Amoklauf v. Winnenden

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

"Die Monate nach dem Amoklauf sind in drei Phasen unterteilt. In den ersten eineinhalb Wochen unmittelbar danach haben wir die Schulbesuchspflicht ausgesetzt, es fand kein normaler Unterricht statt, daran war nicht zu denken. Aber wir konnten nicht davon ausgehen, dass die Eltern aller Kinder tagsüber Zeit haben. Außerdem mussten wir unsere Schüler, die ein so schreckliches Erlebnis hinter sich hatten, auffangen, ihnen helfen. Deshalb gab es in dieser Zeit Betreuungsangebote in sechs verschiedenen Hallen. Die Kinder haben dort Sport getrieben, Spiele gemacht. Und natürlich war ein enormer Redebedarf vorhanden. Die schrecklichen Erlebnisse mussten verarbeitet werden. Psychologen waren in diesen Hallen im Einsatz. In Gruppen- oder Einzelgesprächen haben sie mit den Schülern gesprochen. Dann, in der zweiten Phase, waren wir an verschiedenen Schulen in der Region verteilt. In jeder Gastschule war jeweils eine Stufe unserer Schule untergebracht. Parallel wurde eine Containerschule errichtet, in der wir dann am 18. Mai eingezogen sind." http://www.stern.de/panorama/albertville-realschule-winnenden-ich-habe-alle-toten-gesehen-705745.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?