Amtsärztliche Untersuchung zwecks Verbeamtung: Schwerbehindertenausweis vorlegen oder nicht?

3 Antworten

Hallo Logys,

Du solltest sogar deinen Dienstherrn über deine Schwerbehinderung informieren, denn Behörden sind verpflichtet Schwerbehinderte einzustellen.

Dies kannst du auch hier nachlesen:

https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/71.html

Und außerdem, kann man dir dann auch helfen wenn du in eine Unterzuckerung kommst.

Gruß und gute Zeit im ÖD,

N.U.

Legst du den Ausweis nicht vor, und wirst angenommen, und später stellt sich heraus, dass du deshalb nicht angenommen worden wärst, dann fliegst du.

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass du Beamter werden kannst bei schon vor der Verbeamtung vorliegender Schwerbeschädigung. 

Tja solche Texte kann man nur schreiben, wenn man sich mit dem öffentlichen Dienst und mit dem Sozialgesetzbuch IX nicht auskennt.

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@Apolon

Ich kann nur sagen, dass dort, wo ich Beamter geworden bin, niemand Beamter geworden wäre, wenn er bei der Einstellungsuntersuchung schon eine 50%ige Schwerbeschädigung gehabt hätte.

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@wiki01

@wiki01,

dann bist du nicht als Verwaltungsbeamter oder Lehrer eingestellt worden,  sondern vielleicht bei der Polizei, Justizvollzugsanstalt, oder Berufsfeuerwehr.

Bei reinen Verwaltungstätigkeiten oder auch als Lehrer, gibt es im öffentlichen Dienst viele Schwerbehinderte und die Behörde ist sogar per Gesetz dazu verpflichtet diese Leute einzustellen, wenn sie körperlich für diese Tätigkeit geeignet sind.

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@Apolon

Ich bin als Mensch mit Behinderung eingestellt worden und habe den Aufstieg in den gehobenen Dienst absolviert und bin auch befördert worden. Eine Nichtbeförderung wäre eine Benachteiligung und somit nach dem Gleichbehandlungsgesetz nicht zulässig. Bei Behörden gilt auch immer noch der Grundsatz, bei gleicher Eignung ist der Behinderte mit Vorrang zu berücksichtigen. Ich empfehle ein Gespräch mit der Schwerbehindertenvertretung, diese unterliegt der Schweigepflicht, ist aber auch verpflichtet darauf zu achten, dass der Behinderte nicht benachteiligt wird.

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Wenn Du es nicht angibst nennt man das Lügen, ein Grund Dich aus dem Dienst zu entfernen. Zudem dürfte der Amtsarzt das eh feststellen.... Kopfschüttel....

Das ist keine "Lüge", wenn man gefragt wird muss man die Frage wahrheitsgemäß beantworten, aber man ist nicht verpflichtet den Arbeitgeber auf einen vorhandenen GdB hinzuweisen.

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@Deanna55

Es wäre ein trauriger Arzt der es nicht bemerkt. Und es ist Haarspalterei was Du da schreibst. Nur weil man etwas nicht "muss" ist es noch lange nicht OK wenn man es verschweigt. Versuch mal beim Finanzamt zu verschweigen, die erklären das sehr drastisch.
Zudem ist eine solche Denkweise schon beachtenswert genug.... Tolle Einstellung.

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 Wenn Du es nicht angibst nennt man das Lügen, ein Grund Dich aus dem Dienst zu entfernen.

Weshalb ?

Aus dem Dienst würde man nur entfernt werden, wenn es einen Verstoß gegen den Beamtenstatus darstellen würde.

Dies liegt aber nicht vor, denn auch Schwerbehinderte (Diabetiker) haben die Möglichkeit die Beamtenausbildung zu machen und die Behörde wäre sogar dazu verpflichtet ihn einzustellen, wenn sie davon wüsste.

Gruß N.U.

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  1. Stellenausschreibung für den 04.09.2015 als BaP
  2. Bewerbungsende am 28.06.2015
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Danke für die Müh', die ich Ihnen gemacht habe.

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