An alle Muttis, zurück ins Berufsleben schwer?

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5 Antworten

Hallo,

ich weiß nicht, für welchen Job du dich bewerben willst, aber es ist ratsam, sich die Firmen, bei denen du dich bewirbst, genau anzusehen. Meine Freundinnen und Bekannten machen die besten Erfahrungen in Firmen mit weiblichen Chefs, die selbst Kinder haben. Ein Paradebeispiel ist das Einrichtungshaus "interio", sowohl im Verkaufs-, als auch im Verwaltungsbereich. Es werden die unterschiedlichsten Arbeitszeitmodelle angeboten, es gibt Betriebskindergärten, für Büroangestellte sind auch Misch-Modelle aus Homearbeitsplätzen und Bürozeiten möglich. Ich glaube kaum, dass es viele männliche Chefs gibt, die so etwas zustandebringen. 

Vielleicht hast du ja Glück und findest eine ähnliche Firma, wenn du gleich von Beginn an darauf achtest, wer dort im Chefsessel sitzt. Im übrigen verstehe ich deine Sorgen gut. Bei uns in Österreich denken auch immer noch viele ähnlich "traditionell", wie bei euch in Bayern.........

Genieße deine Baby zeit,  sie geht so schnell vorbei, und hab viel Erfolg bei der Jobsuche!

Liebe Grüße 

Lilly "Tanzistleben"

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Müttern hängt bei vielen Chefs und Personalern ein blödsinniges Vorurteil an: Sie sind dauerkrank von Januar bis Dezember. Männern wird komischerweise nie die Frage nach Kindern gestellt. Zumindest hat mir noch kein Mann sowas erzählt.

Du musst dich nicht ausfragen lassen, ob du noch weiteren Nachwuchs planst. Wenn du wieder arbeiten gehen willst, hoffe einfach nur auf einen Chef oder Personaler, der nicht aus dem Urwald gekrochen ist.

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Kommentar von Legende2007
12.10.2016, 14:37

Hahaha, danke dir. Ja, leider gibt es noch so altmodische Leut

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Hey du Legende :-)

Donald Trump ist far far away in Amerika und nicht bei uns. Und dort drüben hat sein Gelaber ja auch mächtig für Anstoß gesorgt.

Vorneweg: Ein Arbeitgeber darf dich gar nicht danach fragen ob du dir weitere Kinder wünschst. Und du musst, wenn du das gefragt wirst, auch nicht antworten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in manchen Branchen Mütter sogar sehr gerne gesehen werden. Zum Beispiel mit der Begründung "die wissen, was im Leben zählt, was sie wollen und sind gut im Organisieren".

Das wird von AG zu AG anders sein... wenn aber einer von vornerein damit anfängt ob du Kinder hast und Kinder willst... bei so jemandem würde ich eh nicht arbeiten wollen.
Bei uns haben alle Mitarbeiter Kinder. Die verstehen das dann auch, wenn die Kleinen krank sind und man kurzfristig nicht da ist.

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Kommentar von Legende2007
12.10.2016, 14:36

Oh da hast du aber Glück. Bei uns in Bayern scheinen die Leute nicht so locker drauf zu sein. Bei jedem AG wo ich bisher jetzt war, hat jeder zu mir gesagt: Bitte die nächste Jahre jetzt nicht schwager werden O.o dachte ich mir auch: Ähm geht Sie das was an, aber ok. :D aber freut mich für dich, sowas braucht die Welt

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1. im Bewerbungsgespräch natürlich bleiben. Wer sich verstellt oder was vorspielt ist schnell in der Probezeit wieder raus.

2. Auf Fargen musst du Antwort geben und darfst nicht lügen.
Du musst aber nicht alles sagen. Eine Meinung (über den künftigen Kinderwunsch) kann sich auch ändern. Das weiß auch der Chef.

Ein Vorstellungsgespräch läuft immer so ab, dass man eine Basis aufbaut. Smalltalk und sich kennen lernt. Dazu gehört auch das persönliche Umfeld, finde ich.
Dann geht man auf den fachlichen Bereich ein.
In Summe muss der Bewerber auch in das Team passen und die Aufgabe lösen können.

Dann muss dir auch klar sein: Ein Bewerbungsgespräch kostet immer Geld und Zeit. Das macht man nicht aus Zeitvertreib, sondern weil man einen Job zu besetzen hat. Wenn man dich einlädt, bist du bereits in der engsten Wahl. Sei also selbstbewußt aber nicht überheblich. 80% der Entscheidungen fallen im Bauch, innerhalb der ersten 5 Minuten.

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wenn man im Lebenslauf angibt, dass man Mutti ist? 

Mutti ist kein Beruf und hat auch im Lebenslauf so nichts zu suchen. Elternzeit kann man angeben.

Warum musst Du Dich bewerben? Kannst Du nicht in Deinen alten Job zurück nach der Elternzeit?

Ansonsten interessiert sich ein potenzieller neuer AG dafür ob die Kinderbetreuung - auch im Krankheitsfall des Kindes - sichergestellt ist. Muttis die vom AG Sonderbehandlungen wollen kommen auch nicht gut an.

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Kommentar von Nashota
12.10.2016, 14:40

Ansonsten interessiert ein potenzieller neuer AG dafür ob die Kinderbetreuung - auch im Krankheitsfall des Kindes - sichergestellt ist.

Hm, in der Theorie mag das so sein. In der Praxis interessiert das immer noch nicht jeden AG. Da kann die Betreuung noch so abgesichert sein - zu einer Zusage führt das deshalb nicht automatisch.

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