An Alkohol gewöhnen

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14 Antworten

Das ist ja das Problem. Je öfter man trinkt, desto mehr gewöhnt man sich dran, desto mehr kann man trinken und desto größer wird die Menge an Gift, die der Körper verarbeiten muss, was er irgendwann nicht mehr schafft.

Gleichzeitig gewöhnt er sich aber dran und kann dann irgendwann nicht mehr ohne und dann ist der Alkoholismus da, der die meisten an ihm Erkrankten zugrunde richtet, weil es so unendlich schwer ist, sich von einer solchen Sucht wieder zu lösen.

Dieser Prozess funktioniert schleichend. D.h. der Mensch behauptet noch im Brustton der Überzeugung alles im Griff zu haben und jederzeit aufhören zu können, er glaubt das auch, dabei zappelt er längst in der Falle.

Also immer schon nippen, nicht schlucken!

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Man sollte sich nicht an Alkohol gewöhnen, sondern ihn nur gelegentlich (d. h. in größeren Zeitabständen) genießen! Denn in sehr geringen (!) Mengen ist das Zeugs sogar gesundheitsförderund ... aber eben leider nur in sehr geringen Mengen.

Ja, man kann sich tatsächlich an das Zeugs gewöhnen ... allerdings soll es angenehmere und schnellere Wege geben, zu verblöden und relativ jung sterben zu müssen; aber in unsere freien Gesellschaft ist es selbstverständlich jedem freigestellt, auf welche Art und Weise er sich umbringen möchte.

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Diese sogenannte Gewöhnung nennt man Toleranzentwicklung. D.h. Deine Leber versucht Dich am Leben zu halten und erhöht bei gesteigerten Anforderungen die Entgiftungsleistung. Nur leider geht das nicht retour. Und nach einiger Zeit erwartet Deine "guttrainierte Leber" grundsätzlich die zuletzt höchste Menge, sobald Du auch nur einen Schluck oben reinkippst. Nur dummerweise verträgt Dein Körper nicht unendlich viel Gift. Und ab einem bestimmten Punkt beginnst Du dann wieder immer weniger zu vertragen - obwohl Dein Körper nach der alten Menge schreit. Tja, und dann ... gehts rapide bergab.

Ab dem Punkt hilft nur noch die Entgiftung im Krankenhaus, mit anschließender Entwöhnungstherapie und lebenslanger Abstinenz.

Willkommen im Club.

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Das Alkohol gleich direkt mit Sucht in Zusammenhang gebracht wird(?!). Was ist mit der Personengruppe, gerade jüngere Menschen, die ab und zu mal eine "Sauftour" macht, ca. 1x/Monat Samstag und sonst nie trinkt?

Ich bin nun Mitte 30 und es ist lange her und heutzutage gerate ich nur noch selten in ein Sauexzess, ca. 2-3x/Jahr z.b. Silvester. Was mich wundert ist das ich genauso viel wie früher in meinen besten Zeiten vertrage, obwohl ich mit 18 rum so gut wie garnichts vertragen habe. Normal gewöhnt sich der Körper irgendwie schnell an seine Lebensweise. Aber scheinbar gewöhne ich mich nicht vom Alkohol ab, obwohl ich seit Jahren garnichtmehr oder nur noch selten trinke. Vermutlich trat damals eine Veränderung meines Nervensystems auf, da ich sonst (Sportler usw.) körperlich fit und Kerngesund bin. Alkoholiker war ich nie, aber das sagt jeder, allerdings hatte ich nie das Verlangen danach. Heutzutage habe ich einfach keine Lust mehr auf den Kater am nächsten Tag, deshalb versuche ich alle "Partys" nüchtern zu besuchen... dann kann/darf ich wenigstens auch Autofahren :)

Ich kann extrem viel in mir herein schütten, aber eine gute Grundlage (Essen) ist Voreaussetzung. Außerdem sollte man gesund sein. Suchtgefährdete Menschen, wozu nunmal leider die meisten gehören, sollten erst garnicht Alkohol trinken.

Ich habe das zwar nie erlebt, aber ich fragen mich ob ich mit dieser Lebensweise ohne zu lügen eine MPU bestehen würde. Viele Freunde mussten das machen und es war teilweise völlig übertrieben was ich da gehört habe. Es gibt viele Vorurteile in der deutschen Gesellschaft, das ist deutsche Mentalität...

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ja, man kann sich "trainieren". Leider. Das ist ja das Schlimme, dass der Körper sich an Alkohol gewöhnt und man immer größere Mengen braucht. Das Endergebnis nennt man dann "süchtig".

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Früher ging man davon aus, es müsse trainierbar sein, da Alkoholiker im Laufe der Zeit immer grössere Mengen vertrügen. Das ist aber ein Trugschluss. Alkoholiker bestechen nicht durch die Menge, die sie trinken, sondern durch Situation (Problemsaufen, Spiegeltrinken...) und Regelmässigkeit (täglich).

Nach neuesten Erkenntnissen kann man es daher nicht wirklich trainieren. Die Menge Alkohol, die man verträgt, pegelt sich beim Menschen sehr frühzeitig im Leben ein und bleibt da stehen. Und das ist bei Menschen tatsächlich unterschiedlich. Es gibt solche, die Vertragen 2 Flaschen Wein und stehen dann noch gerade und dann gibt es solche (mich zum Beispiel!) die Haut das dritte Glas Wein um.


Prinzipiell ist es ein grosser Vorteil, wenig zu vertragen. Ganz ökonomisch spart man einen Haufen Geld für einen schönen Schwips.

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Kommentar von Rollostoimetz
03.10.2010, 22:38

"Die Menge Alkohol, die man verträgt, pegelt sich beim Menschen sehr frühzeitig im Leben ein und bleibt da stehen"

Sag mal, so ganz unter uns, wo hast Du denn diese neuesten Erkenntnisse her? Tut mir leid Dir das sagen zu müssen, aber das klingt wie Halbwissen mit Hörensagen plus Stammtischwahrheit.

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Irgendwann gewöhnt sich dein Körper an den Alkohol und man kann größere Mengen konsumieren, bei denen alle anderen aus den Latschen kippen würden.Würde ich aber nicht raten, da 1. ungesund und 2. bleibste irgendwann auf der Scheiße hängen.

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Es gibt ja trinkfeste menschen aber,Das hängt denk ich mal mit der körpergrösse und dem magen zusammen.Sonst Alk nur in Massen,besoffen macht man sich nur zum deppen.Prost.

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sicher gibts eine gewöhnung... dann bist du allerdings alkoholiker

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du kannst dich daran gewöhnen aber davon rate ich dir lieber ab

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du kannst dich an jede droge "gewöhnen"....nur ist dies absolut nicht sinnvoll...bitte guck dir mal bei wikipedia unter "droge" die rangfolge nach schädlichkeit an....

achja auf cannabislegal.de gibt es viele links zu zb studien über verschiedene drogen...

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empfehlenswerter ist es nur zu nippen.

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Wenn Du das Risiko einer "schleichenden" Alkoholabhängigkeit einegehen möchtest ... Schmeiß doch endlich einer Hirn herbei !!!

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alokohol ist so primitiv!!! ich lieg schon das ganze wochenende flach wegen der plörre!!

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