Geschäfte gedreht und war zwischendurch arbeitslos. Dann ist er 5 Jahre arbeitslos gewesen, bevor er in Frühpension gegangen ist. Die Frau hat leider auch gesundheitliche Probleme, schleppte sich aber trotzdem noch kurz vor der Rente in die körperliche Arbeit (Verkauf). Sie erträgt den Mann nicht mehr, da er nur auf der faulen Haut liegt und sie nieder macht. Deshalb möchte sie weg, hat allerdings große Existenzängste.

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Betrachtet man die Sache moralisch statt juristisch, wäre es nicht angemessen wenn der Ehemann die Lebensleistung der Ehefrau bei einer Scheidung honoriert?

Haushaltsführung, Kindererziehung etc alles selbstverständliche, von der Ehefrau unbezahlt, zu leistende Tätigkeiten?

Zur Weiterführung des Gedankenganges dürften sich weitere Ausführungen erübrigen!

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Kommentar von katiieeee
18.03.2016, 13:42

Vielen Dank Dir! Das ist schon mal gut. Die Frau hat seit sie 16 war durchgehend gearbeitet, war dann zirka 6 Jahre zu Hause wegen der beiden Kinder und hat dann wieder Teilzeit gearbeitet. Sie hat aber auch den gesamten Haushalt geschmissen und die Kinder versorgt. Der Mann hat gearbeitet, war mal selbstständig, mal angestellt, hat ein paar Geschäfte gedreht und war zwischendurch arbeitslos. Dann ist er 5 Jahre arbeitslos gewesen, bevor er in Frühpension gegangen ist. Die Frau hat leider auch gesundheitliche Probleme, schleppte sich aber trotzdem noch kurz vor der Rente in die körperliche Arbeit (Verkauf). Sie erträgt den Mann nicht mehr, da er nur auf der faulen Haut liegt, sie nicht unterstützt, nur Dreck macht und sie nieder macht.

Deshalb möchte sie sich gerne trennen, wenigstens die letzten Lebensjahre in Ruhe genießen. 

Der Sohn macht eine Lehre und ist bald fertig, die Tochter studiert, aber sie können sich zur Not selbst erhalten und würden später die Mutter auch unterstützen. 

Die Mutter hat aber große Existenzängste. Sie wohnt am Land, Immobilien kaufen ist unmöglich und Mieten fangen bei 600€ an.

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Kommentar von DerHans
18.03.2016, 14:15

Genau aus diesem Grund wird ja bei einer Scheidung der Versorgungsausgleich durchgeführt. Die Ansprüche aus der Ehezeit, von BEIDEN werden addiert und durch zwei geteilt.

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Wenn sie in einer Zugewinngemeinschaft gelebt haben dann ja.

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