Ammoniak aus Wasser?

3 Antworten

Hallo gchgklkgg

ich glaube, dass dein Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist, falls es bei deiner Wasserprobe um normales Leitungswasser geht.

Hier ist die Konzentration von Nitrat-Ionen im mg/L-Bereich. Zink braucht aber entweder eine Säure (Bildung von Zn^2+) oder eine Base (Bildung von Hydroxozinkat) und die sind in Leitungswasser nicht in nennenswertem Umfang - bis auf die Autoprotolyse des Wassers - enthalten.

Dein Zink wird sich wahrscheinlich mit einer feinen Hydroxidschicht bedecken und anschließend im Spurenbereich zu freien Zink-Kationen reagieren.

Dass sich das Zink die Nitrat-Ionen förmlich 'sucht', um diese zu reduzieren, halte ich für ausgeschlossen.

Zur Entfernung von Nitrat werden darum auch andere Verfahren angewendet, z.B. Ionenaustauscher.

LG

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Es ist kein Leitungswasser.

Zuvor gab es einen Chloridnachweis, das Silberchlorid wurde filtriert und übrig sind Kationen in saurer nitrathaltiger Lösung geblieben.

Dieses Nitrat möchte ich loswerden.

Ach ganz am Anfang war ein Chloridsalz drin in einer größeren Menge.

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36
@gchgklkgg

Ok. In einer solch sauren Lösung sollte die Reduktion des Nitrats mit Zink funktionieren, wahrscheinlich sogar bis zum Ammoniak.

Aber was ist mit den Ag-Ionen vom Chlorid-Nachweis? Sind die noch in der Lösung?

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@Zwergbiber50

Nein. Die reagieren hauptsächlich mit dem Chlorid und werden gefiltert. Sollte da noch was übrig bleiben dann ja.

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36
@gchgklkgg

Mir ging's nur darum, dass die Ag-Ionen auch gute Kandidaten für eine Reduktion sind. Daher meine Frage.

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7
@Zwergbiber50

Was würdest du sagen wäre die bessere Option:

Das Nitrat gleich durch Pflanzen und Mikroorganismen entfernen zu lassen. (Denitrifikatio)

Oder der Weg mit Amoniak.

Den Weg mit Ionenaustauscher möchte ich nicht gehen, da ich etwas anderes vorhabe.

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@Zwergbiber50

Stimmt. Das wäre doch eine Möglichkeit das gefilterte silberchlorid zu trennen und das Silber wieder zu verwenden um die Reduktion durchzuführen.

Könnte das Silber die Nitrationen wieder aufsammeln?

Wenn ja welche Verbindung?

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@gchgklkgg

Was meinst du denn damit:

Könnte das Silber die Nitrationen wieder aufsammeln?

Die "überschüssigen" Silber-Ionen werden reduziert und Silber wird sich elementar abscheiden.

Ich bin übrigens zunächst von einer Art "Wasserreinigung" und dann von einer qualitativen Analyse ausgegangen. Aber anscheinend liege ich auch damit nicht richtig ;))

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@gchgklkgg
  1. Mit Silber kannst du nichts reduzieren, es ist viel zu edel.
  2. Alle Nitrate sind gut oder zumindest mäßig löslich. Die kann man nicht ausfällen aus verdünnten Lösungen.
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Lösung kühlen und mit der Lösung eines Kaliumsalzes deiner Wahl versetzen (Pottasche wär sicher nicht schlecht). Es sollte sich Kaliumnitrat bilden, was bei niedrigen Temperaturen eher schlecht löslich ist. Wenn nicht alles auskristallisieren sollte, geht auch eindampfen/-dunsten lassen, bis die Konzentration wieder steigt und erneutes abkühlen, bis soviel auskristallisiert, wie es dir passt.

Ja, im Alkalischen kann man NH₃ gut austreiben, aber wohl kaum quantitativ (außer, Du dampfst bis zur Trockene ein). Ich weiß aber nicht, ob die Reduktion von NO₃⁻ zu NH₃ im Sauren oder im Alkalischen funktioniert.

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Was würdest du meinen wäre dann sinnvoller:

Denitrifikation (von Nitrat gleich am anfang) durch diese Organismen

Oder der Weg mit Ammoniak

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46
@gchgklkgg

Was ist eigentlich Dein Ziel, und warum stört das Nitrat dabei so stark, daß Du lieber Unmengen von Zn²⁺ in der Lösung haben möchtest? Und warum stört der Ammoniak?

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