An alle Arzthelferinnen: Warum nehmen sich Ärzte/innen oft so wenig Zeit?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist ganz einfach - für das Gespräch mit dem Patienten bekommt der Arzt die wenigste Vergütung. Deshalb muß das ZACK ZACK gehen. Bedanken kann man sich dafür bei den Kassen, die das festlegen.

In meinen Augen einer der Gründe, warum unser Gesundheitssystem völlig aus den Schienen läuft.

Ich dachte, das hätte sich gerade geändert und Ärzte bekommen jetzt mehr Geld für das Gespräch - oder gilt das nur für Haus- und nicht für Fachärzte?

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@Patrik76

Hallo Patrik76, danke für das Sternchen!

Ich bin keine Arzthelferin, ich gebe nur wieder, was ich aus verschiedenen Quellen gelesen habe. Daher kann ich auch nicht mit weiterem Detailwissen glänzen, tut mir leid.

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da kenn i einen kinderarzt. das war wie massenabfertigung. er kam rein, setzte sich auf seinem stuhl wie ein könig, hat gefragt was ist, hat kind null beachtet, kann auch auf keinster weise mit dem kind umgehen (beim abhorchen sagte er nur, achtung, es ist kalt, aber auch nicht freundlich oder so) diagnose verlautet, rezept in die hand bekommen u fort war er. er hat auch nicht gefragt, ob i sonst noch fragen habe. hab natürlcih gewechselt u der arzt nimmt sich zeit auch redet er echt viel mit kids u macht lustige sachen.

Ärzte haben die Zeit einfach nicht. Würden sie sich aber gerne nehmen.

Es hängt hier auch stark davon ab ob man auf dem Lande oder in der Stadt ist.

Eine Studie hat gezeigt das im Durchschnitt etwa 10 Minuten Pro Patient zur verfügung stehen.

Wie gesagt der Durchschnitt. Bei dem einen muss mehr besprochen werden und bei dem anderen ist es schneller Klar.

Um langen Wartezeiten aus dem Weg zu gehen vermeide Montage. Klingt jetzt bös aber da kommen die ganzen Rentner zum Arzt die über das WE keine Sozialen Kontakte hatten oder ein kurzes Wehwechen hatten.

Wurde in Studien untersucht und Nachgewiesen. Soziale Vereinsamung war da das Stichwort.

Aber wie gesagt Ärzte hätten auch gerne mehr Zeit für die Patienten um vielleicht auch gemeinsam mit dem Patienten andere Wege als Mediakamente zur Behandlung zu besprechen

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