An den Gott/ die Glaubensgrundlage welcher Lebenseinstellung/Religion glaubt ihr?

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Das Ergebnis basiert auf 47 Abstimmungen

Christentum (katholisch, evangelisch, freikirchlich) 40%
Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt) 23%
Agnostizismus (Ungewissheit, ob es einen Gott gibt) 17%
Andere (Sekten, Abspaltungen) 8%
Islam (Sunniten, Shiiten, etc.) 6%
Buddhismus 4%
Hinduismus 0%

39 Antworten

Grüß Dich Talvien!

Ich bin religiöser Atheist!

D.h.dass ich zwar nicht an Gott glaube, aber durchaus denke, dass es einen Grund gibt, warum etwas ist und nicht nichts. Dieser Grund ist ein Geheimnis, welches sich als schöpferische Kraft offenbart. Sie ist der Grund für alles Werden, Sichentwickeln, für allen Wandel und für das Vergehen. Als Mensch sind wir in der Lage diese Kraft in der Natur zu erleben, aber auch durch uns selbst zum Ausdruck zu bringen (in allen Arten von Kunst und in der Liebe.

Diese Kraft erlebe ich als etwas göttliches. Aber nicht als Person also ein Du, sondern als ES, als das EINE oder eben als Geheimnis. Dieser Grund trägt das Potential zum Werden in sich, denn ist ja etwas und nicht nichts. Beschreiben kann man das nicht, nur erleben. Diese Kraft steckt in allem, auch im menschen, in den Tieren, in der Materie und überhaupt im ganzen Universum. Jeder kann diese Kraft erleben und das religiöse Gefühl dabei ist die Ergriffenheit vom Wunder des Seins. Dieses Gefühl als religiöses Gefühl unterscheidet sich von allen anderen Gefühlen und ist daher etwas Besonderes.

Der Anfang von allem ist für mich also diese schöpferische Kraft. Aber auch im Jetzt entfaltet sich alles, also am Punkt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Damit ist das göttliche nicht nur der absolute Anfang (also auch der Grund für den Urknall) und wird Transzendenz genannt (das uns selbst Übersteigende, denn wir haben uns nicht selbst zu verdanken), sondern ist auch im Jetzt wirksam, in der Welt und im Diesseits, was man als Immanent bezeichnet (meint darin enthalten). Gott und nur in diesem Sinne als Es oder als das Geheimnis oder als das EINE wäre dann eine immanente Transzendenz. Daraus ergibt sich der Gedanke, das es eigentlich keinen Anfang und kein Ende des Seins gibt, sondern das beides Zusammenfällt. Gott, nur in den von mir beschriebenen Sinne, war, ist und wird immer sein.

Aristoteles meint, alles was in Bewegung gesetzt wurde und Werde, Wandel, Sichentwickeln und Vergehen kann man als Bewegung ansehen, müsste einen Anstoß bekommen haben. Das jedoch würde eine unendliche Kette zurück bedeuten und damit gäbe es keinen letzten Grund für das, was ist. also, so folgert er, muss der letzte Grund (das EINE usw. oder auch Urgrund) ungeschlagen und unzerstörbar sein. Er nennt es den unbewegten Bewegen, meint aber aber keinen Gott wie im Christentum, Islam und Judentum, sondern ist eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung aus der Ursache-Anstoßkette.

Aus diesem Ganzen lässt sich folgern, das auf Grund dessen alles aus dieser schöpferischen Kraft stammt und miteinander verwandt ist. Damit bekommt alles was ist etwas Heiliges und es lassen daraus ethische Gedanken entwickeln, die auch das Leid, das Gute, das Böse, ja alles was ist akzeptiert werden sollte und somit auch eine eigene Verpflichtung (natürlich je nach den eigenen Möglichkeiten und die sind bekanntlich begrenzt) der Welt, den menschen und Tieren und der Erde helfen sollte. somit ist dies eine religiöse Grundeinstellung, die keinen Gott braucht. ich selbst bin unitariert, was vom Wort Unitas abgeleitet wird und lateinisch ist und Einheit meint. Als Unitarier glaube ich daher an die Einheit des Seins.  Ich bin Mitglied der unitariert - Religionsgemeinschaft freien GlaubensAuf den Punkt gebracht könnte man es so formulieren:

EINES IN ALLEM

ALLES AUS EINEM

Das ist eine kurze Version meiner Religion

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Hier ist viel mehr Respekt vor dem Ganzen, als ich von manchem, der an dieses oder jenes behauptet zu glauben, jemals würde erwarten und erhoffen können. Hier fügen sich, Sein, Vergehen und das Werden zu einer Einheit zusammen, schließt sogar die Endgültigkeit mit ein, die das Sein auf dieser Erde beendet, beenden muss, was viele in den "Religionen" zu wenig, als Tragik des Seins unseres Tuns in den Vergangenheiten, wahrhaben wollen. Die Erde ist ein Ort der Einsamkeit, auch wenn Milliarden Wesen darauf existieren und, was kaum jemand so richtig begreift, dem Tode geweiht. Nur wenige Wesen haben dies verinnerlicht und werden den Tod mit diesem Wissen überwinden

Liebe

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@ngdplogistik

Ich danke Dir für diesen text bzw. Kommentar. Er ist mir eine Freude.

ich wollte noch etwas zu diesem Satzteil sagen:

...die das Sein auf dieser Erde beendet, beenden muss, was viele in den "Religionen" zu wenig, als Tragik des Seins unseres Tuns in den Vergangenheiten, wahrhaben wollen.

Für Unitarier ist der Tod bzw. das Vergehen keine Tragik, sondern eine zu akzeptierende Notwendigkeit, denn die Endlichkeit des eigenen Daseins gibt dem Leben erst den nötigen Ernst und die nötige Würde. Natürlich kann es im Leben Dinge geben, die tragisch sind, wie z.B. Ereignisse, die einem Leid zufügen und die unabänderlich sind. Ich denke da zusätzlich auch an ein qualvolles Sterben oder ein selbstgewählter Tod aus Verzweiflung und besonders dann, wenn andere in Mitleidenschaft gezogen werden. Den Tod ansich gelassen geschehen zu lassen, darum bemühen sich glaube ich alle Unitarier. Ob es allen gelingt, kann ich nicht sagen. Aber es gibt eine gute religiöse Grundlage dafür, ihn nicht fürchten zu müssen. Aber auch Unitarier sind natürlich keine Heilige.


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@vonGizycki

Dies ist schon richtig, jedoch mit der Tragik des Seins unseres Tuns in den Vergangenheiten, ist mehr das endgültige Aus unseres Lebens, und des Planeten, welches wir eigens verschuldet, und entsprechend zu verantworten haben, gemeint.

Hierin liegt für uns eine Verantwortung, welche , in ihrer Tragik, zu wenig beachtet wird. Wir leben in die Gegenwart hinein und nehmen nur die Vergangenheiten mit, anstatt daraus gelernt zu haben, um dann etwas zu ändern für das Zukünftige. Wir leben uns in den Tod. auch wenn der letzte Satz etwas schwierig zu verstehen ist, als Henkersmahlzeit sozusagen.

Liebe Grüße

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@ngdplogistik

Habe es jetzt verstanden. Ich möchte darauf mit Goethe antworten: Wir irren uns empor. 

Wir können zwar alles zerstören, wie Du richtig schreibst und damit den Tod der Menschheit heraufbeschwören, aber ich möchte doch gerne an die Anpassungsfähigkeit des Menschen glauben. In sofern bin ich da nicht ganz so pessimistisch.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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@vonGizycki

Dein Wort, was den Pessimismus anbelangt, in der Menschheit Ohren mit dem Sinn zur rechtzeitigen Veränderung. Nur wenn Du das Globale betrachtest, ist bis dorthin ein weiter Weg. In dubio pro reo.

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Agnostizismus (Ungewissheit, ob es einen Gott gibt)

Vielleicht bin ich zu ungebildet, vielleicht zu eingebildet aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das alles nur durch puren Zufall entstand. Ich habe kein Bild von Gott im Kopf, glaube nichtmal das er irgendwelchen Einfluss auf irgendetwas hat. Nur dieser erste Funke, die Idee die alles ins Rollen gebracht hat, das übersteigt ganz einfach meinen Horizont also suche ich mir eine simple Lösung ;)

Manche Detail sind so perfekt, so erstaunlich das ich mich frage warum sie genau so entstanden sind, warum gibt es in der ewigen Dunkelheit der Tiefsee knallrote Würmer? Warum gibt es Blumen deren Geruch, Farbe und Form einen Menschen so bezaubern obwohl sie nur Beinen etc. anlocken müssten? Wie kommt es das Chemie und elektrische Impulse und so etwas überhaupt wahrnehmen lassen? Zur reinen Arterhaltung würde doch schon sehr viel weniger reichen...

Ich bin agnostischer Atheist. Im Grund ist jeder A(nti)theist agnostisch in dem Sinne, dass er niemals zu 100% eine Gottheit oder auch mehrere ausschließen wird. Es gibt jedoch einfach kein Indiz dafür, dass es Gottheiten gibt. Was die "heiligen" Bücher bzw. Quellen anbelangt, so heilig können sie nicht sein wenn es davon gleich Dutzende gibt die sich alle gegenseitig untergraben, schließlich behaupten sie alles was anderes. Andersherum ist sich jeder Gläubige zu 100% sicher, dass ihre Gottheit der Realität entspringt, weil Religiösität fast immer die Augen und Ohren verschließt und jede andere Möglichkeit gleich von vornherein ausgeschlossen wird, weil sonst ihr Kartenhaus zusammenstürzen würde. Also wird einfach geleugnet.


Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt)

Wobei Atheismus allerdings kein Glaube im religiösen Sinne ist, sondern höchstens im Sinne einer Wahrscheinlichkeitsabschätzung: Ich halte die Nichtexistenz eines Gottes für wahrscheinlicher als das Gegenteil.

Mein Weltbild orientiert sich an der Wissenschaft und an der Philosophie der Gegenwart und des 20.Jahrhunderts.


Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt)

Jeder, der an irgendeinen der aktuellen Götter glaubt, hätte im antiken Griechenland an deren Götter geglaubt. Er hätte also an etwas geglaubt, das er im Hier und Jetzt für unsinnig hält. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Agnostizismus (Ungewissheit, ob es einen Gott gibt)

Agnostizismus,allerdings eher in Richtung Atheismus, da für mich die Wahrscheinlichkeit, dass ein göttliches Wesen existiert, geringer ist als das Gegenteilige.

Ich glaube an mich selbst, an meine eigene Kraft. Was nicht heißt, dass ich denke, dass alles andere falsch ist. Ich respektiere Menschen, die mit fester Überzeugung an ihren Gott/ihre Götter glauben können und daraus eine große Stärke ziehen. Nur sollte sich jeder Gläubige bewusst machen, dass Religion etwas von Menschen Geschaffenes ist. Kein Gott hat die Bibel oder den Koran verfasst. Ich konnte mich nie den Zwängen einer Religion unterordnen oder einfach annehmen, dass sie mir vorschreibt, wie ich meinen Glauben ausdrücken soll. Auch kann ich nicht an ein Wesen glauben, von dem mir niemand beweisen kann, dass es wirklich existiert. Also vertraue ich in mich selbst. Das ist meine Ansicht zur Religion.

An etwas oder jemanden zu glauben, dass/der bewiesenermaßen existiert, wäre ja auch kein Glaube, sondern Wissen.

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Christentum (katholisch, evangelisch, freikirchlich)

Ich bin evangelisch. Meine Richtung innerhalb des evangelischen Glaubens ist die liberale Richtung. Ich beschäftige mich gerne mit der historisch-kritischen Methode und der Bibelkritik und lese gerne religionskritische Bücher.

Ich bin Moslem also glaube an Gott bzw dem Prophet und ich finde das ich ohne meine Religion nicht im Leben auskommen könnte sie gibt mir immer Kraft wenn ich niemandem zum Reden habe bete ich zu Gott und alles wird besser sowohl in der Seele als auch im generellen

Wo der Glaube regiert, regiert der Aberglaube.

Leider fehlt bei Dir eine Sparte für diejenigen, die keiner Religion, Sekte oder Abspaltung angehören, aber trotzdem wissen, daß es eine intelligent waltende, ordnende, kosmische Kraft gibt.

Diese Kraft ist definitiv erfahrbar - da ist niemand aufs "Glauben" angewiesen.

Nur Buch-Religionen mit einem eifersüchtigen, strafenden, rachsüchtigen ... Gott sind auf Glaube und Auslegungen angewiesen. Deshalb agieren diese Religionen ja auch so gewalttätig und intolerant auf Andersgläubige und halten grundsätzlich nur die eigene Religion für die von Gott gegebene (wobei ich mich da immer frage, welche "göttliche" Wesenheit denn nun das entsprechend "heilige Buch" geschrieben oder inspiriert hat!?).

Ich brauche zum Leben nur eine Maxime: "Was du nicht willst, daß man Dir tu' - das füg' auch keinem andern zu!"

Und diese Maxime stammt? Richtig, aus der Bibel 😉

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@Talvien

So wörtlich nicht.. aber prinzipiell schon in dem Sinne:

" so, wie DU mit Deinen Mitmenschen umgehst, so wird Gott am jüngsten Tag mit Dir umgehen..."

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@Talvien

Nicht nur - diese "Goldene Regel" gibt es in jeder Religion dieser Welt. Aber keiner hält sich dran!

Und diese Goldene Regel hat ja auch nichts mit "Glaube" zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand - es ist praktische Ethik!

Wenn sich doch nur jeder daran halten würde, dann hätten wir das Paradies auf Erden!

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@tachyonbaby

Habe leider keine umfassendere Sammlung dieses Spruches gefunden, aber hier ist schon mal eine kleine Sammlung:

Tut keinem etwas an, was für Euch selbst nicht gut erschienen wäre.
Zoroastrische Religion, Zoroaster Shayast-na-shayast, xiii,29 (vor ca. 3000 Jahren)


Erachte den Vorteil Deines Nächsten als Deinen Vorteil, und Deines Nächsten Nachteil als Deinen Nachteil.
Taoismus, Kan Yein Phien,3 (vor ca. 2600 Jahren)


Füge Deinem Nächsten nicht den Schmerz, der Dich schmerzt.
Buddhismus, The Buddha, Udana, v, 18, (vor ca. 2500 Jahren)


Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Christentum, Jesus Christus, Matthäus 7:12 (vor ca. 2000 Jahren)


Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte.
Islam, Mohammed (vor ca. 1300 Jahren)


Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen.
Bahai Religion, Baha'u'llah (vor ca. 140 Jahren)


Tue anderen nicht, was Du nicht möchtest, das sie Dir tun. Analekte 15, 23, Konfuzianismus


Daher übt er der Weise keine Gewalt gegen andere, noch heißt er andere so tun. Acarangasutra 5, 101-102, Jainismus


Man soll sich nicht auf eine Weise gegen andere betragen, die einem selbst zuwider ist. Dies ist der Kern aller Moral. Alles andere entspringt selbstsüchtiger Begierde. Mahabharata, Zensur Parva 113, 8; Mencius Vii, A, 4, Hinduismus


Dies ist die Summe aller Pflicht: Tue anderen nichts, das Dir Schmerz verursachte, würde es Dir getan. Mahabharata 5, 1517, Hinduismus und Brahmanismus


Was Dir weh tut, tue keinem anderen an.
Judentum, Talmud, Shabbat (vor ca. 3500 Jahren)


Tue anderen nicht an, was dich ärgern würde, wenn andere es Dir täten. Sokrates, griechischer Philosoph


Was Du selbst zu erleiden vermeidest, suche nicht anderen anzutun. Epiktet



6

"Gott" ist die Bezeichnung für das, was erfahrbar ist. Deine Maxime ist das Resultat einer Erkenntnis daraus, die teilbar ist.

Liebe

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Diese Maxime klingt ja ganz nett, und ich weiß auch, wie Du das meinst. Dennoch hat sie  einen kleinen Fehler:

Wenn man diese umkehrt, dann klingt es wie folgt:

"Was Du willst, das man Dir tu, das füg auch einem anderen zu!"

Dies könnte sich dann als fatal erweisen, wenn sich zB ein Masochist daran Anstoß nehmen würde...

...sollte er keinen Gleichgesinnten finden...

Gruß Fantho

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@Fantho

@ Fantho: Nein, die Maxime hat keinen Fehler, denn sie ist für "Normalos" gemacht und nicht für perverse Soziopathen.

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Ich glaube an einen Gott und das es etwas nach dem Tod gibt. Jedoch ordne ich mich keiner Religion zu. Ich finde es immer fragwürdig wenn z.B Muslime sagen "nur der Islam ist die Wahrheit".

Ich glaube nicht das Gott in Schubladen denkt. Religionen sind Erfindungen von Menschen, um Gott und Übernatürliches zu verstehen. Lediglich ein Mittel zum Zweck. Angenommen es gäbe eine Hölle, glaubst du ernsthaft das Gott jemanden in die Hölle schicken würde der die Glaubensgrundsätze befolgt, nur weil sich der Mensch nicht einer Schublade zuordnet? Wenn Gott so denkt kann er nicht so schlau und mächtig sein.

Anhand der oben genannten Glaubsgrundlage lege ich auch alles andere fest. Offiziell bin ich getauft, aber wie schon gesagt, das ist eine Religion die die Menschen geschaffen haben. Ein Gebet, egal ob wie im Christentum oder Islam, erfüllt doch den selben Zweck wenn es mit der gleichen Absicht ausgeführt wird. Ein weiterer Punkt, warum ich mich von diesen Religionen distanziere.

Auf weitere Sachen (z.B gibt es eine Hölle, ist Gott allwissend usw) will ich hier auch nicht näher eingehen. Entscheidend ist für mich einfach das Religionen nur ein Mittel zum Zweck sind und auch leicht manipuliert werden können. 

Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt)

Ich bin zwar Atheist, aber ich denke, dass viele Religion wichtige Werte vermitteln, z.B. Nächstenliebe, Religionen lehne ich deshalb nicht per se ab, ich glaube jedoch an keinen Gott.

Andere (Sekten, Abspaltungen)

Da das Göttliche nicht theistisch sein kann, gehe ich von einer atheistischen Göttlichkeit aus.

Göttlichkeit unterliegt für mich ansonsten aber keiner festen Definition. Darunter kann ich mir einen menschlichen Zustand genauso vorstellen, wie Theorien von dem Einen, bzw.  dem Ganzen.

Atheismus ist icht der Glaube, dass es keinen Gott gibt.

Atheismus ist die Abwesenheit eines Glaubens an einen Gott.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Agnostizismus ist nicht die Ungewissheit, dass es einen Gott gibt. Diese Ungewissheit gilt für alle Menschen gleichermaßen. Agnostizismus ist das Anerkennen, dass die Nichtexistenz z.B. einen Gottes nicht verifizierbar ist. Das ist ein logisches Prinzip und auch kein Glaube.

Ich bin Atheist, Antitheist, Agnostiker, Ignostiker, Humanist, Materialist und in der BEK. Alles gleichzeitig.

Ich glaube dieses Phänomen nennt man landläufig Klugscheißer 😉

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Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt)

Ich bin Atheist, bin gleichzeitig aber auch Agnostiker.

Als Atheist glaube ich an keinen Gott, weil es keine Indizien oder Beweise gibt die auf Einen hindeuten. Deshalb muss ein in dieser Hinsicht rational denkender Mensch davon ausgehen das es keinen irgendwie gearteten Gott gibt.

Als Agnostiker weiss ich aber auch das die Existenz eines Gottes nicht 100% widerlegbar ist, was die Existenz des grossen Lila Einhorns, nebenbei aber auch nicht ist.

Schlussendlich ist es jedem selber überlassen an was er glauben will. Man sollte einfach wissen, dass nur weil man an Etwas glaubt, dies nicht automatisch zur Tatsache wird.

Keines Deiner Aufzählungen behandelt spirtuelle Gläubige...

Das ist vermutlich darin begründet, dass Du von der Spiritualität keine Ahnung zu haben scheinst, oder sie zur Rubrik 'Andere' gehörig gesehen hast...

Spirituelle Gläubige gehören im Grunde keiner Konfession und Religion an, da für sie der Allmächtige Gott nichts mit Konfessionen und Religionen zu tun hat...Zu diesen zähle ich mich hinzu...

Es gibt aber auch viele, welche einer esoterischen und/oder spirituellen Gruppierung angehören, welche man als Sekten bezeichnet...

Gruß Fantho

Nein, das liegt daran, dass gutefrage.net nicht so viele Fragekästchen bereitstellt. Das Judentum hab ich auch nicht mit Absicht weggelassen.

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Agnostizismus (Ungewissheit, ob es einen Gott gibt)

...und ich glaube nicht daran, dass es einen Gott/Götter gibt. ;-)

Gottesvorstellungen wurden vom Menschen erdacht um seine Psyche zu befriedigen.

Ich liebe das Nicht-Wissen und das Mysterium unbeantworteter, großer Fragen. Ja, mag sein, dass es so etwas wie einen Gott gibt. Allerdings ist es, solange keine Indizien oder Beweise vorliegen, nur eine einfache Behauptung.

Um mit Gott vereint zu werden, braucht man keiner bestimmten Religion anzugehören und muß auch weder seine Konfession noch seine gesellschaftliche Stellung aufgeben. Ganz unabhängig davon kann jeder Gott inwendig begegnen.

Atheismus (Glaube, dass es keinen Gott gibt)

Ich bin zwar katholisch, glaube aber seit einigen Jahren nicht mehr an die Religion oder an einen Gott. Würde mich also eher als Atheistin bezeichnen.

Ich bin moslem und sehr froh darüber wenn ich beete fühle ich mich besser und wenn ich Allah um etwas bitte wird mir mein wusch erfüllt egal was es ist, ich habe erfahrung gemacht dewegen könnte ich mein leben dafür opfern das es Allah gibt
In shaa allah leitet dich allah dem rechten weg

Florentina8,

Ich habe zwar eine andere Glaubensrichtung, auch werde ich wohl kaum konvertieren da dies Verrat an meinem Glauben wäre jedoch erkenne ich an, dass Du zu Allah stehst und wenn noetig, Dein Leben dafür geben würdest, was von Vertretern anderer Glaubensrichtungen, zumindest gesehen heutzutage und hierzulande, kaum gesagt werden kann und ich hier, in dieser Form bisher nie gelesen habe. Das Leben zu geben für eine Überzeugung, verdient den nötigen Respekt, den ich Dir mit diesem Kommentar zollen möchte.

Liebe Grüße

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wenn ich Allah um etwas bitte wird mir mein wusch erfüllt egal was es ist

Lüge....  

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Er erfüllt dir denn wunsch vielleicht nicht jezz aber irgendwann es kann auch im nächsten leben sein. Also bei mir war es so ich hatte eine zwieschenprüfung und wenn ich da eine gute Note habe ist es einfacher die LAP zu bestehen und ich habe allah darum gebittet min. eine 5 als note zu bekommen und er hat mir diesen wunsch erfüllt obwohl ich ein schlechtes Gefühl hatte bei der prüfung ich dachte ich hätte höchstens eine 4 als note. Ich bin überzeugt davon das es allah gibt

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@Florentina8

Gott erhört nur gebete die auch seinem Willen entsprechen! Das sagt er zumindest in der Bibel klar und deutig. Wenn ich beten würde um eine Million würde er sie mir vermutlich nicht geben, weil er weiss dass ich mich dann an diesem Geld wohl mehr erfreue als an Gott. Wenn ich beten würde dass einer Person z.B etwas schlimmes zustosst weil ich diese nicht mag... wird er dieses Gebet wohl kaum erfüllen! Wir müssen uns beim Beten immer im klaren sein, dass es auch Gottes Willen entsprechen soll. Weil er das beste für uns will. 

Deswegen sage ich du lügst wenn du sagst Allah erfüllt mir JEDEN Wunsch! Du wünscht dir bestimmt dass deine Eltern nie sterben werden.... aber dieser Wunsch wird dir allah nicht erfüllen können. 

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@Florentina8

Naja die Wahrscheinlichkeit mindestens eine 5 zu schreiben ist jetzt auch nicht wirklich gering :D

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Das ist mir schon klar und logisch das das nicht geht ich würde mir ja auch nie zum Beispiel geld wünschen oder so ich wünsche mir realistische sachen wie zum Beispiel gute noten weil ich allahs Hilfe dafür brauche es zu schaffen, denn wenn er es nicht will dan werden ich keine guten noten haben egal wie sehr ich mich anstrenge amin

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@Florentina8

ich merke schon, du bist noch sehr jung ;) 

alles gute und Gottes Segen! 

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Ja ich bin 19 und schon reifer im kopf als manche älteren leute
Ich danke allah dafür

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