Amoklauf München, was sagt ihr?

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15 Antworten

Das zeigt doch nur, wie groß seine psychischen Probleme waren und wie sehr er wohl gemobbt wurde.

Wer sich über solche Zusammenhänge aufbauen muss, den hat seine Umwelt in ein tiefes Loch fallen lassen.

Wobei das keine Anschuldigung an seine Umgebung sein soll. Vermutlich war er sehr verschlossen und hat kaum Jemandem etwas vom Mobbing erzählt.

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Kommentar von Fuegelhaus
27.07.2016, 18:49

Damit hast du wohl recht

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Kommentar von krzzr
27.07.2016, 19:39

Nicht jeder kann die Mobbing-Vorgänge auch artikulieren. Viele tun es als 'hänseln' oder 'nur' Kränkung ab.. was ein unverzeihlicher Fehler ist.. ->  http://mobbingsyndrom.blogsport.de

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Obacht, jetzt aber nicht den Fehler machen, und das alles dem Rechtsradikalismus in die Schuhe schieben! Im Video, wo der Täter auf dem Parkhausdach sich mit Leuten auf einem Balkon unterhält, kann man hören, dass er Hartz 4 und Mobbing als Motivation angibt. Aus der Zeitung kann man entnehmen, dass er in psychatrischer Behandlung war (und es ist allgemein bekannt, dass die in Deutschland eher wenig hilfreich ist). Klar, da sucht man sich dann Sündenböcke für die eigene Situation, und der hat bestimmt dann die Rechnung aufgemacht, dass, wenn weniger Ausländer da wären, sein Hartz-4-Satz höher wäre. Und an die verantwortlichen Politiker kommt er sowieso nicht ran, also endet das dann eben so wie in München.

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Ich finde es genauso schlimm wie die normalen Anschläge (also die islamistischen), die Opfer sind genauso tot und es ist genauso traurig eher sogar noch mehr weil es noch Jugendliche waren

Das einzige was für mich an einem rassistischen Anschlag ein bisschen erleichternd ist ist das ich kein Ziel gewesen wäre

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Die Zahlen muss man schon relativieren (nicht verharmlosen!). In Deutschland gab es im letzten Jahr 3475 Verkehrstote. Davon waren 60 % Nicht-Autofahrer. Die Wahrscheinlichkeit als Fussgänger ums Leben zu kommen ist deutlich höher, als die, dass man zur falschen Zeit am falschen Ort ist und einem Anschlag zum Opfer fällt.

Wenn wir auf die von Autos überfahrenen Kinder, Jugendliche und Erwachsenen genauso hysterisch reagieren, wie auf den Amoklauf von München, müsste der Autoverkehr längst verboten sein.

Ich sag nicht, dass man sich keine Gedanken zu Amokläufen und Attentaten machen sollte. Aber ich weigere mich, einfach zuhause zu sitzen und das Haus nicht mehr zu verlassen, weil ich draussen einem Amokläufer begegnen könnte.

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Kommentar von Fuegelhaus
27.07.2016, 18:53

Das ist auch die richtige Einstellung. Ich bleibe auch nicht zu Hause. Warum auch. Aber bei mir bleibt einfach ein ziemlich bitterer bei Geschmack. Das mit den Autounfällen ist richtig, aber das interessiert die Medien nicht, und somit wird man da auch einfach nicht über die Masse solcher Unfälle informiert. Höchstens mal wenn deswegen ein Autobahn Abschnitt gesperrt wird

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Anarchie ist nicht einseitig, rechts/links/islamisch, wenn so etwas ausbricht ist sie allgemein.
München ist ein Zeichen dafür, wie vorschnell die öffentliche Meinung vorverurteilt.
Geboten war und ist, erst ermitteln und dann analysieren.

Die Ordnung und Sicherheit im Land zu bewahren ist Aufgabe von Polizei und Justiz, mithin des Staates.
Insoweit besteht für Angst kein Anlass.
Angst ist ein schlechter Ratgeber.

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Ich halte mich sachlich:

Nein, ich bin nicht beunruhigt. Die Chance durch ein Attentat zu sterben sind minimal. Die Gefahr die durch dergleichen ausgeht liegt nicht im physischen, sondern im psychischen. Die Ängste, die entstehen, wenn einem auffällt, dass man in Deutschland eben nicht immer und überall geschützt  ist, sondern immer ETWAS passieren kann. Aber davon darf man sich nicht aufhalten lassen. Wenn wir uns nun verkriechen, nicht mehr rausgehen und  uns versteckt halten, dann wird das erreicht, was durch diese Anschläge erreicht werden soll - Angst. Man muss nun aufstehen, laut rufen und sagen:

Ich lasse mich nicht unterkriegen.

Gleichzeitig müssen wir Vertrauen haben, Vertrauen in unsere Mitbürger und den Staat, in der Hoffnung, er wird uns Nomalos beschützen können. Gleichzeitig muss man offen sein und ergründen, was Menschen dazu bringen kann, so zu handeln, wie die Attentäter. Man muss helfen.

Man erkennt den Gegensatz?

Vertrauen statt Angst. Offenheit statt Ignoranz.

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Ich habe erst durch deinen Beitrag davon erfahren und eben die Nachrichten gegoogelt. Aber viel neues erfährt man ja eigentlich nicht: Dass er anscheinend keine nicht-türkisch aussehenden Menschen erschossen hatte, war schon kurz nach der Tat klar geworden; dass dies damit begründet werden konnte, dass er in der Schule durch Türken (etc) gemobbt wurde, konnte man an seinem Wortwechsel auf dem Dach herleiten. Daher habe ich schon vor Tagen geschrieben, dass es kein Amoklauf war, sondern gezielt gegen eine bestimmte Personengruppe (entweder die Mobber, oder allgemein Muslime) wahrscheinlich war.

Ich finde nicht, dass man da etwas reininterpretieren muss, sein Rassismus kann die Ursache im Mobbing haben (und der wiederrum dadurch, dass er vom Islam konvertiert ist). In sofern würde ich es als ganz "normale" Rache für das Mobbing einstufen. Die Nachrichtenlage ist viel zu dünn, um genau zu sagen aus welchem Grund er es tatsächlich getan hat und ob er wirklich alle Türken und Araber treffen wollte (wie die F.A.Z. andeutet) oder nur seine Peiniger.

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Beim Anschlag in Würzburg mit islamistischen Hintergrund gab es keinen Toten. Beim Amoklauf in München, der weder was mit dem
islamischen Staat noch was mit der Flüchtlingspolitik zu tun hatte,
starben 10 Menschen. Beim Bombenanschlag mit eventuellen islamistischen Anschlag in Ansbach kam auch niemand um.

Daraus schließe ich, dass wir dem IS in Deutschland noch keinen Toten zu verdanken haben.
Amokläufe,wie der Münchner sind nunmal normal: Dasselbe Szenario hatten wir auch 2009 bei Stuttgart, nur damals in einer Schule. Das passiert alle 5 bis 10 Jahre und damit muss man sich leider abfinden.

Das dazu noch zwei bzw. ein islamistischer Anschlag kamen war ein unglücklicher Zufall, allerdings mussten wir uns früher oder später auch darauf einstellen - was nicht heißt, das wir öffentliche Veranstaltungen meiden sollen - im Gegenteil.

Schade ist aber, dass dann die Bevölkerung - v. a. wegen der medialen Berichterstattung und rechstextremistischen Lagern (AfD, Pegida) - verunruhigt wird und sich den rechtextremistischen Gruppierungen anschließt und nicht ihren Grundsätzen beibleibt.

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Solche Anschläge sind immer schlimm, egal aus welcher Richtung sie kommen.

Im Moment bin ich aber eher beruhigt, das es kein Islamischer Anschlag war.

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Kommentar von Zidane47
27.07.2016, 18:26

Was macht es besser dass der Anschlag nicht islamistische Gründe hatte ? 

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Es ist wirklich ein Genuss mit anzusehen, wie die mainstream-medien einen Spagat zwischen der Tat und angeblichen Rechtsextremismus vollziehen.

Der Typ war Iraner mit doppelter Staatsangehörigkeit und schiitischer Moslem. Dass es Schiiten unter Sunniten nicht besonders leicht haben, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Angeblich hasste der Täter Türken, die zu einem großen Anteil dem sunnitischen Islam angehören. Er wurde von ihnen gemobbt.

Man könnte die Tat also genauso als religiös-motiviert darstellen.

Alle Meldungen über eine mögliche Breivik-Verehrung sind nicht belegt und die Zusammenhänge frei erfunden. Als Quelle für derartige Meldungen werden "Freunde" des Täters, oder Personen die namentllich nicht genannt werden wollen, angegeben.

Na ja, bin mal gespannt, wann ein AfD-Mitgliedsantrag beim Täter "gefunden" wird...^^

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guck nicht so viel nachrichten.. Nein ich hab keine Angst, bin zu allen Menschen nett und bin der Meinung, dass jeder, der so dermaßen auf diese Panikmache anspricht, gerade das auslöst, wovor er so eine Angst hat.

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Der Knabe war Iraner (Iran = Land der Arier, und das ganz ohne Scherz) bzw. Deutsch-Iraner.

Dass er Rassist war, wage ich zu bezweifeln, denn anhand optischer Merkmale lassen sich die Nahöstler kaum voneinander unterscheiden. Du als Außenstehender würdest nicht wirklich erkennen, wer Kurde, Türke (trotz zentralasiatischer Wurzeln vieler Türken), Libanese, Iraker, Iraner oder Saudi ist. Nicht einmal einheimische Juden lassen sich von palästinensischen Arabern unterscheiden. Bei zugewanderten Ashkenasim ist das anders.

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Kommentar von Fuegelhaus
27.07.2016, 18:48

Ich beurteile  die Leute nicht nach dem aussehen. Jeder der einen deutschem pass hat ist in meinen Augen deutsch. Am Ende sind wir alle Menschen. Es kam heute schon mehrfach in dem Nachrichten (daher auch mein Zitat von oben) an dem Abend des amoklaufes hat ein Zeuge auch auf einen rassistischen Hintergrund hingewiesen ( das habe ich an dem abend auch nicht für voll genommen da alle beteiligten warscheinlich unter Schock standen) also aus den Fingern gesogen habe ich mir das nicht.  Der junge man wurde auch in Deutschland geboren und hat angeblich (habe ich bis her nur im Netz gelesen) ein manifest wie breivik verfasst.

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Kommentar von Crack
27.07.2016, 19:00

Dass er Rassist war, wage ich zu bezweifeln, denn anhand optischer Merkmale lassen sich die Nahöstler kaum voneinander unterscheiden.

Rassist ist man nicht dem Aussehen nach sondern der Einstellung.

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Es gibt doch schon immer Amokläufer und Attentäter, wozu jetzt beunruhigter sein als vorher...

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"Es ist raus. Der Amokläufer war ein rassist"
Da musst du aber etwas unterscheiden ! Es wurde klar gesagt, dass das nicht das Tatmotiv war !

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Gabs schon immer und wird es auch immer geben
Ich denke keine freie Sekunden an Amok oder Terroristen
Und ich lebe auch in der Nähe von München

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