An Alle Datev-Eingabe-Insider!?

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3 Antworten

In der Eröffnungsbilanz mit SK3>

Beispiel Buchungssatz:1000/9000 hat einen +Abschluß (richtig rum).

Die gleiche: Buchung falsch rum eingegeben 9000/1000 benötigt ein Enter, dann ist sie auch richtig.

Bei Kassen oder Bankbuchungen z. B. bedeutet + = raus aus der Kasse und Enter bedeutet Zugang.

Also umdenken: H = + und S= Enter

1360/1200 + Wäre also ein Raus (Umbuchung auf ein anderes Konto)

1518/1200 Enter ist eine ankommende Anzahlung

Du weißt, dass nicht alle Steuern automatisch sind?Und OPOS ist sogar leicht.

Die Skonti haben immer den gleichen Buchungssatz

z. B. Lieferant/Kunde beide in Deutschland

Krediteuer/3736+

8736/Debiteur+

Du weißt, dass die Belegnr. gleich sein müssen? Wenn das nicht ist, bucht DATEV nicht gegen.

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Kommentar von Realisti
04.03.2017, 14:39

noch einfacher:

Buchung richtig rum +

Buchung falsch rum Enter z. B. bei Retouren

was die zusätzlichen Nr.n angeht muss man die Seiten 33/34 im DATEV-Kontenrahmen lesen.

Beispiel:
Wasserrechung: 804240
Stromrechnung: 904240
Briefmarken: 4910

je nach Steueranteil

Ach,  mir fällt gerade ein Anlagenskonto werden direkt gebucht ohne das Zwischenskonto. Aber das ist ja nicht so häufig.

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Eigentlich ist es ganz einfach mit den Eingaben: Man muss  nur die Bilanz kennen und wissen, wo im Soll oder im Haben Mehrungen bzw. Minderungen gebucht werden. Im Datev-Programm steht jeweils Soll oder Haben über den Eingabefeldern. Egal ob bei Belege buchen oder Zahlungen. Ist überall gleich. Im Datev  gibt es die Habenbuchungen (= Soll an Haben ausgelöst mit +) wie jeder Buchhalter es gelernt hat und eben auch (wegen der Schleppfunktion)  die Sollbuchungen bei Gutschriften (hier von Lieferanten) (= Haben an Soll ausgelöst mit Enter).  

Beispiel: 119,- (Brutto) Wareneinkauf von Kreditor XY =

119,- H (mit+)   S Wareneink.kto     RG-Nr.   an     H Kreditor XY ;

Somit haben wir eine Mehrung im Soll beim Wareneinkaufskonto (ist dann richtig, da Aktivkonto) und eine Mehrung im Haben  beim Kreditor (ist auch richtig, da bei Passivkonto Mehrung im Haben)

Die Ausgangszahlung wird gebucht:

119,- H (mit +)  S Kred. XY   RG-Nr.          an    H Bank

Somit haben wir eine Minderung der Verbindl. im Soll (da Passivkonto) beim Kreditor XY und eine Minderung bei der Bank (da Aktivkonto Minderung im Haben.)

Bei gegenteiligen Fällen z. B. bei Kreditorgutschriften ist halt alles vertauscht. 

z.B. Gutschrift vom Lieferanten XY über Warenrückgabe 119,- Brutto=

119,- S (mit Enter)     H Wareneinkaufskonto    RG-Nr.   an S  Kreditor XY;

Somit haben wir eine Minderung im Haben beim Wareneinkaufskonto (ist dann richtig, da Aktivkonto) und eine Minderung im Soll beim Kreditor (Ist auch richtig, da Passivkonto Minderung im Soll).

Die Eingangszahlung wird gebucht:

119,- S (mit Enter)   H Kred. XY  RG-Nr.   an S Bank

Somit ist die Forderung an den Kreditor über H wieder ausgebucht und die Bank hat eine Mehrung im Soll (da Aktivkonto Mehrung im Soll)

Fazit: Man muss eben nur wissen, welches Konto im Soll und welches Konto im Haben gebucht wird. Siehe Bilanz! Man könnte auch alles vertauschen; nur aufpassen wo eben Soll und wo Haben dabeisteht!!! Und bei Kundenausgangsrechnungen verhält es sich genauso. Nur Aufpassen wo Soll und wo Haben.

Am Besten macht man es so, wie oben beschrieben wegen der Schleppfunktion; ist bei Eingaben dann einfacher. 



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Hallo Realisti,

vielen Dank für deine rasche Antwort.

Das mit den Steuern weiß ich, wir haben Automatikkonten und bei den meisten Aufwandskonten müssen wir den entspr. Steuerschlüssel z.B 19% =90 davor setzen. Skonti auch klar.

Belegnummern auch klar. Trotzdem danke – ist ja auch sehr wichtig.

P.S. Wir arbeiten mit SKR04.

Beispiel 1 : Eingangrechnung von Kreditor xy mit Wareneinkauf (Automatikkto 5400 19%) 119,- €   inkl. Vorsteuer  

=  Habenbuch. mit +      = Soll an Haben 

=  119,- H        S= 5400       Beleg-Nr. 123       H=Kred. xy

Zahlungsausgang per Bank

 =    Habenbuch. mit Enter   =  Soll an Haben 

=   119,- H      S= Kred. xy    Beleg-Nr. 123    H = 1830 BK (bei uns)

Das ist ja noch logisch; wie ich es eben gelernt habe -damals. 😉

Beispiel 2: Eingangsgutschr. von Kredit. xy über Warenrücksendung
(Automatikkto 5400 19%)  119,- €   inkl. Vorsteuer           

=  Sollbuch. mit Enter    

=   Haben an Soll

=    119,- S       H= Kred xy       Belg-Nr. 456       S = 5400

Zahlungseingang per BK =  Sollbuch. mit +            
=   Haben an Soll

=    119,- S       H= 1830 BK    Beleg-Nr.  456      S = Kred xy

Ist das so richtig? 

Ich muss mich einfach daran gewöhnen, dass es bei Datev Haben an Soll gibt. Früher hieß es immer: Er wird immer Soll an Haben (mit Mind/Mehr entspr.) gebucht. Ist im Moment noch etwas verquer  für mich.

Kannst du das anhand meiner Beispiele bestätigen?
Würde mir schon helfen, auch dann für andere Buchungen. Es muss ja
passen.

Vielen Dank nochmals im Voraus

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Kommentar von Realisti
04.03.2017, 18:57

DATEV "denkt nicht klassisch" in Kategorien wie Soll und Haben. Verabschiede die bei der Eingabe davon. Du mußt die Kontosätze kennen.

Es ist ganz einfach:

  • Kontosatz richtig rum = +

  • Kontosatz falsch rum = Enter.

    Das ist alles. 

    • Summe
    • Konto 1
    • Beleg-Nr.
    • Gegenkonto
      Abschluß mit +

    oder vertauscht

    • Summe
    • Gegenkonto
    • Beleg-Nr.
    • Konto 1
      Abschluß mit Enter

    Wenn der Buchungssatz lautet:

  • 5400 Erlöse an Krediteuer xy über 119 € für Rechnung 456 
    (bei SKR04 richtig??)

    Dann gibst du ein:

    • 119 € 
    • 5400
    • 456
    • Krediteur xy
    Abschluß mit +

    genauso richtig ist
  • 119 €
  • Krediteur xy
  • 456
  • 5400

Abschuß mit Enter

Ob du Enter oder + nimmst ist deine Entscheidung. Wenn du nicht ständig neue Daten eingeben willst  dann läßt du den Hinteren Teil stehen. Er wird dir bei jedem neuen Eintrag gleich vorgeblendet.

Du könntest jetzt alles eingeben wie es sich gehört und das Vorgeblendete überschreiben. Oder du läßt das Ende stehen  und variierst das Konto 1. Alle Ausgaben mit + und alle Einnahmen mit Enter. 

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