An alle Studenten. Muss ich Studienkosten das ganze Semester über bezahlen?

5 Antworten

Ja, in der Regel ist es bei den privaten Hochschulen tatsächlich so, dass Du durchgehend, also 6 Monate pro Semester, die Studiengebühren zu entrichten hast. Auch dann, wenn die tatsächliche Vorlesungszeit "nur" ca. 16/17 Wochen pro Semester beträgt.

Warum? Anders als in der Schule gibt es im Studium ja keine "Ferien", sondern lediglich eine "vorlesungsfreie Zeit". D.h., man studiert streng genommen auch während der vorlesungsfreien Zeit weiter. So fallen ja u.a. die Klausuren meist in die Zeit zwischen den Semestern, auch Hausarbeiten usw. werden hier gerne geschrieben. Dir stehen außerdem die Hochschuleinrichtungen wie Bibliothek, Online-(Lern-)Plattformen etc. weiter zur Verfügung und viele Hochschulen bieten in dieser Zeit auch Vorbereitungskurse, Seminare, Sprach- und Bildungsreisen oder sonstige unterstützende Maßnahmen an.

Es kann natürlich gut sein, dass es private Hochschulen gibt, die sich tatsächlich nur die Zeit der Vorlesungen bezahlen lassen. Da dürften die Monatsbeiträge dann aber so hoch sein, dass es am Ende auf dasselbe hinaus läuft. Denn die Unkosten der Hochschule (Gehälter, Gebäude, Ausstattung, ...) laufen ja auch während der "Semesterferien" weiter.

Das klingt etwas komisch. Es gibt ja immer eine Vorlesungszeit, eine Prüfungszeit (in der normalerweise keine VOrlesungen usw. sind, nur Prüfungen); Prüfungen können aber auch in der VOrlesungszeit sein, und dann eben die vorlesungsfreie Zeit (Ferien sozusagen).

Weiß ich nicht wie das bei dir gemeint ist mit 3 MOnaten eigenständig.

Bei allen privaten Unis usw. zahlt man jeden Monat die Studiengebühren. War selbst auf einer privaten Hochschule. Denn auch die Prüfungszeit und vorlesungsfreie Zeit zählen zum Semester dazu.

Du musst JEDEN Monat bezahlen, so lange du da eingeschrieben bist. Also pro Semester 6-mal die monatliche Gebühr zahlen .

Deshalb überleg dir das gut, ob du wirklich so viel Geld dafür zahlen willst!
An staatlichen Hochschulen gibt es KEINE Studiengebühren!

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Ich denke, wenn die finanz. Verhältnisse nicht stimmen, gibt es da nicht viel zu überlegen. Das ist ja nie und nimmer mit Bafög, gutem Nebenjob oder so finanzierbar. Da muss man einfach die entsprechenden Eltern oder Förderer haben. Wenn man das Geld hingegen hat, warum nicht? Wenn einem 700 € monatl. nicht wehtun, dann ist das auch kein sonderlicher Verlust.

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Bringt aber langfristig nicht unbedingt Vorteile - außer goldenen Wasserhähnen in der Hochschul-Toilette ;-)
In vielen Unternehmen und Branchen werden Absolventen von staatlichen Hochschulen bevorzugt.
Bei Privat-Hochschulen haben viele Leute im Hinterkopf, dass da der Abschluss mehr oder weniger "erkauft" wird und nicht nur durch Leistung erreicht wird.

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@Rubezahl2000

Durchaus ;).

Ich bezweifle aber, dass ein Absolvent Nachteile hätte, wenn er einen Abschluss bspw. von einer Ivy League-Uni hätte.

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