Amt zahlt nicht! wieso?

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6 Antworten

Eine Ausbildung die dem Grunde nach förderfähig ist (Bafög BAB) schließt den Bezug von SGB II-Leistungen aus (§ 7 SGB II). Ausnahme: LEistungennach § 27 SGB II, welche ausdrücklich keine SBG II-Leistungen sind. Zudem git es auch noch eine Härtefallregelung. http://dejure.org/gesetze/SGB_II/27.html

Da Dir das wichtig zu sein scheint: Leistungen nach § 27 SGB II sind natürlich auch SGB II-Leistungen. Was denn sonst?

Sie sind nicht Alg II. Zuständig ist aber das JobCenter oder die Arge, das/die auch sonst SGB II-Leistungen auskehrt.

Nichts für ungut. :)

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In dem Moment, wo du studierst, fällst du aus dem AlgII-Anspruch raus. Im BaföG ist auch ein Pauschalbetrag für Miete enthalten, wenn du eine eigene Wohnung/ WG-Zimmer hast.

Deine Mutter hingegen bezieht weiter ihren Anteil, aus dem sie dich aber nicht mitfinanzieren muss. Das läuft über das Bafög. Aber da deine Mutter kein nennenswertes Einkommen hat, dürfte da auch nichts von ihr angerechnet werden.

Viele Studierende werden stark von ihren Eltern unterstützt. Es gibt schlicht keine ausreichende Unterstützung für Leute aus einkommenschwachen Familien, um ihnen ein Studium zu ermöglichen.

Hm, Deine Unwissenheit scheint ein Problem zu sein: Wenn Du das Problem klären willst, dann solltest Du Dich mit der Materie ein wenig beschäftigen und zumindest herausbekommen, wovon Ihr bislang gelebt habt.

Um Dir einen tragfähigen Rat zu geben, solltest Du zumindest schreiben, wo Du bislang und aktuell Bafög beantragt hast, von wem die Post gekommen ist und was genau im Bescheid steht. Allgemein ist es sinnvoll, die Lebens- und Einkommenssituation möglichst vollständig zu beschreiben.

So kann ich nur Allgemeinplätze auswerfen: Grundsätzlich wird sowohl da Jobcenter als auch das Bafög-Amt Dir keine eigene Wohnung finanzieren. Grundsätzlich bist Du Deiner Mutter nicht zum Unterhalt verpflichtet, Dein Einkommen darf also nicht auf ihre Leistungen angerechnet werden (außer Kindergeld). Grundsätzlich hat Dein Studium nix mit den Leistungen Deiner Mutter zu tun.

bis zum 25. lj,. kann dir zugemutet werden, weiter bei den eltern zu wohnen. ihr müsst einen folgeantrag stellen (hat deine mutter hoffentlich gemacht, muss ja regelmässig passieren).

ihr beide geltet als bedarfsgemeinschaft, dementsprechend müsst ihr beide sämtliche einnahmen angeben, vom bafög bis zum kindergeld oder andere einkünfte. und wenn eine ablehnung erfolgt, lesen! denn dort steht der ablehnungsgrund drin, dann kann man innerhalb einer bestimmten frist in widerspruch gehen, falls etwas nicht stimmt.

es kann auch sein, das durch dein bafög sogenannte vorrangige leistungen geltend gemacht werden müssen, z.b. wohngeld, evtl.kindergeldzuschuss - keine ahnung. aber so etwas steht auch oft in den ablehnungsbescheiden.

oder einfach einen termin beim sachbearbeiter zum klären geben lassen.

Wenn Du nur ca. 350 € an BAföG bekommst, ist irgendetwas angerechnet worden. Dein Einkommen? Oder Vermögen? Das Einkommen Deines Vaters? In diesem Fall müsstest Du probieren, Unterhalt von Deinem Vater zu bekommen.

Der Bedarfssatz beträgt 422 €. Darin sind enthalten 49 € für Deinen Mietanteil. Dem Gesetzgeber war klar, dass diese Unterkunftspauschale im BAföG meist nicht ausreicht. Du hast daher grundsätzlich Anspruch auf eine Art Mietzuschuss nach § 27 Abs. 3 SGB II (JobCenter/Arge).

Zu den konkreten Voraussetzungen kann ich mangels Ahnung aber nichts sagen.

Wenn Du ausziehst, beträgt der BAföG-Bedarfssatz 597 €. Damit plus ggf. KG müsstest Du dann auskommen.

Wir leben leider in einer Zeit das niemand mehr die Übersicht hat , immer mehr Ämter weigern sich zu Zahlen,obwohl es einen zusteht . Du mußt zum JC vor Ort gehen und dich Beschwerden,ich würde gleich einen Termin ausmachen bei dem großem Vorgesetzten von der Sachbearbeiterin was dir das zugesendet hat. mifg

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