An alle Erzieher/in und Psychologen kann mir jemand Weiterhelfen?

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7 Antworten

Therapeuten, Kinderpsychologen kann man, was die Kinder angeht,  nur mit Einwilligung der Eltern hinzuziehen. Ansonsten wäre das ein massiver Eingriff in das Elternrecht. Das geht also so ohne weiteres nicht.
Allerdings kann sich die Erzieherin selbst durch eine Fachkraft beraten lassen. Nämlich, wie sie mit dem Problem umgeht. Dazu sollte sie sich an die lokale Erziehungsberatungssstelle wenden.

Zudem könnte sie mit der Leitung gemeinsam, das ist wichtig, überlegen, ob hier nicht sogar ein § 8 a vorliegen könnte. Dann müsste man das Jugenamt hinzuziehen.

Wichtig ist, die Leitung mit ins Boot zu holen. Und zunächst zusammen mit der Leitung der Tagesstätte das Gespräch mit den Eltern suchen. Und mit "suchen" meine ich nicht. "Könnten wir vielleicht mal", sondern schon ein relativ autoriäres Auftreten gegenüber den Eltern. 

Die Beobachtungen - am besten mal 14 Tage aufschreiben! - schildern und die Eltern damit konfrontieren. Erst mal freundlich, natürlich, und fragen, ob sie eine Erklärung dafür haben. Wenn die Eltern blocken und sich stur stellen, sollte man sie weiter konfrontieren.

Darum ist es ganz wichtig, die Leitung mit ins Boot zu nehmen und auch beim Elterngespräch dabei zu haben.

Ganz wichtig ist, in diesem Fall eine gute Dokumentation anzufertigen. Die braucht man eventuell für den § 8a . Also Verhaltensbeobachtungen schriftlich niederlegen, Gesprächsnotizen mit den Eltern anfertigen.  etc...

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Jede Einrichtung hat einen Arzt der für sie Zuständig ist.

Ebenso kann und muss man das Jugendamt und Fachleute beiziehen.

Dass die Leitung der Einrichtung nicht schon längst reagiert hat ist verantwortungslos.

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Es fehlen leider genauere Angaben.

Welches Alter haben diese Kinder? Worum handelt es sich bei der Arbeitstelle genau, d. h. warum betreut deine Frau diese Kinder? Welche Unterstützung bekommt deine Frau von Vorgesetzten? Wer arbeitet dort noch alles?

Und übrigens, Strafe bringt nie etwas. Wenn deine Frau die Umstände so mitnimmt, dann sollte sie sich überlegen ob sie nicht was "einfacheres" macht.
Auch würde ich die Eltern nicht als "Rabeneltern" verurteilen. Das verschärft nur die Situation. Diese Eltern wissen es nicht besser und sind vermutlich selber Opfer gewesen. Man sollte ihnen nach Möglichkeit Hilfe anbieten, aber sie nicht verurteilen.

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Kommentar von xXPatte92Xx
02.03.2017, 17:21

Es Handelt sich um eine Kita

Die Kinder sind Fünf

Sie ist Gruppenerzieherin

Unterstützung von den Vorgesetzten ist Leider nicht immer da, da die Kita stark unterbesetzt ist.

Sie leitet die Gruppe allein.

Elterngespräche helfen wenig, diese Eltern verteidigen ihre Erziehung noch und begründen das ganze mit sie würden doch auch so Englische Sprache lernen.

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Die Behörden informieren und in Absprache mit der Gruppenleitung, bzw. der zuständigen Einrichtung Fachkräfte hinzuziehen, wie Kinderpsychologen und -Therapeuten.

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"Wir haben bereits alles versucht"?

Ich dachte du bist "nur" der Mann der Erzieherin in dieser Kita?

Also, für solche Fälle gibt es normalerweise den Austausch zwischen den Mitarbeitern dort (plus Leitung der Einrichtung). Spätestens in den regelmäßigen Teambesprechungen kommt so etwas zur Sprache.

Ich kann mir kaum vorstellen das bisher kein solches Gespräch stattfand. Im Normalfall ist auch jede Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Wenn das Team und die Leitung gemeinsam Sinn darin sehen das Jugendamt einzubeziehen werden sie es schon in die Wege leiten. Ansonsten werden sie das Gespräch mit den Eltern suchen und versuchen mit diesen gemeinsam eine Lösung zu finden. Etc pp...

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Deine Frau trägt hier Verantwortung.

Was sagt die Leitung dazu?

CoD mit 5, das schreit nach dem Jugendamt.

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Es müßte ein Psychologe oder Schulpsychologe sich das anschauen an Ort und Stelle.

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