Am 4.5.1964 Arbeitsunfall mit Dienstmotorrad während der Arbeit,Kniescheibenfraktur?

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3 Antworten

Wenn du selbst keine Unterlagen mehr hast - dann sehe ich keine realistische Chance auf Anerkennung als Unfallfolge. Unterlagen aus dem Jahr 1964 wird es nicht mehr geben, falls es kein Rentenfall gewesen ist. Und selbst dann wären die Erfolgsaussichten mehr als dürftig.

Hinzu kommt noch, dass der Unfall in der ehemaligen DDR passiert ist. Dies im Einigungsvertrag "Beitrittsgebiet" genannte Gebiet wurde für Meldungen bis zum 31.12.1994 nach einem Verteilerschlüssel (Geburtsdatum, Name des Verunfallten) verteilt, erst danach entsprechend der originären Zuständigkeit des Unfallversicherungsträgers. Soll heißen: es wird keine Unterlagen mehr geben, weder bei einem Unfallversicherungsträger noch bei einer Krankenkasse oder einer Klinik/Arzt etc.

Selbst, wenn der Nachweis eines Arbeitsunfalls gelingt, wird es wahrscheinlich am Nachweis des Zusammenhangs zwischen einem 52 Jahre alten Kniescheibenbruch und der jetzigen "Folgeerkrankung" scheitern. 

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Der Unfall war ja in der ehemaligen DDR. Was Du noch versuchen kannst, ist, den Unfall der Unfallkasse in Frankfurt / Oder zu melden. Die werden versuchen, den Fall noch zu klären. Evtl sind dort noch Altaken auf Film vorhanden. Hast Du vielleicht dein SVK Buch noch und steht da etwas drin? Gibt es noch Zeugen von damals? 

Die Erfolsaussichten sind bei dem Fall eher schlecht. 

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Diesen beweis halte ich für nahezu unmöglich.

Es müsste ja nicht nur die Tatsache einen Arbeitsunfalles bewiesen werden.

Darüber hinaus wäre auch der Beweis zu führen, dass das jetzt auftretende Leiden ausschließlich oder zumindest überwiegend eine Folgeerkrankung des damaligen Unfalles ist.

Das ist aber nach über 50 Jahren und ohne ärztliche Unterlagen von damals ausgeschlossen.

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