Amerikanische Papiertüten oder Deutsche Plastetüten- was ist nun für die Natur besser?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

In Ländern, in denen es keine Verwertungssysteme für Abfall und Wertstoffe gibt, gelangen die Plastiktüten nach ihrem Gebrauch unkontrolliert in die Umwelt. Der Zersetzungsprozess dauert je nach Kunststoffsorte zwischen 100 und 500 Jahre. Ein etwa drei Millionen Tonnen schwerer Müllstrudel hat sich zwischen Kalifornien und Hawaii gebildet. Angetrieben durch Wind und Strömungen dreht sich diese schwimmende Müllhalde in einem riesigen Wirbel auf dem Ozean. Dieser Wirbel ist etwa so groß wie Mitteleuropa. Auf ein Kilogramm Plankton kommen hier sechs Kilogramm Plastik. In mehreren weiteren Wirbeln im Südpazifik, im Atlantischen und im Indischen Ozean gibt es weitere Plastikteppiche dieser Art, wenn auch mit geringeren Mengen.[5] Selbst im Roten Meer sind viele Regionen von Plastikmüll übersät. Meeresschildkröten verwechseln die Kunststofftüten oft mit Quallen und fressen sie. Vögel verschlucken unverdauliche Plastikteile oder füttern ihre Jungen damit. Jedes Jahr sterben zehntausende Wale, Robben und Haie. Abgesunkene Kunststofftüten verfangen sich an Korallen, nehmen ihnen das Licht, den Zugang zur Nahrung und töten sie dadurch ab.Das ist aus Wikipedia.Das Alles spricht fuer die Papiertuete.Das Problem Baumfaellen ist das kleinere Uebel,da hierfuer schnellwachsende Baumarten genommen werden und es auch wieder aufgeforstet wird.Jeder kennt die braune amerikanische Tuete,die nicht chlorgebleicht ist,was auch wieder fuer die Tuete spricht. LG gadus

Danke fuer den Stern! LG gadus

0

Das Bäume fällen ist in D nicht notwendig: Wir haben ein sehr gut funktionierendes Altpapiersystem. Abgesehen davon verursacht die Kopflosigkeit vieler Mitbürger den meisten Dreck: Bei wirklich JEDEM Einkauf sehe ich Leute, die schon ganz automatisch zu den Tragetaschen unter dem Kassenband greifen und dann NICHT NUR den EINEN Beutel für den aktuellen Einkauf, sondern immer gleich mehrere entnehmen UND bezahlen. Offenbar müssen diese Leute immer SO "überraschend" einkaufen, dass sie von zu Hause keinen Beutel mitnehmen können.

Hallo beemaya! Papiertüten können aus Altpapier hergestellt werden oder aus schnell heranwachsenden Pflanzen. Auch wenn es keine geeignete Entsorgung gibt, verrotten sie schnell. Anders bei der Plastiktüte. Da gibt es kein Nachwachsen des Grundstoffs. Bei einer ungeeigneten Entsorgung dauert die Verrottung Jahre/Jahrzehnte. Papiertüte ist also besser!! LG aus Berlin.

Das kommt darauf an, wie man mit den Plastiktüten umgeht. Wenn man sie aufhebt, mehrmals verwendet und ordentlich entsorgt, sind sie umweltfreundlicher als Papiertüten. Papier ist sehr umweltschädlich in der Produktion, nicht nur wegen der Bäume, auch wegen der Wasserverschmutzung und des Energieverbrauchs. Auch chlorfrei gebleichtes Papier ist in der Produktion umwelt- und klimaschädlich. Plastik natürlich auch, da es aus Erdöl erzeugt wird; aber die Materialmenge pro Tüte ist sehr gering, und Plastiktüten halten in der Regel länger als Papiertüten, wenn man sie wiederverwendet. Außerdem sind sie wasserfest.

Anders sieht die Sache aus, wenn man annimmt, dass beide Tüten nachhher wild in die Landschaft oder ins Meer geworfen werden. Dann zersetzt sich die Papiertüte viel schneller als die Plastiktüte, ist also weniger umweltschädlich.

Das kann man nicht vergleichen, du könntest höchstens rausfinden welche Methode mehr Vorteile hat, trotzdem muss das dann nicht die umweltschonendste Methode sein.

Was möchtest Du wissen?