alzheimer endet meist tödlich (nicht auf exakte angaben achten)

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4 Antworten

Die Gehhirnmasse wird weich, also hört das Hirn auf zu arbeiten.

Bei noch vorhandener Mobilität leben Demenz-Kranke noch sehr lange. Erst wenn sie immobil bettlägerig werden, sind sie anfällig für tödliche Krankheiten wie Infektionen (Lunge, Niere) oder Thrombo-Embolien.

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Demenz beträgt 7 Jahre und hat 3 Stadien. Jedes Stadium dauert ca. 2 - 3 Jahre. Im ersten Stadium verlegen die Betroffenen Gegenständen an den unmöglichsten Orten, z. B. Schuhe in die Spülmaschine.... Sie vergessen Termine und Namen.... Es ist für die Betroffenen selbst das schlimmste Stadium, weil sie genau merken, dass mit ihnen etwas nicht mehr stimmt. Häufig erkranken sie dann auch noch an Depressionen und werden häufig aggressiv. Grundpflege hingegen können sie noch selbst machen. Im 2. Stadium benötigen sie dann oft Hilfe bei der Grundpflege (waschen, Toilettengänge) weil sie nicht mehr so beweglich sind.... Geistig leben sie in ihrer eigenen Welt. Sie leben nicht im Hier und Jetzt sondern in ihrer Vergangenheit und das wechselt oft von einem Moment auf den anderen. Wenn man sie fragt, wann sie geboren sind, können sie in der Regel den Tag, das Jahr und den Ort genau nennen. Wenn man sie aber dann fragt, welches Jahr wir haben oder wie alt sie sind, kommt eine falsche Antwort.... Nämlich genau die Antwort, in welcher Erinnerung sie sich gerade befinden..... Häufig kann man sie durch eine sog. 10-Minuten-Aktivierung wieder für einen kurzen Augenblick ins Hier und Jetzt holen. D. h. wenn jemand Floristin war und man zeigt ihr Blumen, dann kann das helfen, sie für einen Moment wieder ins hier und jetzt zu holen. Dazu kommt, dass sie oft Personen nicht mehr erkennen, sie finden alleine nicht mehr nach Hause, sie finden oft alleine nicht mehr ins Zimmer..... Oft müssen Getränke angedickt werden, weil sie Schluckstörungen haben. Das 3. Stadium ist das Endstadium.... Die Betroffenen können nicht mehr gehen und benötigen einen Rollstuhl.... Sie sind so inkontinent, dass sie überhaupt nicht mehr auf die Toilette gehen... Sie sind oft so geschwächt, dass sie nur für wenige Stunden noch im Rollstuhl sitzen können. Sie können sich nicht mehr im Bett drehen und müssen alle paar Stunden gelagert werden.... Das Durst-Gefühl und das Hunger-Gefühl funktionieren nicht mehr. Es müssen häufig Infusionen gelegt werden, damit sie nicht austrocknen. Wird keine Magensonde gelegt, weil die Angehörigen dies nicht wünschen, verhungern sie, ohnedem, dass sie Hunger spüren. Es kann aber auch zu Herzversagen kommen. Die meisten sterben an einer Lungenentzündung, weil sie nicht mehr abhusten können.

Eine sichere Art rauszufinden, ob jemand Demenz hat, ist, ihn/oder sie aufzufordern eine Uhr zu zeichnen, die - sagen wir mal - 2.00 Uhr zeigt. Wer dement ist, ist dazu nicht mehr imstande.

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@Simona1974

Diese statistischen Zahlen mögen ein Anhalt sein. Ich kenne Menschen, die 22 Jahre und auch nur 3 Jahre dement bis zum Tod lebten. Die ersten Anzeichen einer Demenz sind neben örtlichen und zeitlichen Orientierungsschwierigkeiten eine deutliche Rechenschwäche und vernachlässigte Hygiene.

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@Nunuhueper

Ich sagte ja auch DURCHSCHNITT. Der Eine stirbt nach einem Jahr, der andere lebt 14,5 Jahre, dann ergibt sich ein Durchschnitt von 7 Jahren.....

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@Nunuhueper

Nichts, aber du hast gesagt, du kennst jemanden, der 22 Jahre lang damit lebte... und ich habe erklärt, dass die 7 Jahre der Durchschnitt sind..... Wo ist das Problem?

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@Simona1974

Ich habe kein Problem. Du nennst eine Statistik, die den betroffenen Dementen nichts nützt. Jeder Fall ist anders gelagert.

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@Simona1974

Das siehst Du einseitig. Für Angehörige ist es wichtig, Hilfe zu organisieren.

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Die Betroffenen können häufig nicht mehr abhustet. Dadurch bekommen sie eine Lungenentzündung und sterben. Die meisten Demenzkranken sterben an einer Lungenentzündung. Es kann aber auch sein, dass das Gehirn Hunger nicht mehr registriert. D. h. die Betroffenen hören auf zu essen und verhungern. Ausserdem: Die Angehörigen oder der Betroffene selbst möchte eine Sondennahrung. Dann wird SK verabreicht und das Leiden zögert sich weiter hinaus.....

Das Nicht-Abhusten-Können bedingt eine tiefe Kohlendioxid-Narkose, durch die letztlich der Sterbeprozess eintritt.

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@Nunuhueper

Oder eine Lungenentzündung. Schon mal was von Pneuomonieprophelaxe gehört? Da kloppt man den Rücken des Kranken entlang der Wirbelsäule ab, um den Schleim zu lösen und eine Lungenentzündung zu verhindern.

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Meine oma hat schon ca. 20 jahre alzheimer alsoooo

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