Amtsgericht - medizinisches Gutachten?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Es wird einen Grund geben, dass überprüft wird, ob Du Deine Angelegenheiten selbst regeln kannst. Geh lieber hin, sonst wirst Du wahrscheinlich vorgeführt. Wenn Du alles selbst regeln kannst, ist ja alles o.k. Ich kenne viele Betreuer und Betreute und weiß, das das eine große Hilfe sein kann, jemanden zu haben, der einem hilft, seine Ansprüche durchzusetzen und schwierige Dinge zu regeln.

Lass
Dir nicht einreden, dass dieser Brief des Amtsgerichtes schon seinen Grund hat.

Dieser Grund kann alleine schon darin liegen, dass jemand anonym und hinter Deinem Rücken beim Amtsgericht eine gesetzliche Betreuung angeregt hat.

Der Richter muss dann von Amts wegen tätig werden und wird – letztlich, um sich selbst vor den Konsequenzen einer Fehlentscheidung zu schützen – einen psychiatrischen Gutachter beauftragen und dessen Empfehlungen folgen.

Die Erfahrung von tausenden Betreuungsopfern hat gezeigt, dass das Ergebnis einer derartigen psychiatrischen Begutachtung oftmals bereits im Vorhinein feststeht.

Die Aufgabe eines medizinischen Sachverständigen(=Gutachter) ist es, Begründungen für die Betreuungsbedürftigkeit des ins Visier genommenen Betreuungsopfers zu ermitteln und hierfür auch noch als Kronzeuge für das Vorhandensein dieser Beweise als Zeuge zur Verfügung zu stehen.

Bei diesem Verfahren handelt es sich um nichts anderes als um eine Übertragung der Zeit der Hexenverbrennung in die Gegenwart; Begriffe wie „Inquisition“  und „erzwungenes Schuldbekenntnis“ sind den modernen Erfordernissen des Rechtsstaates gewichen und wurden angepasst bzw. ersetzt durch die Begriffe „ psychiatrische Befunde“ und „ Krankheitsunei-nsichtigkeit“.
Angesichts der Übermacht des Amtsgerichtes gibt es tatsächlich nur die eine Möglichkeit des sinnvollen Reagierens: bei der „psychiatrischen Untersuchung“ nicht mitzuwirken, kein Wort sagen, auch nicht sagen , warum man nicht mitwirken will, sondern gar nichts sagen, außer die Worte „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“. Lass Dich nicht durch eine zur Schau getragene Freundlichkeit des Gutachters blenden. Letztlich geht es nur darum, Dich zu überlisten.

Wenn Dir genügend Finanzmittel zur Verfügung stehen, ist es darüber hinaus sinnvoll, einen Fachanwalt für Betreuungsmissbrauch einzuschalten.
Allerdings sind diese Anwälte in der Regel derart ausgebucht, dass sie
keine neuen Fälle mehr annehmen können.
Aber falls es Dir doch noch gelingen sollte, einen geeigneten Anwalt zu finden, der keine Angst davor hat, sich mit dem Amtsgericht anzulegen, musst Du dich auf einen sehr teuren jahrelangen Rechtstreit einstellen.
Da Du wahrscheinlich keinen Anwalt im Bezirk Deines Amtsgerichtes
finden wirst, musst Du einen weit von Deinem Wohnort entfernt ansässigen Anwalt beauftragen.

Wenn es dann zu einem Gerichtstermin kommen sollte, müsste dieser in Deinen  Amtsgerichtsbezirk einreisen, wodurch noch weitere Kosten entstehen würden. Um diese Kosten einzusparen, wird dieser Anwalt Dich auffordern, einen Anwalt vor Ort zu benennen, der ihn vor Gericht vertreten
soll..
Da Du einen derartigen Anwalt jedoch bereits (siehe oben) vergeblich gesucht hast, wirst Du diesen auch jetzt nicht finden.

Letztlich musst Du hinnehmen, dass Deine Gegner im Amtsgericht über
unerschöpfliche finanzielle und personelle Mittel – mit Urlaubs- und
Pensionsanspruch - verfügen, die gegen Dich als ein ins Visier genom- menes Betreuungsopfer eingesetzt werden,
Sie werden mit Kanonen auf Spatzen schießen, während Du darauf an-
gewiesen sein wirst, Deine Abwehr gegen diese staatlichen Übergriffe in Deiner Freizeit auf eigenen Kosten privat zu organisieren.

Prozesskostenhilfe wird für Dich kaum in Frage kommen, da das gleiche
Amtsgericht Deine Prozessunfähigkeit testieren und somit festlegen kann, dass Du rechtlos, willenlos bist und bleibst.
Eine weitere Waffenungleichheit besteht noch darin, dass Dir, selbst das
Fehverhalten des Amtsgerichtes – z.B: bei Versäumnis einer Frist aufgrund der fehlenden Zustellung eines Beschlusses oder die strikte Verweigerung der Akteneinsicht - angelastet wird.

Deine Aufgabe wird es dann sein, in zermürbenden zeitaufwändigen sisyphusartigenAuseinandersetzungen mit dem Amtsgericht, dessen Fehlverhalten aufzuklären und die dadurch bewirkten Benachteiligungen wieder rückgängig zu machen. Hierbei bist Du allerdings ausschließlich auf den guten Willen Deines Prozessgegner, dem Amtsgericht, angewiesen.

In dem ständigen Bemühen Dein Recht zu erhalten, wird Dir irgendwann auffallen, dass das Amtsgericht Dich auf etliche Nebenschauplätze gelockt hat und Du mit den dadurch erforderlichen Problemlösungen  derart ausgelastet gewesen bist, dass Dir Dein eigentliches Ziel, die Befreiung aus der Unterdrückung durch die gesetzliche Betreuung aus dem Blick zu geraten drohte.
Da zudem derartiges richterliches Verhalten in Deutschland kaum geahndet werden kann, haben Richter noch einen weiteres Ass im Ärmel: sie sind es gewohnt nicht zur Verantwortung gezogen zu werden, wenn sie sich nicht genau an die Gesetze halten.

Letztlich handelt es sich immer nur um bedauerliche Irrtümer zu Deinen Lasten,die geg-benenfalls durch die nächsthöhere Gerichtsinstanz –  selbstverständlich auf Deine Kosten - korrigiert werden können.  .

Du hingegen hast kaum eine Chance gegen diese Ungerechtigkeit aufzubegehren und bist dem System des Rechtsstaates vollständig ausgeliefert.
In den Gerichtsakten wirst Du dementsprechend stets nur als Betroffener oder Querulant geführt, der sich angeblich unter Verkennung des beste-henden Rechtes anmaßt, in die Kompetenzen des Amtsgerichtes einzugreifen und sich anschickt, dieses auch noch zu belehren.

Aus der Sicht des Amtsgerichtes ist dies ein Grund mehr, Dich als pathologisch uneinsichtigen Querulanten unter Betreuung zu stellen.

So ein Erlass ist bindend. Der wird auch nicht grundlos gemacht. Dui kannst dich natürlich verweigern, dann endet das ganze aber sicher nicht so wie du möchtest.

Ja machen lassen musst du es sehr wohl!

Aber du bist dem nicht gegenüber hilflos ausgeliefert, denn schaute im Internet gründlich nach und bereite dich auf diese Psycho-Finten vor - dann kann dich keiner reinlegen!

Gruss Inga 

Du kannst jedes Gutachten quasi unmöglich machen, wenn du jeden Kontakt zum Gutachter verweigerst, insbesondere kein einziges Wort zu ihm sagst

Was möchtest Du wissen?