Am besten nicht auf Zinsen einlassen?

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3 Antworten

Was stört Dich am Bausparen ?

Bausparen dient vor allem dazu, sich langfristig auf eine Immobilienfinanzierung vorzubereiten. Wer also plant, irgendwann einmal Geld für so ein Projekt auszugeben, kann sich jetzt z.B. Darlehenskonditionen unter 2% sichern. Sicherlich sind derzeit, und hier gibt es ja eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen der aktuellen Zinslage am Markt und den Tarifen der Bausparkassen, auch auf der normalen Finanzierungsschiene sehr günstige Zinsen, aber wer kann kann garantieren, das dies auch noch in 5,6 oder 10 Jahren so sein wird ? Im Gegenteil, es ist davon auszugehen, das sich die Zinsen mittelfristig wieder in normale Bereiche bewegen werden. Gerde deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, sich jetzt mit einem Bausparvertrag langfristig Top-Konditionen zu sichern.

Banken werden beim Vertrieb von Bausparverträgen nicht reich, wie hier in einer Antwort mal wieder unterstellt wird. S. werden, je nach Tarif, zwischen 1-1,6 % der Bausparsumme an die Bausparkasse, nicht an die Bank, gezahlt. Davon erhält die Bank einen entsprechenden Anteil, die Marge ist somit dermaßen gering, das z.B. Autoverkäufer oder Möbelhäuser vor Lachen nicht aus dem Schlaf kommen. Aber es ist ja schick den Banken generell Abzocke zu unterstellen.

Mir wird oft gesagt, dass der Bausparvertrag unnötiger Schwachsinn ist, da man später möglicherweise aus dem Zinsschlamassel nicht rauskommt.

Von wem denn? Sicherlich nicht von Leuten die sich mit der Materie auskennen. Vor allem, welches Zinsschlamassel ? Ds ist ja gerade de Vorteil beim Bausparen, das man bereits bei Vetragsabschluss weiss, welchen Darlehenszins man später zahlt. Auch gerade aus diesem Grund sollte man einen BSV in Niedrigzinsphasen, wie z.B. Jetzt abschließen.

Löse Dich also von den Stammtischparolen und bilde Dir Deine eigene Meinung !

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Hallöchen,

dass der Bausparvertrag unnötiger Schwachsinn ist

Im Prinzip ist diese Meinung richtig. Aber keine Regel ohne Ausnahme!

In der jetzigen Niedrigzins Phase macht es absolut keinen Sinn einen Bausparvertrag abzuschließen. Für Hochzinsphasen könnte es ein lukrativer Baustein sein.

dass diese ganzen Verträge hauptsächlich einen lukrativen Nutzen der Banken haben

Das ist so nicht ganz richtig. Die Bausparkassen sind eigenständige Unternehmen, oft mit einer Bank im Rücken, mit getrennten "Töpfen".

Lukrativ ist es für die Berater, sie bekommen in aller Regel 1% Provision aus der Bausparsumme. Sie haben ein Interesse (Überlebensinstinkt) daran eine Hohe Bausparsumme zu verkaufen. Dies Provision geht aber von den Einzahlungen des Sparers ab, bis die Provision komplett bezahlt ist. Darauf gibt es zwar, sofern man berechtigt ist, die Wohnungsbauprämie aber keine Zinsen.

Kommt man aus der Zinsfalle nicht raus

Was Du damit meinst ist mir allerdings unklar! Die Konditionen stehen bei Abschluss des Vertrags doch fest!

Nach Auszahlung des Darlehens beginnt sofort die Tilgunugsphase. Das wird dann teuer! Die Bauspardarlehen müssen schnell getilgt werden! Daraus ergibt sich eine hohe Belastung.

Zur Vertiefung empfehle ich Dir den folgenden Link:

http://www.fmh.de/bausparen-baufinanzierung/bausparen/fragen-und-antworten

Grüße

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Candlejack 21.03.2014, 09:18
Im Prinzip ist diese Meinung richtig.

Und diese Aussage ist im Prinzip grundsätzlich falsch. Bausparen kann, wie alle anderen Konzepte auch, je Kunde und Situation sinnvoll sein.

In der jetzigen Niedrigzins Phase macht es absolut keinen Sinn einen Bausparvertrag abzuschließen.

Doch. Guthabenzinsen sind auch nach Kosten besser als auf dem Sparbuch und mit 1,00%/1,25% Darlehenszins kann keine Bank mithalten.

Nach Auszahlung des Darlehens beginnt sofort die Tilgunugsphase. Das wird dann teuer! Die Bauspardarlehen müssen schnell getilgt werden! Daraus ergibt sich eine hohe Belastung.

es gibt auch flexible Tarife mit moderaten Raten.

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Wurzelpeter 22.03.2014, 20:41
@Candlejack

@Candlejack, eigentlich wollte ich auf Deinen Kommentar antworten, nachdem ich mir Dein Profil angeschaut habe möchte ich darauf verzichten.

Du wirst Deine Aussagen vehement verteidigen, sie werden dadurch aber nicht besser!

Fachleute die keine Eigeninteressen haben würden sich beim Lesen Deines Kommentars halb Totlachen.

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Candlejack 25.03.2014, 08:31
@Wurzelpeter

Was ist denn an der Aussage falsch, dass Bausparen je nach Situation und Kunde sinnvoll sein kann. Das trifft übrigens auf alle Konzepte zu. Ich verteidige nicht bis aufs letzte meine Position, ich kann nur keine Positionen akzeptieren, die sagen, dass dies oder jenes (Bausparen, Riester, Fonds, Rentenversicherungen...) grundsätzlich Käse ist und sich nie lohnt. Wenn Du Gründe für diese Position hast, bin ich gern bereit, diese zu hören.

Vermittler haben immer Eigeninteressen, andere Fachleute auch. Und wenn Bausparen nicht passt, verkaufe ich es nicht und mache was anderes. Mir doch wurscht, ich muss das nicht. DAS ist mein Eigeninteresse.

Nur, um mal die Situation etwas zu entschärfen :-)

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Mir wird oft gesagt, dass der Bausparvertrag unnötiger Schwachsinn ist,

Mir wird auch öfter gesagt, dass Elvis noch lebt, deswegen glaub ichs aber auch nicht ;-)

da man später möglicherweise aus dem Zinsschlamassel nicht rauskommt.

aus welchem Zinsschlamassel soll man denn wie rauskommen ?

Mir ist klar, dass diese ganzen Verträge hauptsächlich einen lukrativen Nutzen der Banken haben

Dir ist überhaupt nichts klar. Wiederkäue bitte nicht einfach so irgenwelche polemischen Antworten ! Natürlich verdient die Bausparkasse Geld damit, aber das tun Fleischer, Bäcker, Autohäuser etc. auch und trotzdem kaufen die Leute Wurst, Brötchen und neue Autos.

Kommt man aus der Zinsfalle nicht raus,

Wenn mir einfach mal erklärst, was diese Zinsfalle sein soll ?

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