Amazon Zahlungserinnerung nicht bezahlbar?

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5 Antworten

Guten Abend,

das Problem bei Amazon ist, dass dies automatisiert abläuft. Du hast Ware per Lastschrift bestellt, dass heißt Amazon ist durch seine Bonitätsprüfung dadurch ausgegangen, dass du bezahlst. Nun ist die Zahlung geplatzt. Hier schreibt dir Amazon eine Rechnung, die per Email kommt zzg. Mahngebühr und Rücklastschriftkosten, die dir in Rechnung gestellt werden.

Bei Amazon ist es in der Regel so, dass wenn die erste Mahnung die per Email kommt nicht bezahlt wird, der Vorgang automatisch an Infoscore abgegeben wird. Amazon hat mit diesen einen Vertrag. 

Dies würde im Extremfall heißen, dass wenn du erst am 01.02. bezahlst und das Geld dort erst am 02.02 bzw. 03.02 gebucht wird, die Forderung schon bei dem Inkassobüro liegt.

Diese dürfen dann die maximale Summe in Höhe von 83,54 Euro gegen dich geltend machen (58,50 Inkassogebühren, 11,70 Euro maximale Auslagepauschale und 13,34 Mehrwertsteuer). 

In der Regel reduziert Infoscore die Gebühr auf die Hälfte bei der ersten Mahnung und berechnet dann die Hälfte der 58,50 Euro also 29,25 Euro zzg. der Auslagepauschale und Mehrwertsteuer und der offenen Forderung bei Amazon.

Bereits mehrere Gerichte(u.a. das AG Mainz, LG Mainz, OLG Koblenz) haben dieser Praxis stattgeben, da Infoscore die selben Gebühren wie ein Anwalt berechnet und hier nichts verwerfliches angesehen wird. 

Ich empfehle dir, Amazon eine Email zu schreiben, dass es sich um einen Fehler deinerseits gehandelt hat und du die Rechnung am 01.02. unverzüglich anweisen wirst und bitte um eine Bestätigung.

Liebe Grüße

Wissensdurst

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Kommentar von franneck1989
13.01.2016, 07:57

Diese dürfen dann die maximale Summe in Höhe von 83,54 Euro gegen dich
geltend machen (58,50 Inkassogebühren, 11,70 Euro maximale
Auslagepauschale und 13,34 Mehrwertsteuer). 

Bodenloser Unfug.

Über Inkassogebühren mag man sich streiten, diese sind aber zumindest im Massengeschft (welches hier definitiv vorliegt) nicht durchsetzbar.

Siehe: https://inkassokosten.wordpress.com/2013/04/15/4/

Und bei der Forderung nach einer Mehrwertsteuer bewegen wir uns bereits im strafrechtlich relevanten Bereich. Amazon ist vorsteuerabzugsberechtigt!

Bereits mehrere Gerichte(u.a. das AG Mainz, LG Mainz, OLG Koblenz) haben dieser Praxis stattgeben

Möchte gerne mal die Urteile dazu sehen

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du kannst es mal versuchen mehr als das sie nein sagen kann dir nicht passieren dann musst du es spätestens zahlen wenn du dein lohn hast wenn du ein pech hast bekommst du mahnspesen du kannst noch bei deiner bank nachfragen ob du den betrag überziehen darfst daher du einen job hast sollte das kein problem sein oder eltern fragen das sie dir das borgen

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Ruf an und bitte um Zahlungsaufschub. Oder schreibe hin.

Solltest Du nicht zahlen, kommen noch mehr Kosten (Mahngebühren) auf Dich zu.

Oder leih Dir das Geld von jemandem.

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Überweise die 65 Euro direkt am 01.02. an amazon.

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bei Zalando kommt nach 2 Wochen eine Mahnung

die paar Tage bei dir werden nichts ausmachen

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