Amazon: Verwaltungsgebühr trotz angefochtenen Kaufvertrags

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4 Antworten

Ich kapiere nicht ganz, was das soll. Dir wurde etwas überwiesen und du hast es zurück überwiesen? Wieso wurde dir überhaupt etwas überwiesen? Was Amazon hier will, ist erst mal völlig uninteressant.

Im Zweifel hast du als Verbraucher von deinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht, nicht den Vertrag als solches angefochten. Das bedeutet aber auch, dass zusätzliche Gebühren nicht eingefordert werden dürfen. Es gibt keinen Verzug und nach deiner Schilderung gab es auch nie eine Lastschrift mit Rücklastschriftgebühren.

Ich würde einfach, was da so kommt, ignorieren. Sollte ein Inkasso kommen, einmalig per Einschreiben "Hallo. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück, ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien." Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen, dem widersprechen.

Ich habe mich jetzt direkt über jeff@amazon.com an den CEO von Amazon gewandt und nun endlich eine E-Mail erhalten. Der Fall ist damit in meinen Augen erledigt. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Nun die Nachricht.

Sehr geehrte Frau XXXXXXX,

mein Name ist Claudia Gerneth und ich bin im Beschwerdemanagement bei Amazon.de (Executive Customer Relations) für Ihr Anliegen zuständig.

Jeff Bezos hat Ihr Schreiben erhalten und mich gebeten, mich Ihres Anliegens anzunehmen.

Zunächst einmal möchten wir Ihnen unser herzliches Beileid aussprechen. Wie telefonisch kurz besprochen, sende ich Ihnen die Details zum Sachverhalt:

Bedauerlicherweise hat der Verkäufer "bestcase" die Erstattung des Kaufpreises sowie der Versandkosten ausgelöst, bevor uns die Rückmeldung Ihrer Bank erreichte, dass mangels Deckung nicht von Ihrem Bankkonto, das Sie in Ihrer Bestellung angegeben hatten, abgebucht werden konnte. [Anm. Es wurde nie versucht, einen Betrag abzubuchen und wo Amazon den Quatsch mit der mangelnden Deckung hernimmt, ist mir völlig unverständlich]. Durch die Rücklastschrift entstehen Bankkosten und ein hoher Verwaltungsaufwand.

Um Ihnen aber entgegenzukommen, habe ich in diesem Fall gerne eine einmalige Ausnahme gemacht. Zur Kompensation der Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und zum Ausgleich der Ihnen entstandenen Mehrkosten habe ich einen Amazon.de Geschenkgutschein in Höhe von EUR 10,00 in Ihrem Kundenkonto hinterlegt.

Sie können den Gutschein bei Ihrer nächsten Bestellung bei Amazon.de oder auch einer Bestellung über Amazon.de Marketplace einlösen. Da der Gutscheincode bereits gespeichert ist, ist die Angabe eines Einlösecodes nicht mehr erforderlich. Um den Gutschein für eine Bestellung zu verwenden, bestellen Sie bitte über den Einkaufswagen und nicht per 1-Click. Sie werden im Bestellformular automatisch auf Ihr Guthaben hingewiesen. Sollte der Rechnungsbetrag Ihr Geschenkgutschein-Guthaben überschreiten, bitten wir um Bezahlung der Differenz über Kreditkarte, Bankeinzug oder auf Rechnung. Ist der Warenwert Ihrer Bestellung niedriger als Ihr Gutschein, ist es nicht erforderlich, eine weitere Zahlungsart anzugeben. Das Restguthaben Ihres Gutscheins bleibt dann in jedem Fall für eine weitere Bestellung gespeichert. Über den Link "Mein Konto" rechts oben auf unserer Website (http://www.amazon.de) haben Sie stets Einblick in den aktuellen Stand Ihres Gutschein-Guthabens aus Amazon.de- Geschenkgutscheinen. Klicken Sie unter "Zahlung & Gutschein" auf "Geschenkgutschein-Guthaben prüfen und Geschenkgutscheine einlösen".

Eine Rücküberweisung der angefallenen EUR 6,00 ist aus buchhalterischen, sowie technischen Gründen leider nicht möglich.

Es würde mich freuen, wenn wir Sie bald wieder auf unserer Website begrüßen dürfen. Bei Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung. Gerne können Sie uns auch telefonisch kontaktieren. Wir sind unter der kostenlosen Telefonnummer 08 00-3 63 84 69 Montag bis Sonntag von 6:00 bis 24:00 Uhr erreichbar.

Viele Grüße Claudia Gerneth

Executive Customer Relations Amazon.de

Ja, das klingt so, als sei es Blödsinn, was passiert ist und die haben nun noch mehr Blödsinn angestellt. Egal, eMail aufheben, ggf. ausdrucken und abheften, über den Gutschein freuen (den man nicht einmal verdient hat) und weitermachen :-)

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hast Du gründlich vermurkst. Rücksendung des Geldes verursacht natürlich erheblichen Verwaltungsaufwand, und das ist lst. von Dir anerkannten Amazoin-Bedingungen nunmal mit einer Gebühr behaftet.

also zahl

Das ist vollkommener Quatsch. Im Beitrag des TE stand doch gar nicht, ob er den Artikel je erhalten hatte. er hat auch keine Rücklastschrift ausgelöst. Für Mahnungen dürften ausschließlich die direkten Kosten (Briefporto, Papier, Toner) gefordert werden. Maximal so 2€ je Schreiben. Das hat unser BGH überdeutlich klar gestellt.

Mahngebühren gehören aber zu Verzugsschäden und wo wegen Anfechtung/ Widerrufsrecht kein Verzug entsteht, kann auch kein Verzugsschaden gefordert werden....

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Wegen 8,94 machst du so einen Aufstand, die Aufregung wär mir das nicht wert

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