An alle Muslime(oder auch nicht)!?

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10 Antworten

Natürlich schreiben Kritiker eine "Kritik".

Neben sachlichen Elementen spielen sicher auch subjektive Erlebnisse und Erfahrungen mit rein.

Es mag nun das Argument kommen, der Autor könne aus seiner rein christlichen Sicht nicht objektiv urteilen. 

Dennoch muss ihm zugute gehalten werden, dass das ganze Buch auf Fakten beruht. 

Seine Kompetenz als ehemaliger Professor für islamische Geschichte zeigt sich vor allem darin, dass er jede Behauptung auf Koranverse stützen kann

Teils anderes Thema:

Selbst wenn man Islam und (islamischen) Terrorismus trennt, und es unterschiedliche Auslegungen über die Bedeutung des Djihad gibt...

bleibt unstrittig dass im islamischen Recht (körperliche) Gewalt verankert ist.

( nur um im ganz kleinen Bereich zu bleiben )

Ebenso streitet kaum ein Muslim ab, dass er sich wünscht, in einem Staat nach Sharia-Recht zu leben.

Da ist es auch nachrangig, was wo in der Bibel steht, da kein demokratisch, freiheitlicher Mensch wollen würde, dass ein Richter hier seine Urteile anhand der Bibel begründet.. im Gegenteil, der würde vermutlich suspendiert, und ihm psychiatrische Hilfe angeboten.

Hab das Buch zwar nicht gelesen aber es wurde ja aus der Perspektive von einem Islamkritiker geschrieben. Subjektivität ist zu erwarten. Verlasse dich mehr auf deine eigenen Erfahrungen die du mit deinem leben in muslimischen Ländern gesammelt hast.

 Islamkritiker geschrieben. 

Ach... und ein kritisches Buch ist dann zweifellos  logischerweise unsachlich

Da solltest du vielleicht selbst mal etwas mehr sachlichkeit lernen ...

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Ein Buch ist zweifellos objektiver, wenn der Autor neutral ist, da keine solche Intention seitens des Autors (i.d.R. Leser von eigenem Standpunkt überzeugen) vorhanden ist. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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Ich habe das Buch ebenfalls, und finde es insgesamt schon recht stimmig geschrieben, wenn ich auch nicht den gesamten Inhalt unterschreiben würde. Gelungen finde ich insbesondere den dritten Abschnitt des Buches "In Mohammeds Fusstapfen" in dem der "Prophet" besonders kritisiert wird.

Einige andere Texte scheinen mir aber doch recht weit hergeholt und vielleicht auch ein wenig übertrieben.

 Ich kenne einige islamkritische Bücher, die ich besser finde, wie beispielsweise "Gabriels Einflüsterungen" von Jaya Gopal, oder auch "Warum ich kein Muslim bin" von Ibn Warraq.

https://de.wikipedia.org/wiki/Warum_ich_kein_Muslim_bin

Danke! Ich bin noch nicht beim dritten Teil, aber danke für die anderen Buchempfehlungen :-)

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Ich habe das Buch von Hamed Abdel-Samad gelesen und war auch kürzlich auf seiner Buchvorstellung, in dem er ebenfalls den Koran und hauptsächlich den Propheten Muhammad kritisiert.
Es war wirklich dreist was der Mann alles gesagt hat!!
Unglaublich!
Das er Muslim ist, bezweifle ich, obwohl er dies oft erwähnte.
Es war so viel erfunden und gelogen, traurig. Mit mir und meiner Mutter saßen Vllt noch 3 oder 4 andere araber/Türken, Vllt waren auch deutsche Muslime dabei, das erkennt man ja nicht immer sofort.
Was ich damit sagen will ist, dass Menschen die keine Muslime sind, meist wenig Ahnung haben. Wenn die teilst noch etwas rechts oder sogar Anti-Islam sind, dann kann aus einem "Islam kritischen Buch" schnell ein "Buch gegen den Islam" werden.

Der koran ist nicht irgendein Buch was man mal schnell in 5 Wochen gelesen hat und dann ein paar Aufsätze dazu schreibt und veröffentlicht.
Der Koran ist eine Philosophie, eine Lehre und ein leit Faden für uns Muslime. Man muss es studieren, den Willen dazu den Inhalt des Buches zu verstehen, man muss die Unterteilungen von Geschichten, Metaphern, Pflichten/verböte kennen, sonst KANN man es gar nicht verstehen. Man muss dafür leben, man muss es lieben um es verstehen zu können.

Mein Statement zu Islamkritikern oder Menschen die den Islam/Koran Kritisieren:  nicht glauben, selber bilden.

Good luck!

Danke!!!! Das Statement ist sehr gut!!! Und ich kenne Hamed Abdel-Salams Buch nicht, aber wir habens Zuhause, vielleicht lese ich das auch mal um mehr vergleiche zu haben!

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Man muss es studieren, den Willen dazu den Inhalt des Buches zu verstehen, man muss die Unterteilungen von Geschichten, Metaphern, Pflichten/verböte kennen, sonst KANN man es gar nicht verstehen. Man muss dafür leben, man muss es lieben um es verstehen zu können.

Mein Statement zu Islamkritikern oder Menschen die den Islam/Koran Kritisieren:  nicht glauben, selber bilden.

...womit du mal ganz elegant pauschal jedem das Recht absprichst, sich eine eigene Meinung zu halten, die nicht der deinen entspricht.

Menschen-  und Demokratiefeindlichkeit kann man halt auch freundlich ausdrücken, wie du gerade. Es wird dadurch nicht besser.

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Hamed Abdel-Samad ist Islamwissenschaftler, er hat den Koran studiert und schon als Kind auswendig rezitiert. Deine Zweifel könntest Du beseitigen, wenn Du kritisch den Koran liest.

Was Du unter Bildung verstehst, erschließt sich mir nicht.

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Mein Statement zu Islamkritikern oder Menschen die den Islam/Koran Kritisieren:  nicht glauben, selber bilden.

Ich finde es es eine dumpfe Unterstellung zu sagen Islam Kritiker hätten kein Wissen über den Islam .Nur weil sie nicht zu den gleichen Schlussfolgerungen kommen wie du .

Gerade im Falle von  Mark A Gabriel ist das eine dreiste Unterstellung bar jeglicher Logik .Denn der kann sich ausweisen als Islam gelehrter und  Ex -Iman .Wie viele ander kritiker auch .

Und dein Rat mutet komisch an den, bereits Zweifel ist  Apostasie im Islam ...

http://www.islamfatwa.de/aqidah-tauhid/16-unglaube-kufr-polytheismus-schirk/1792-muendliche-praktische-u-doktrinelle-formen-der-apostasie-riddah

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  • Der Autor hat es mir auch nicht besonders angetan ,ich habe ein anderes Buch von ihm gelesen .Und mochte danach kein zweites von ihm lesen .
  • Angesichts seiner Biographie kann ,wie ich meine, aber kaum ihm einer Unterstellen er wäre nicht kundig was den Islam anbelangt.Dass er auf den Islam nicht gut zu sprechen ist ,ist Angesichts von Folter und Gefängnis,welche er durch den Islam erlitten hat aber wohl auch irgendwie verstäntlich . Da ist er ja nicht der einzige :
  • Ein sachliches Buch ist dies von Manfred Kleine Hartlage :  Welches von renommierten Islamwissenschaftler Tilman Nagel  sehr Positiv rezensiert worden ist . Das Dschihadsystem - wie der Islam funktioniert . (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft) von Manfred Kleine-Hartlage  (Autor) Resch Verlag 

hi Lavendana - ich find die Bücher von Hamed Abdel Samad sachlich besser, er ist n Korangelehrter und Exmuslim, n hochkompetenter Insider.

Er bringt Berge von Fakten, und kritisiert hauptsächlich, dass der Koran nicht im geschichtlichen Kontext gelesen wird, sondern als ewig und global gültiges, wortwörtliches Wort Gottes an Mohamed. Also auch die schrecklichen Sachen wie Mohameds Pädophilie, seine Raubzüge, Plünderungen und sein krankhafter Judenhass.

Hamed Abdel Samad - Mohamed. Eine Abrechnung.

Hamed Abdel Samad - Der islamische Faschismus.

Wenn ich mir die Rezensionen bei Amazon anschaue, scheint das Buch vor allem all diejenigen zu bestätigen, die den Islam schon vorher schlecht fanden...

Der Koran ruft villeicht in manchen stellen zu Gewalt auf, aber das tut die Bibel auch teilweise.Ich kann mich nicht besonders erinnern aber ich denke das dort etwas wie ´alle heiden sollen bestraft werden´ oder so ähnlich steht.Man hat ja früher eher zu Gewalt geneigt,aber heute ist das nicht so.Jedoch hat jeder seine eigene Meinung


Jeder hat seine eigenen Meinung, richtig.

Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem.

Übrigens, der Verweis auf das Alte Testament der Bibel ist hier deplatziert.

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@marylinjackson

Ja, ich wollte nur zeigen,dass nicht nur wir manchmal auch schlechtes in unserer heiligen schrift stehen haben, ich wollte niemanden kritisieren :D

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Das steht zwar s0 ähnlich im AT... nur was du nicht zu wissen scheinst ist das die Christen nicht im alten Bund der Juden leben ,sondern im neuen Bund mit Jesus Christus ,der all das als als nichtig erklärte ...

Alles was der Liebe widerspricht ...ist abzulehnen ...und selbst die Juden steinigen nicht mehr ..das machen nur Muslime .Sicher keine Christen .

Meinungen sollte man also nicht als Fakten ausgeben wie du das hier machst ..

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@waldfrosch64

Wo steht denn im Kuran, dass Muslime steinigen? Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass nicht nur im Kuran etwas eher gewalttätigeres steht.Viele(!) Muslime leben nun moderner und tragen z.B kein Kopftuch, auch wenn sie es eigentlich sollten.Ich hoffe, das Missverständnis wurde aufgeklärt.ICH kann nichts dafür,dass soetwas im Kuran steht,aber ich halte mich auch nicht an die gewalttätigen sachen.

Gruss

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"handelt von einem ex-Moslem, der zum Christentum konvertiert ist."

Dies sagt doch schon vieles über das Buch aus. Wahrscheinlich reißt er Verse aus dem Kontext, um daraus belegen zu können, dass jeder Ungläubige getötet werden muss etc. So etwas gibt es im Koran nicht! Die Biographie unseres edlen Propheten zeichnet einen anderen Weg! Aber es ist doch so: Man glaubt an das, was man glauben will.

👍🏾👍🏾👍🏾👍🏾

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  • Tja ,Die Gewalt die in islamischen Staaten heute praktiziert wird ,straft nicht diesen Autor sondern dich selbst lügen

  • Auch die Historische Geschichte des vorderen Orients gibt nicht dir sondern ihm selbst Recht .

Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam (Best.-Nr. 19-5)7. bis 20. Jahrhundert - Zwischen Dschihad und Schutzvertrag

Autor(en): Bat Ye`OrPaperback, 484 Seiten

ISBN: 978-3-935197-19-9  Die in Ägypten geborene Autorin und seit 1959 britische Staatsbürgerin machte durch eine Reihe fundierter Bücher und Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Islam auf sich aufmerksam. Sie gilt als eine der besten Kenner auf diesem Gebiet. Professor Heribert Busse hat die Übersetzung inhaltlich überprüft. 

Das Buch gliedert sich in zwei große Teile: Die eine Hälfte schildert die historische Entwicklung seit der Entstehung des Islam bis in das 20. Jahrhundert, die andere Hälfte bringt als Beleg Quellentexte und Dokumente. Der Leser hat so die Möglichkeit sich einen Überblick über die Entwicklung zu verschaffen und gezielt Fragen zu vertiefen.
Diese bemerkenswerte Veröffentlichung besitzt heute eine besondere Aktualität. In dem Buch wird die politische Bedeutung des Islam deutlich, seine Wertung erlaubt auch die aktuellen Entwicklungen besser zu beurteilen. An einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Islam kommen wir immer weniger vorbei, und deshalb ist es wichtig verlässliche Quellen zu Rate zu ziehen.

Inhalt:

Der vorislamische OrienDie Zeit der EroberungenDer Dhimmi-Status: Die rechtliche Grundlage und die historischen BedingungenDie Islamisierung der eroberten GebieteDie Beziehungen zwischen den Dhimmi-GemeinschaftenVon der Emanzipation zum Nationalismus (1820 -76)Die Nationalismen (1820-1919)Einige Aspekte des Wiederauflebens der Vergangenheit in der NeuzeitEigenschaften des Dhimmi-StatusSchlussbetrachtungQuellentexte.


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Wenn der Autor kein muslim ist dann wirf dieses buch weg !
Das ist dreck falls er kein muslim ist geh den übersezten Kur'an lesen und nicht so etwas dummes  tut mir leid für meine Aussprache aber das muss sein wenn der autor kein muslim ist dann weiss er NICHTS über Islam die Muslime wissen über den Islam mehr als die anderen

Ja, das ding ist halt dass er früher Professor an einer sehr berühmten muslimischen Uni war, und sich dadurch eigentlich perfekt auskennen sollte... Aber bei vielem was er sagt denk ich auch nur so: Das kann doch garnicht stimmen... bzw es kommt immer drauf an wie mans interpretiert, und er machts schlecht um die Muslime irgendwie schlecht dazustellen.

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@Lavendana

@Lavendana 

_____Das kann doch garnicht stimmen... bzw es kommt immer drauf an wie mans interpretiert, und er machts schlecht um die Muslime irgendwie schlecht dazustellen._____-

Tja ich war Anfangs auch recht schockiert als ich anfing den Islam zu studieren .Die Schlussfolrgungen kannst du am Ende nur selbst ziehen .

@anesaves,ermahnt dich scharf , du darfst nur Bücher von Muslimen lesen ? was sagt dir das? 

Es gibt im Islam ein Denkverbot.

Und das hat einen sehr guten Grund .Der Islam spricht dir leider kein Eigenes Urteil zu ,da er das Naturrecht leugnet und somit dir ein Gewissen abspricht in dem du entscheiden könntest was Gut und was Böse sei.

Laut Islam kann dir das nur Koran und Sunnah sagen ...und hier gehört auch die Scharia unabdingbar dazu .

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Lavendana, wenn du Zweifel hast, an dem was er sagt dann nimm einfach die sogenannten "Gewalt-Verse" und lies sie im Tafsir nach. Da wird genau erklärt was damit gemeint ist. Dann wird dir auch bestätigt das der Islam absolut nichts mit Gewalt zu tun hat. LG P.S.: Lass dich nicht von den Medien anstecken, wenn du Zweifel hast einfach selbst sich schlau machen und dass wiederum nicht auf einer Hetzer-Seite 😂😊

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@BlackLion7

@BlackLion7 ,

Und wo  ordnen wir hier ,die Welt weit üblich betrieben Scharia Gräuel ein ? 

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Wenn Du vor einem Richter wegen Totschlags stehen würdest, sollte der Richter Dich nur verurteilen dürfen, wenn er auch schon einmal wegen des gleichen Delikts verurteilt wurde?

Das wäre Befangenheit 1. Klasse!


So ungefähr ist die Aussage zu deuten::

Wenn der Autor kein muslim ist dann wirf dieses buch weg !



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