An alle nicht-Muslime: Käme es für euch in Frage in islamischen Ländern wie Iran, Pakistan, Afghanistan oder Saudi-Arabien zu leben?

31 Antworten

Käme es für euch in Frage in islamischen Ländern wie Iran, Pakistan, Afghanistan oder Saudi-Arabien zu leben?

Nein.

Mir behagt die Vorstellung nicht, in einem Land zu leben, dessen Führung aus konservativen religiösen Hardlinern besteht, die das islamische Recht in der Realität zur Anwendung bringen. Das ist einfach menschenverachtend.

Todesstrafe, barbarische Auspeitschungen und Verstümmelungen, Verstöße gegen demokratische Grundrechte, Diskriminierung von Minderheiten - das ist keine Gesellschaft in der ich leben wollen würde.

Die konservativ-islamische Geisteshaltung ist mir im Bezug auf wichtige Themen wie Emanzipation und Homosexualität zu primitiv und rückständig. Dort fehlt es an Selbstkritik und Reformwillen.

So lange der praktizierte Islam vielfach immer noch nicht dem 21. Jahrhundert entspricht, sondern im Bezug auf Menschenrechte und Demokratie weiterhin derart zurückgeblieben ist, wäre ein Umzug für mich keine Option.

Menschenrechte 

Jemand, der die Flagge Israels als Profilbild hat, sollte dieses Wort nicht aussprechen.  

Und es wundert mich nicht, dass du die Frage mit nein beantwortest.

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@Leminee

Jemand, der die Flagge Israels als Profilbild hat, sollte dieses Wort nicht aussprechen.  

Was fällt Dir denn ein?

Isarel tut nichts anders, als sich zu wehren gegen diese ewigen islamischen Brandstifter - das wollen wir doch hier mal festhalten!

Sämtliche Brandherde dieser Welt gehen auf das Konto des Islams, nicht mal Gandhi - und der war nun wirklich der Frieden in Person -  hat es in Indien geschafft, ein friedliches Miteinander zu erreichen, bis das Land letztendlich geteilt wurde, weil einfach kein Frieden mit dem Islam möglich ist, weder in Palästina noch in Pakistan oder sonstwo in Nahen Osten.

Seit 70 Jahren wird in Palästina medienwirksam mit Steinen nach Panzern geworfen, anstatt einfach mal Ruhe zu geben - Israel hat aus der Wüste ein blühendes Land gemacht und es könnten alle dort in Frieden und Wohlstand leben, wenn die Palästinenser es endlich akzepieren würden, dass dieses Land ihnen nicht mehr allein gehört.

Allen könnte es dort gut gehen, würde Israel nicht aus Fanatismus seit Jahrzehnten ständig angegriffen - und nach jedem Krieg und jeder Gebietsrückgabe geht der Zirkus von vorne los und die Palästinenser präsentieren sich arm und verhungernd der Weltöffentlichkeit, anstatt Hand in Hand zusammenzuarbeiten und in Frieden nebeneinander zu leben - an Israel scheitert das jedenfalls nicht sondern an dem bornierten islamischen Fanatismus, der nichts ausser sich selbst repektiert und akzeptiert und der überall in der Welt Unfrieden stiftet.

Und wer das bis jetzt immer noch nicht begriffen hat, der wird es nie verstehen.

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@dandy100

 Isarel tut nichts anders, als sich zu wehren gegen diese ewigen islamischen Brandstifter

wenn die Palästinenser es endlich akzepieren würden, dass dieses Land ihnen nicht mehr allein gehört.
 

Frechheit!

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@Leminee

Was daran eine Frechheit sein soll, bleibt wohl Dein Geheimnis - was für ein qualifizierter Kommentar!

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So schlimm ist es dort nun wirklich nicht.

Ich bin in 12 arabischen Ländern herum gereist , und hab dort teilweise auch länger gelebt, und dort überall erzählt, dass ich Atheist bin, und schwul obendrein, und nie ist mir irgendetwas passiert.

Ok, die Leute versuchten oft , mich zu missionieren und zu überzeugen, ich sollte Muslim werden, oder heiraten, und wenn es mir zuviel wurde, hab ich mich dann freundlich verabschiedet.

Und am Ende wollten die meisten, sogar frommen jungen Männer dann doch auch noch mit mir ins Bett.

Für mich war es dort das Paradies auf Erden.

Und Muslim bin ich auch nicht. Hab mich aber sehr dafür interessiert.

Und habe dort auch oft Moscheen besucht. Manchmal dort sogar übernachtet.

Alle Leute waren dort immer sehr nett und freundlich, viel netter und freundlicher als hier in Deutschland. Mit Abstand.

Da ich schwul bin und als junger reisender Tourist in allen den genannten Ländern war, kann ich gerne ein bißchen davon erzählen.

Allerdings war ich in den genannten Ländern jeweils nur ein paar Wochen, bin dort nur durchgereist, am längsten war ich im Iran und in Pakistan.

Und 3 Jahre in Ägypten und jeweils 6 Monate in Tunesien und Marokko.

Schwule Aktivitäten gab es bei mir dort fast täglich und ständig. In jedem Hotel, bei jeder privaten Unterkunft, in jeder Stadt, in jedem Bad und bei fast allen privaten Einladungen.

Ich war ein allein reisender hübscher netter junger Mann aus Europa, blond, attraktiv, alle standen auf mich, es war das Paradies auf Erden für mich.

Von Homophobie keine Spur. Allerdings lief ich dort auch nicht in Frauenklamotten herum oder mit tuntigem Gehabe.

Überall , hauptsächlich von gleichaltrigen jungen Männern, wurde ich angeflirtet , ständig und überall.

Überall wurde ich eingeladen, auch zum Übernachten, manchmal sogar mit dem Sohn des Hauses in meinem Alter ins gleiche Bett gelegt, und jede Nacht ging es zur Sache.

Allerdings war das alles strikt und streng vertraulich und geheim. Nach aussen durfte man sich das nicht anmerken lassen. Das war klar.

Und wenn man religiösen Fanatiker in die Hände gefallen wäre, hätte es gewiss auch sehr böse enden können. Hat es aber nicht.

Saudi Arabien war für mich das schwulste Land von allen. Auch wohl deshalb, weil es dort mit Mädchen auch besonders schwierig ist. Die jungen Männer dort waren manchmal sogar richtig lästig.

Aber es blieb in der Öffentlichkeit trotzdem immer dezent und nur bei Anspielungen.

1001 Nacht ist nicht umsonst ein orientalisches Märchen.

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nein weil Ungläubige getötet werden sollen :Sharia - Koran.

Das ist ein Leben wie im Gefängnis.....und Angst haben.....sich für Europäer normal zu verhalten...und den Moslems nciht zu "gefallen" sich zu verhalten.

zum Beispiel während des Ramadan auf der Straße zu lachen oder öffentlich Kaugummi zu kauen...

zum Beispiel während des Ramadan auf der Straße zu lachen oder öffentlich Kaugummi zu kauen...

Erinnert mich an Deutschland, wo man als Atheist von religiösen Bräuchen bevormundet wird, an welchen Tage ich nicht Tanzen oder Musik spielen darf und an welchen Tage ich nicht arbeiten darf, an welchen Tagen ich durch Glockenlärm aus dem morgentlichen Schlaf gerissen werde, von meinen Steuern Männer bezahlt werden, die an Geistwesen glauben aber nicht von ihren Anhängern bezahlt werden und vor allem welche Bestattungsrituale zulässig sind usw..

Ja, wenn Menschen statt zu wissen einem "nur" glauben erlegen sind, dann müssen immer alle Mitmenschen darunter leiden. 

Glaube und Religion ist das eigentliche Übel, egal welche Religion. 

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@Abahatchi

Der Unterschied ist nur: Es geschieht Dir nix. Überhaupt rein gar nix, wenn Du nicht an den traditionell christlichen Festen teilnimmst. 

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@Schwoaze

genau das ist der Schiedunter.... Unterschied. Ich werde auch nicht als Ungäubiger getötet. DAnke für diese Antwort.

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@Schwoaze

Es geschieht Dir nix. Überhaupt rein gar nix, wenn Du nicht an den traditionell christlichen Festen teilnimmst.

Ein Irrtum in religiöser Verblendung und Verklärung. 

Es gibt ein Fest von Christen in Deutschland, das dadurch von Christen begangen wird, in dem sie an diesem Tag weder Tanzen noch in Biergärten feiern. Mein Freund hingegen gehört einer Religion an, in der es sich ziemt, zu Ehrung der Toten besonders laut zu feiern, um nicht durch Schweigen die Toten in Vergessenheit zu führen. 

Er musz ständig saftige Strafen zahlen, wenn er nicht diesen religiösen Feiertag so begeht, wie ihn Christen begehen wollen und er wird von der Polizei genötigt, seine religiösen Ausübung des Festes zu unterlassen und dies sogar unter Androhung staatlicher Gewalt.  

Und so würde es mir auch ergehen, wenn ich der Religion meines Freundes angehören würde und dabei ist dies nur ein Beispiel. Es gibt eben noch mehr, was mir passieren würde, wenn ich in Deutschland viele religiöse Riten nicht wie Christen handhaben würde.

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@ischdem

Ich werde auch nicht als Ungäubiger getötet.

Vielleicht nicht durch Steinigung. Aber auch hier unterschätzt Du den krankmachenden Faktor von Lärm und früher muszte ich in Schichten arbeiten und konnte aber nie Sonntags schlafen, weil mir Gläubige mit ihrem Glockengebimmel den Schlaf raubten, so dasz ich unter krankhaften Stresz litt. Dies führe sogar dazu, dasz ich nicht mehr in Schichten arbeiten konnte und so nicht mehr für meinen Arbeitgeber arbeiten konnte. 

Mein Arzt hatte noch erwähnt, dasz ich diesen Lärm vermutlich auch nicht mehr länger ertragen hätte und früher oder später einen Infarkt bekommen hätte.

Hier wird man eben von Gläubigen schleichend hingerichtet. 

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Nein auf keinen Fall. Mein Vater hat in vielen muslimischen Ländern als Bau Ingenieur gearbeitet. Auch im Iran und Saudi Arabien. Er würde es glaube ich nicht zulassen das ich dort hin ziehe. ;)

Ich wüsste auch nicht was ich dort sollte.

War es im Iran und Saudi Arabien wirklich so schlimm?

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@Diego5000

Was heißt schlimm? Es ist halt völlig anders als bei uns. Gerade Frauen führen dort ein anderes Leben.

Das Schlimmste was er erlebt hat, war eine öffentliche Hinrichtung im Iran. 6 Männer wurden an einem Baukran aufgehangen.

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@JessyFfm

Die Szene mit dem Baukran ist im Iran Alltag..

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@Diego5000

Ich arbeitete bis vor fünf Jahren mit Kunden im Iran und in SA.

Iran ist um Einiges moderner. Da sitzen auch Frauen in den Führungspositionen in Firmen. 

Die Saudis hingegen akzeptieren nicht einmal den Kontakt mit weiblichen deutschen Geschäftspartnern, geschweige denn, dass sie sich mit denen an einen Tisch für Verhandlungen setzen würden.

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@Freddy4

Die Saudis haben gute Kontakte zu Merkel und kaufen ihr ne Menge Waffen ab. So viel dazu 

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@Diego5000

Frau Merkel wird als ein Staatsoberhaupt natürlich anerkannt - das ist ja wohl etwas völlig anders

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Ne, garantiert nicht

Vielleicht mal für ein Jahr, aber dann reichts auch; diese Länder sind bis in jede Einzelheit des Alltags so stark islamisch geprägt - naja Saudi Arabien vielleicht etwas weniger) dass ich das Gefühl hätte, nicht mehr frei durchatmen könnte


WTF!? "naja Saudi Arabien vielleicht etwas weniger)"

Wenn es irgendwo islamisch orientiert zugeht, dann in Saudiarabien. Du, als nicht Moslem, kannst ja mal während des Ramadan in Saudiarabien Urlaub machen und öffentlich etwas essen.

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Ja, vorübergehend und ohne direkten Kontakt zu den Einheimischen. In Saudi-Arabien bspw. gibt es ein paar hübsche Compounds in denen man es gut aushalten kann.

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