An alle gläubigen Christen. Warum ist für euch die Bibel, dass metaphorisch zu sehen ist, die Wahrheit und kein gewöhnliches Märchenbuch?

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20 Antworten

An deiner Stelle würde ich mit einer anderen Haltung an die Bibel herangehen, als die meisten Leute es tun. Also nicht unter den Kriterien wahr (Fakten) und falsch (erlogen).

Ein guter Ansatz wäre es, die Bibel als Begegnung mit Menschen(!) zu betrachten, die zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen kulturellen und sozialen Zusammenhängen die Begegnung mit Gott gesucht haben. Und die ihre Erfahrungen in den für sie typischen Weisen ausgedrückt und weitergegeben haben: in Sagen, Geschichtsberichten, Gedichten und Hymmnen, Prophentenworten, Briefen. Und die das, was sie verstanden hatten, irgendwie versucht haben, umzusetzen: in Kultvorschriften und Gesetzen, in ihrer Lebensgeschichte, durch Gemeindegründungen oder was auch immer.

Eine bunte Vielfalt. Manches tangiert einen davon, anderes nicht. Manches kann man im eigenen Leben umsetzen, von anderem muss man sich kritisch absetzen. Manche der uralten Geschichten können helfen, gegenwärtige Prozesse zu überdenken, z. B. die Wandererzählungen und die Heimatsuche des Alten Testamentes.

Auf jeden Fall wird man die Bibel nicht eins-zu-eins als Rezeptbuch für ein Leben in der Moderne übernehmen können. Aber es ist unglaublich spannend und bereichernd, sie mit ihren vielen Facetten, ihren Ausdrucksformen und aus dem Glauben kommenden Zeugnissen kennenzulernen.

Den eigenen Weg muss man aber selbst finden.

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Man muß sich überlegen, zu welchem Zweck die Texte verfaßt wurden. In einem Märchenbuch wurden ja Geschichten gesammelt, die man gern Kindern erzählt, die ja quasi frei erfunden sind, wo man gar nicht erwartet, daß die Leute daran glauben. Bei den heiligen Texten (von denen ja auch nur eine Auswahl in die Bibel gekommen ist), gibt es ja theologische Hintergründe, warum diese Texte entstanden sind. Man ist von einem Glauben an Gott ausgegangen, als man das verfaßt hat. Daß vieles im alten Testemant nicht wörtlich zu nehmen ist, sollte klar sein. Man muß sich halt vor Augen führen, wie die Texte enstanden sind. Da haben sich die Menschen die Welt angeguckt und versucht mit den Geschichten zu erklären. Auch was in den Evangelien steht, ist eine Mischung aus historischer Berichterstattung, also was wirklich stattgefunden hat (nicht ganz ohne Überlieferungsfehler) und einer theologischen Deutung. Also es ist unstrittig, daß die Person mit Namen Jesus gekreuzigt wurde. Für nicht Christen war es einfach nur eine Hinrichtung. Aber für Christen ist Jesus ja Gott oder Gottes Sohn, und sein Tod und die Wiederauferstehung sind von Bedeutung. Und deshalb wurden diese Erzählungen so auch in die Bibel aufgenommen. Unter dieser Prämisse hat die Bibel eine ganz andere Bedeutung als ein Märchenbuch.

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Kommentar von MaxBaron
31.05.2016, 00:37

Die Bibel ist Erzählungen über den Propheten Jesus Friede sei auf ihm.

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Kommentar von Fredderred
31.05.2016, 00:43

Danke, ich hätt das mit dem Märchenbuch nicht schreiben sollen.

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Kommentar von gromio
31.05.2016, 20:00

Troll Dich, Du Troll......ist Jesus nun Gott oder Gottes Wohn, beides kann nicht dasselbe sein.

Die Bibel ist kein Märchenbuch, genauso wie unser BGB keines ist.

Was genau im AT nicht wörtlich zu nehmen ist, kannst Du ja mal beispielhaft erläutern. 

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http://www.jesus.ch/themen/glaube/bibel/112499-acht_gruende_fuer_die_glaubwuerdigkeit_der_bibel.html

Oft werde ich gefragt: «Woher wissen Sie, dass wir heute den Text haben, der vor zwei oder drei Jahrtausenden niedergeschrieben wurde? Vor der Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg 1455 mussten die Bücher ja alle von Hand abgeschrieben werden. Ist es da nicht wahrscheinlich, dass mehr und mehr Verfälschungen in den Text gekommen sind?»

Ein spezieller Bereich der theologischen Forschung beschäftigt sich ausschliesslich damit, wie der Originaltext der Bibel ausgesehen haben mag. Diese Fachleute bestätigen die Zuverlässigkeit der biblischen Überlieferung. Denn von der Bibel existieren mehr Handschriften, als von zehn willkürlich ausgewählten klassischen Werken zusammen. Wenn man von einem antiken Werk fünf oder zehn Handschriften hat, gilt dieses Werk als gut belegt. So sind zum Beispiel von Caesars Gallischem Krieg («De Bello Gallico») nur zehn Manuskripte überliefert worden – das früheste um 900 n. Chr.. Allein vom Neuen Testament kennen wir jedoch über 5.000 griechische Manuskripte, dazu viele Tausend Handschriften von Übersetzungen und Tausende von Zitaten bei Autoren der frühen Kirchengeschichte. Vom Alten Testament existieren zwar weniger Manuskripte, aber diese wurden dafür noch sorgfältiger überliefert. Bis zur Zeit des Humanismus im 15. Jahrhundert lag die Überlieferung in Händen der Juden (Masoreten), die nach einem strikten System höchsten Wert auf eine getreue Abschrift des Textes legten.

Die Genauigkeit des Textes ist dementsprechend frappierend: Im Neuen Testament gibt es maximal zehn bis zwanzig Verse, von denen man nicht exakt weiss, wie sie lauten. In der Regel wird der theologische Inhalt dadurch aber nicht angetastet. Bei säkularen klassischen Werken sind im Vergleich oft Hunderte von Stellen unklar und entstellt überliefert. In punkto Überlieferung ist die Bibel absolut vertrauenswürdig.

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Hallo Fredderred,

In erster Linie, ob du glaubst oder nicht das liegt in deiner Hand. Denn das kann dir niemand abnehmen.

Ich sag's nur so, Ich glaube an Gott, was zwar heißt, dass Ich es nicht weiß, aber dennoch überzeugt davon bin! Die Bibel habe Ich jetzt nur sehr spärlich gelesen, aber trotzdem gab es die ein oder andere Stelle wo mir geholfen hat.

Eine kann Ich vorbringen, aus dem Neuen Testament "Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen - und dafür müssen sie Rechenschaft geben -, damit sie das mir freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch."

Ein Punkt hat dort gestimmt, auf meine Lehrer höre Ich oft (natürlich nicht immer, man darf natürlich nicht alles blind glauben), und muss sagen, dass in ihnen mehr Weisheit innerwohnte, als Ich erwartet hätte.

Und das meine Ich ernst, wenn du "fromm", warst und den glauben verloren hast, dann wird dieser nicht allzustark gewesen sein. Denn als Jesus Christus über das Wasser gelaufen ist, und einer der Jünger versuchte ihm zu folgen, da sank er ein. Er hatte ganz offensichtlich Panik.

Dann kam Jesus auf ihn zu und sagte: "Du kleingläubiger!"

LG Dhalwim

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Vielleicht hilft es Dir weiter, wenn Du bedenkst, daß das Wort "glauben" nicht etwa das "für wahr halten irgendwelcher Geschichten" bedeutet (und schon gar nicht, wie viele sagen: Glauben heißt nicht wissen), sondern sich von ge-loben ableitet und daher sich viel mehr als "vertrauen" oder "die Treue halten" verstehen läßt.

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Kommentar von Fredderred
31.05.2016, 00:51

Treue halten, eigendlich ist meine Frage eine Ausrede dafür.

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Kommentar von Zicke52
01.06.2016, 10:00

Jemandem vertrauen oder die Treue halten setzt aber voraus, dass es diesen Jemand gibt.

Glauben im religiösen Sinn heisst also vertrauen in wen (Gott kann es nicht sein, denn dessen Existenz müsste ich in diesem Fall für wahr halten, aber du sagst, das bedeute glauben nicht)?

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Hallo, Fredderred!

Für MICH ist der Inhalt der BIBEL WAHRHEIT aus folgenden vier Hauptgründen:

1. Der von Dir auch genannte "praktische Wert" der Bibel: Viele der großartigen Ratschläge und Handlungsempfehlungen fördern, wenn so praktiziert,  ein glückliches Leben. Nimm die Psalmen, das Buch Prediger oder die Sprüche Salomon - viele weise Texte, die Menschen verstehen helfen und das Zusammenleben von Menschen und mit der Natur verbessern. Ich kenne kein anderes Buch aus alter Zeit, dass soviel guten Rat in sich vereint, noch dazu von 40 Schreibern über einen Zeitraum von rd. 1600 Jahren geschrieben.

2. Wissenschaftliche und historische Genauigkeit: Angaben in der Bibel zur Erde und Lebewesen/Naturkreisläufen haben sich letztlich immer als wahr erwiesen. Die Bibel berichtet von geschichtlichen Personen, deren Existenz lange Zeit von Wissenschaftlern der Gegenwart angezweifelt wurde. Verschiedene Entdeckungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führten jedoch zu der Erkenntnis, dass die Bibel im Hinblick auf historische Personen und Ereignisse korrekt ist. 

Sinngemäß gilt dies für Details zur Tier- und Pflanzenwelt, z. B. Angaben zur Landwirtschaft, oder auch Hygienevorschriften wie zB in den 5 Büchern von Moses. 

3. Prophezeiungen: Sicher das wichtigste Argument für den Ursprung der Bibel aus einer übermenschlichen Quelle: Gibt es Vorhersagen über Ereignisse in der Zukunft, die tatsächlich lange vor dem jeweiligen Ereignis ausgezeichnet wurden und sich dann vollumfänglich erfüllt haben? Ja, die gibt es, allerdings bedarf es eines eingehenden Studiums solcher Prophezeiungen, um diese zu verstehen, den geschichtlichen Hintergrund zu erfassen und auch Informationen aus nicht-biblischen Quellen zu erarbeiten, die dann die Zuverlässigkeit der Angaben in der BIBEL bestätigen.

4. Die Kraft der BIBEL ist enorm und kann Menschen helfen, negative Seiten Ihrer Persönlichkeit zu überwinden, zumindest zu kontrollieren. Paulus schrieb "...Gottes Wort ist machtvoll....", das können viele Menschen aus eigener Erfahrung bestätigen. Dahinter steckt noch etwas - Gottes Heiliger Geist, es gibt ihn tatsächlich, für mich eine Art DOPING von GOTT für Menschen, die ein enges, freundschaftliches Verhältnis zu ihm haben und GOTT durch GEHORSAM beweisen, dass sie ihn respektieren und seine Existenz sowie seine Weisheit anerkennen.

All dies läßt sich in einem eingehenden Bibelstudium herausfinden, auch sogenannte Widersprüche können geklärt werden.

Augen auf im kosmischen Verkehr.......cheerio.

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Kommentar von Zicke52
01.06.2016, 10:26

@gromio:

Zu

1. Teile der Bibel moegen zur Zeit ihrer Entstehung einen praktischen Wert gehabt haben, die meisten sind heute aber überholt, wie alle von Menschen ersonnenen Werte, die mit der Entwicklung und neuen Erkenntnissen durch andere ersetzt werden.

Einer der praktischen Werte, die bis heute Bestand haben und von anderen Religionen übernommen wurden: "Wie bringe ich Menschen dazu, Krieg zu führen oder andere Missetaten zu begehen, wenn sich alles in diesen Menschen dagegen sträubt? Indem ich sage, Gott will es so."

2. Ich nehme an, das war Ironie.

3. Ein Beispiel einer Vorhersage,  die vor dem prophezeiten Ereignis getätigt wurde und sich vollumfänglich erfüllt hat? 

4. Die "Kraft" der Bibel kann helfen, negative Seiten eines Menschen sowohl zu überwinden als auch zu stärken, je nachdem, wie er an den Inhalt herangeht, also was er schon in sich trägt und durch die Bibel bestätigt glaubt. Placebo-Effekt.

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Die Bibel ist einfach die Grundlage des christlichen Glaubens. An irgendetwas glauben die meisten Menschen. Es ist auch OK. Jemand kann an Wiedergeburt glauben oder an germanische Gottheiten. Damit habe ich kein Problem.

Aber Christ zu sein bedeutet eben, ein paar Dinge klar auf dem Schirm zu haben. Und der Punkt ganz oben links auf der Liste ist eben die Bibel. Die Bibel als Gottes Wort. Egal, was die Katholische Kirche sagt, oder die Protestanten oder die Zeugen Jehovas oder die Mormonen oder die Baptisten.

Das ist wie beim Autofahren. Egal, welches Auto du hast und wo du hin willst: Die Straßenverkehrsordnung ist die Basis.

Ich muss immer schmunzeln, wenn ich sehe, dass es auf N24 o.ä. wieder irgendwelche Berichte und Versuche gibt, die Bibel auseinanderzunehmen. "Kann das so gewesen sein? Hat die Bibel recht oder nicht?". Zum Schluss kommt dann heraus, kann vielleicht sein, oder auch nicht. Toll.

Die Bibel ist - unabhängig davon, dass sie für uns Christen Gottes Wort darstellt - eine Quelle der Weisheit. Alle Geschichten, die man im Tatort sieht, alle Verbrechen und Tricks, von denen man in den Nachrichten liest, wurden alle schon so oder so ähnlich in der Bibel thematisiert.

Ich kann jetzt mit irgendwelchen Bibelstellen um mich schlagen, bezweifle aber, dass das zielführend ist.

Meine Empfehlung wäre, dass du vielleicht einen Hauskreis besuchst. Da kannst du dich besser und persönlicher austauschen. Auch eine Idee wäre vielleicht ein Alphakurs. So etwas wird hin und wieder angeboten. Dort werden die Grundlagen des Glaubens diskutiert. Und das ist "ergebnisoffen" - also es geht nicht darum, dass du dich da sofort bekehren sollst.

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Kommentar von Jessicahofst
02.06.2016, 01:59

Das haben Menschen geschrieben und net Gott!!

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Deine Frage ist ziemlich verworren. 

Niemand bestreitet, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde. Für manche hat sich's damit, andere glauben, dass Gott den Autoren dabei ins Ohr geflüstert hat. Das ist Glaubensache,  und da gibt es objektiv kein "wahr" oder "unwahr".

Du aber vermischst beides und erklärst gewisse Teile für "mit der Bibel vereinbar" und andere nicht (nach welchen Kriterien?), als ob es sich um ein Buch außerhalb der Bibel handeln würde! Aber alle erwähnten Texte sind Teile der Bibel, wie können sie also mit der Bibel unvereinbar sein?

Ein Psalm ist eine Lobeshymne/ein Lied/ein Gedicht, was hat das Qualifikativ "wahr" oder "unwahr" hier zu tun? Ist die Bundeshymne "wahr"? Oder ein Muttertagsgedicht?

Auch würde mich wundern, dass Papst Franziskus gesagt hat, dass die Kirche an der Bibel was verfälscht oder hinzugefügt hat. Hast du eine Quelle/das genaue Zitat? Und was soll das überhaupt heissen? Es handelt sich ja um eine Dichtung, die über Jahrhunderte geschrieben wurde, also wurde bis zum Fertigstellung sowieso alles dazugedichtet. Die Geister scheiden sich nur an der Frage, ob die Dichtungen von Gott inspiriert waren oder nicht. 

Und ob etwas "bombe" ist, sagt überhaupt nichts darüber aus, ob es von göttlicher oder menschlicher Herkunft ist. Das "bombigste", was die Menschheit bisher geschafft hat, ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, trotzdem behauptet niemand, sie sei göttlich inspiriert.

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nehmen wir an die Bibel wäre verfälscht. na und? Gott sagt dass er sein gesetz in unsere Herzen gegeben hat (was auch in vielen rechtlichen Gesetzen Fuß gefasst hat). und mehr ist nicht notwendig.
für mich sind die Geschichten dennoch wahre Begebenheiten.
und Gottes wahres Wort ist in unserem Herz.

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Lieber Fredderred,, die Katholische Kirche hat ABSOLUT keinen Anteil an der Verfassung der offiziellen Bibel. Auch übersieht sie ganz wesentliche Ausssagen der Heiligen Schrift, verdreht sie gar, wenn es zu ihrem Nutzen zu sein.scheint .

Gottes Geist leitete gläubige Männer an, die Texte durch Inspiration niederzuschreiben.

Auch die Auswahl der Bibelbücher, die in den biblischen Kanon aufgenommen wurden, leitete JHWH (Name Gottes im Hebräischen Urtext) mit seinem Geist, weil er wollte, daß Menschen, die ihn aufrichtig und von ganzem Herzen suchen werden, ihn auch finden können.

Jesus Christus selbst war überzeugt, daß die Heilige Schrift göttlichen Ursprungs ist. In Joh. 17:17 sagte er in einem Gebet zu seinem himmlischen Vater: "Dein Wort ist Wahrheit". An einer anderen Stelle heißt es: "meine Schafe hören meine Stimme". Wenn du selbst dagegen dich nicht angesprochen fühlst, ist es deine Angelegenheit und niemand hat das Recht, dich dafür zu kritisieren. Friede?

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Kommentar von Zicke52
01.06.2016, 10:05

Wie kann Jesus Christus vom göttlichen Ursprung der heiligen Schrift überzeugt gewesen sein, wo die zu seinen Lebzeiten noch nicht fertiggestellt (AT), ja das NT noch nicht mal angefangen war?

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Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, wassie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Fürmichgibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Warum ist für euch die Bibel, dass metaphorisch zu sehen ist, die Wahrheit und kein gewöhnliches Märchenbuch?

Warum sollte ich als Christ bei einer derartigen Ausgangsunterstellung diese Frage noch beantworten? Ich sehe keinen Grund, meine Ansichten unprovoziert beleidigen zu lassen, und mir dann zum Dank noch die Mühe zu machen dazu eine ehrliche Antwort zu geben, weshalb mir die Bibel und mein Glaube so wichtig sind, wo doch bereits von Anfang an augenscheinlich klar ist, dass der Fragesteller eine solche Antwort nicht zu schätzen weiß.

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Kommentar von Fredderred
08.06.2016, 14:31

Danke, meine Frage wurde schon von netten und gescheiden Christen in den Kommentaren beantwortet. 

Warum sollte ich als Christ bei einer derartigen Ausgangsunterstellung diese Frage noch beantworten? 

Musst man nicht, gute Frage zwingt niemande  zu irgendwas. Mir ist die Bibel auch wichtig, sonst würd ich mir die Mühe nicht machen, diese Frage zu stellen. Christ sein heißt für mich nach Gott zu suchen, bis man sich fest und sicher ist, dass man ihn gefunden hat. Wenn sich Leute bei der Suche, die diesen Weg schon gegangen sind, sich provoziert fühlen, wenn ein möglicherweise jüngerer Fragesteller, nach Hilfe(jede Frage ist für mich ein Hilferuf) sucht, dann muss ich diese Leute ignorieren.

Augen auf im kosmischen Verkehr

cheerio

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Deine Frage ist menschlich überheblich und naiv zugleich. - Du hast dein Urteil über den Wahrheitsgehalt der Bibel und ihren tieferen Inhalt bereits gefällt.- Mit solchen Menschen sollte man erst gar keine Diskussionen eingehen. Sie führen erfahrungsgemäß zu nichts.

Mir sagte einmal ein Prediger in einer Diskussion als ich noch ungläubig war: "Ich diskutiere nicht über das Wort Gottes. Ich verkündige es nur. - Seine Wirkung tut es von alleine bei denen welche dafür bestimmt sind."

Inzwischen weiß ich, dass er recht hatte!

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Kommentar von Fredderred
31.05.2016, 22:41

Hmm, stimmt schon, aber man sollte Naivität nicht verstecken, weil dann bleibt man naiv und es merkt keiner. Außerdem wollte ich nie eine Diskussion, sondern ein paar gut gemeinte Antworten auf meine Frage, aber anscheinend nehmen es manche zu persönlich, obwohl ich eigendlich irgendein Typ bin der eine Frage stellt.

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Es ist eine Geschichtensammlung. Die meisten Geschichten sind symbolisch zu verstehen. Damit müssen die Geschichten nicht wahr sein. Aber das worauf sie hinweisen ist doch das Eigentliche worauf es meiner Meinung nach ankommt. - Der Finger (der auf den Mond zeigt) ist nicht der Mond.

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Kann man die Bibel verstehen? Was ist zu erwarten?

Die Bibel ist immer wieder als ein Instrument benutzt worden, mit dem man fast jede Melodie spielen kann. Und wie viele falsche, ja teuflische Töne hat man diesem Instrument entlockt! Sie ist missbraucht worden, um böse Absichten zu „begründen“, sie wurde verwendet, um eigene Meinung zu stützen, sie ist verwendet worden, um Menschen irrezuführen und Macht über sie zu gewinnen. Und die Bibel hat sich nicht dagegen gewehrt! Warum ist das so? Es sollte doch nur eine Wahrheit geben, die überall und zu jeder Zeit gilt.

Aber mit der Bibel ist es anders! Sie ist ein Buch, das erst in Verbindung mit dem heiligen Geist lebendig wird. Erst die Kombination aus der Mitwirkung Gottes und dem Geist seines Wortes lässt die Wahrheit der Bibel erkennen. 1. Kor. 2:10: „Uns aber hat Gott es offenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die tiefen [Dinge] Gottes.“

Am Volk Israel haben wir ein passendes Beispiel, das uns zeigt, wie wichtig Gottes Hilfe zum Verstehen der Bibel ist:

„Aber Gott sorgte dafür, dass ihre Sinne verschlossen blieben. Denn bis zum heutigen Tag liegt derselbe Schleier über den Lesungen des alten Bundes. Dieser Schleier wird nicht weggenommen, weil er nur durch die Verbundenheit mit Christus gelüftet werden kann.“
(2. Kor. 3:14)

Das heiß doch nicht mehr und nicht weniger, als dass ein Verständnis der Heiligen Schrift nur in der Verbundenheit mit Jesus Christus möglich ist.

Es ist in der Bibel enthalten: Verständnis und Einsichten in den Geist der Bibel sind untrennbar mit dem Willen und Wollen Gottes verbunden (1. Kor. 2:10). Wenn Gott nicht will, dann geschieht nichts, was zur Erkenntnis einer biblischen Wahrheit führt. Und das bedeutet, dass nur bestimmte Menschen befähigt werden, den Sinn des Wortes Gottes zu erfassen. Und hier geht es wieder einmal um die innere Wahrhaftigkeit eines Menschen. Denn ein unehrlicher Mensch bekommt die nötigen Einsichten nicht, weil Gott mit einem solchen Menschen nichts zu tun hat! (Psalm 15)

Ein Psalm bringt es zum Ausdruck: „Ich werde dir Einsicht verleihen und dich unterweisen in dem Weg, den du gehen solltest.“ (Ps. 32:8)
Einsicht ist das Verstehen von Zusammenhängen, das Erfassen und Durchblicken des Wesentlichen. Es geht bei Einsicht nicht zuerst um Kopferkenntnis, sondern um Einsichten des Herzens, des inneren Menschen. Es geht auch nicht um spitzfindige Theologie oder darum, jeden Text aus der Bibel zu verstehen. Das kann man einfach nicht erwarten, wenn man an 1. Kor. 13:12, 13 denkt, wo erwähnt wird, dass ‚wir in verschwommenen Umrissen sehen und nur teilweise erkennen’.

Und es geht auch nicht um Wortklauberei, indem man sich ein einziges Wort aus einer Übersetzung (und wir haben nur Übersetzungen der Bibel) herauspickt und darauf ein ganzes Gedankengebäude errichtet. Es gibt kaum ein Wort, das nur eine einzige Bedeutung oder Schattierung hat. Sprache ist ein unscharfes Werkzeug! Und es gibt viele Exegeten, die sich an ein einziges Wort klammern und meinen, dass es an jeder Stelle, wo es erscheint, dieselbe Bedeutung haben muss. Das ist ein fundamentaler Irrtum! Erst der Zusammenhang entscheidet über die Bedeutung! Und welch ein Unsinn ist dabei herausgekommen! Die ganze Winkelzieherei gehört in das Tätigkeitsgebiet der Scharlatane. Nein! Die Bibel ist anders! Sie verlangt, dass man sich ihr ausliefert und unterwirft, dass man grundehrlich mit ihr umgeht. Es geht immer um den Geist des Wortes Gottes und der ist eigentlich LIEBE!

Diesen großen Rahmen hat Jesus Christus nie verlassen. Von ihm sagte man, dass er völlig anders lehrte, als die Pharisäer und Schriftgelehrten. Wenn er aus der Bibel zitierte, dann konnte man nicht widersprechen, so eindeutig, klar, rechtschaffen und grundehrlich hat er argumentiert. Er wollte wirklich nur einen Zweck verfolgen: dass Menschen zu Gott finden. Er hatte einen hohen Respekt vor dem Wort Gottes! Dieser Respekt bewahrte ihn davor, über das hinauszugehen, was geschrieben steht’.

Das hängt auch damit zusammen, dass es Menschen, die es nicht gelernt haben, eigene Entscheidungen durch Gedankenarbeit und Einsicht herbei zu führen. Sie finden es bequem, sich anderen anzupassen und für sich entscheiden zu lassen. Eine gewisse Denkfaulheit mag da mitspielen oder die Furcht vor Menschen oder ein Mangel an Glauben. Solche Menschen vertrauen anderen Menschen mehr, als gut ist.

Aber mit der Aufgabe des eigenen Denkens delegiert man auch die Verantwortung!
Wir dürfen uns aber die eigene Verantwortung nicht abnehmen lassen, weil es nicht geht.
Wer es trotzdem zulässt, wird immer den Lehren anderer Menschen folgen, egal wie gut oder schlecht sie biblisch begründet werden. Ja, er wird sogar der Lüge folgen, weil die Liebe zur Wahrheit nicht in ihm ist (2. Thes. 2:9,10, 11). Bei diesen Menschen geht es nicht um die Frage, ob sie einen bestimmten Tatbestand nicht erkennen können; sie wollen es eigentlich nicht. Ist das ein zu harter Vorwurf? Wer schon über gewisse Ungereimtheiten mit guten Argumenten diskutiert hat, wird die Erfahrung gemacht haben, dass mancher sagt: Ich glaube nur, was der Pfarrer sagt! Und damit ist das Ende des Gesprächs erreicht.

Wer die Bibel verstehen möchte, darf sein Gewissen nicht ausschalten! Gerade unser Gewissen ist ein feines Korrektiv, das uns vor manchen Irrlehren bewahren kann. Das Gewissen ist eine Gabe Gottes an den Menschen, damit er Entscheidungen im Einklang mit Gottes Willen treffen kann. Die Pharisäer (die großen Meister der Indoktrination) machten es vor: Bei der Auslegung des Sabbatgebotes waren sie so kleinlich streng und unbarmherzig, dass sie den Boden der Bibel verließen. Wenn Jesus am Sabbat heilte, dann sprach er bei seiner Rechtfertigung das Gewissen seiner Zuhörer an (Math. 12:11, 12).
Überhaupt bemerken wir an Jesus, dass er Gebote brach, wenn sie in einer bestimmten Situation der Liebe widersprachen. Somit muss auch immer die Liebe im Spiel sein, wenn man die Bibel verstehen möchte oder interpretiert.

Hätten wir es erkennen können, ob man uns anschwindelt? Ja und nein, denn wie ich deutlich zu machen suchte, sind für das Erkennen der Wahrheit ein paar Grundvoraussetzungen nötig. Auf keinen Fall ist es eine ausschließliche Angelegenheit des eigenen Verstandes. Gott verleiht Einsicht und Verständnis, und der einzelne Mensch muss sich dem öffnen und in einem gottgefälligem Zustand sein. Wohlgemerkt: Der einzelne Mensch, denn jeder steht in dieser Hinsicht für sich allein (Apg. 16:14; Mat. 16:17). Natürlich ist auch noch das menschliche Element zu berücksichtigen, denn Menschen können Mitarbeiter Gottes sein, aber niemals ist der andere Mensch im Erkenntnisprozess die entscheidende Größe. Ohne Gott geht in dieser Hinsicht nichts! (Psalm 127: 1,2)

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Wegen ihrer Aussage über Geschichte, Geographie und über die Herkunft des Menschen; ihrer Genauigkeit in wissenschaftlichen Dingen, in bezug auf Kultur sowie Sitten und Bräuche; die Offenheit, Übereinstimmung und Redlichkeit ihrer Schreiber; ihrer Prophezeiungen.

Genaueres zu allen Punkten hier:
http://teddylein.jimdo.com/bibel

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Ich bin gläubige Christin, aber die Bibel in der jetzigen Form ist eine reine Lügengeschichte. Wie du schon sagst, ein "Märchenbuch". Die echte bibel ist irgendwo. Aber nicht im Vatikan.

Gruss

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Kommentar von Fredderred
31.05.2016, 00:48

hahaha

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Kommentar von Miumi
31.05.2016, 00:52

hahaha. man sollte nicht kommentieren wenn man keinen schimmer hat was auf dieser welt abgeht. geh am besten schlafen. is besser so

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Kommentar von danhof
31.05.2016, 08:33

Ich bin gläubige Christin, aber die Bibel in der jetzigen Form ist eine reine Lügengeschichte

Das ist wie "Ich bin leidenschaftlicher Fleischesser, aber Tiere esse ich nicht.", oder?

Wie kommst Du an Grundlagen des christlichen Glaubens, wenn die Bibel als seriöse Quelle für dich wegfällt? Bibel und Christsein hängen untrennbar zusammen.

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Wenn man an einigen Gründen/Argumenten interessiert ist, warum ich an das Christentum glaube, dann kann man auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um daran zu glauben.

Hast Du einen Link zu dem Papst?

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Kommentar von gromio
31.05.2016, 20:04

Christen glauben nicht an ein Leben nach dem Tod, wohl aber an eine Auferstehung der Toten.

Ein CHRIST kennt den Unterschied.

cheerio

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Kommentar von comhb3mpqy
01.06.2016, 07:36

welche Übersetzung ist denn Ihrer Meinung nach gut und welche nicht?

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Kommentar von comhb3mpqy
02.06.2016, 09:25

gibt es eigentlich noch andere Quellen außer dem Link?

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Du hast weder von der Bibel einen blassen Schimmer, noch von dem, was den christlichen Glauben eigentlich ausmacht, worin er eigentlich besteht:

Unseren Glauben verstehen

http://www.peter-knauer.de/22.html

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Kommentar von Fredderred
31.05.2016, 22:26

Nach deiner Aussage kann man an die Bibel glauben, Christ sein, Christus ähnlich leben, erst nachdem man die Bibel in und auswendig kann. Der Christliche glaube und die Bibel ist nicht für Theologoie-Profis wie dich gemacht, sondern auch für die einfachen Leute wie mich. Wenn du meine Frage nur ansatzweise richtig gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass ich deine sinnlose Antwort in meiner Frage drinnen habe.  Diese Antwort von die hilft mir nicht weiter und hat einen gewissen grad an Hass in sich. Den Sinn meiner Frage hast du als einziger unter den Leuten, die mir geantwortet haben nicht verstanden. Deinen Link will ich deshalb nicht anklicken. 

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