Aluminiumrohr und Magnet?

2 Antworten

maaal angenommen im Alu bilden sich wegen den Magneten Wirbelströme die der Bewegung des Magneten entgegenwirken

http://www.physik.uni-regensburg.de/infra/vorlvorb/VorlVorb/Versuche/VK_27_5_C.htm

Dieser Versuch demonstriert eindrucksvoll die Auswirkung
von Wirbelströmen. Ein starker Permanentmagnet bzw. ein gleichgestalteter
Körper aus nichtmagnetischem Material (z.B. Aluminium) durchfallen
ein Kupferrohr.

Beobachtung:  Die Fallzeit für den Magneten
ist sehr viel größer.

Erklärung:  Die durch den fallenden Magneten
lokal im Kupferrohr erzeugten Wirbelströme erzeugen Magnetfelder,
deren Kraftwirkung in Wechselwirkung mit dem Magnetfeld des fallenden Permanentmagneten
abstoßend ist, d.h. die Fallbeschleunigung des Magneten ist vermindert.
Der Magnet fällt langsamer durch das Rohr als der Aluminium-Körper.

88

https://lp.uni-goettingen.de/get/text/323

Der physikalische Hintergrund

Der Grund, weshalb der rote Magnet wesentlich langsamer von der Ebene

gleitet, ist die Tatsache, dass es ein bewegter Magnet auf einer

Metallplatte ist. Durch das Rutschen des Magneten wird nach dem

Induktionsgesetz in der Aluminiumplatte eine Spannung induziert, das

heißt auf die Elektronen in der Platte wirkt die Lorentzkraft, die sie

ablenkt.

Es entstehen Wirbelströme in der Unterlage. Diese bewirken die

Entstehung eines Magnetfeldes, welches nach der Lenzschen Regel dem

anderen entgegengesetzt ist. Somit wird der Magnet abgebremst und die

kinetische Energie, welche er verliert, in Wärme umgesetzt.

Wie stark der Magnet abgebremst wird, hängt von der elektrischen Leitfähigkeit des Untergrundes ab.

Die Anwendung

Wirbelstrombremsen finden sich oft im Alltag wieder. Auf Grund dessen,

dass die Bremsung ohne Materialabnutzung verläuft, finden sie ihre

Anwendung vor allem in Zügen und anderen Fahrzeugen, die schnell und

ohne Materialverschleiß abgebremst werden müssen wie z.B. Achterbahnen.

Außerdem werden Wirbelstrombremsen in analogen Messgeräten eingesetzt, wo die Ausschwingzeit der Zeiger erheblich verkürzt wird.

1
7
@newcomer

ok gut:) habe jetzt folgenden Text geschrieben und würde gerne wissen ob alles richtig ist: Zunächst einmal verschiebt sich das magnetische Feld auf Grund der Bewegung des Magneten. Auf Grund dieser Bewegung entsteht ein elektrisches Feld im Leiter (Induktion). Die Elektronen werden in Anhängigkeit von ihrem Standpunkt von der Lorenzkraft abgelenkt. Die Elektronen fließen im Kreis. Es hat sich ein sogenannter Wirbelstrom gebildet. Je nach Standpunkt des Elektrons fließt dieses mit oder gegen den Uhrzeigersinn. Durch den Wirbelstrom werden Magnetfelder erzeugt. Am oberen Ende entsteht ein Magnetfeld, welches den Magneten anzieht, während es unten dann abgestoßen wird. Dies entspricht der Lenz'schen Regel. Es wird der Ursache entgegengewirkt. Allerdings kann der Magnet nicht die ganze Zeit im Aluminiumrohr "schweben", da die Erdanziehungskraft ihn weiter nach unten "zieht".  Ergibt das Sinn? Hab ich etwas falsch verstanden? Kann ich noch was ergänzen?

Bin leider bisschen verwirrt und die Hausaufgabe wird wahrscheinlich eingesammelt und würde mich sehr über Hilfe freuen!

1
33
@deinemudda237u

Lorentzkraft.

Allerdings kann der Magnet nicht die ganze Zeit im Aluminiumrohr
"schweben", da die Erdanziehungskraft ihn weiter nach unten "zieht". 

Der Magnet muss sich bewegen, sonst gäbe es keine Induktion.

0
7

ok :) auf was war die Lorenzkraft bezogen? Geht sonst der Text?

0

Weil eine Strecke s dazwischen liegt.

Frei nach

s=v•t

Da die Geschwindigkeit nicht unendlich groß sein kann, braucht auch alles eine gewisse Zeit t um von A nach B zu kommen (in diesem Fall um die Strecke s zurückzulegen) 😂

aluminiumrohr mit außengewinde?

Hi ich bin auf der Suche nach Aluminiumrohr mit Außengewinde, allerdings finde ich nur Rohre wo das gesamte Rohr voll mit Gewinde ist, ich möchte aber eins wo nur ein kleiner Teil mit Gewinde ist, hat jmd eine Ide wo ich so was finde? :D

...zur Frage

Induktionsherd Referat, Vorteile, Nachteile?

Hallo :)

Ich muss in Physik demnächst ein Referat über Induktionsherd machen, kann mir jemand helfen?

Das Prinzip ist mir klar, unter der Kochplatte ist eine Induktionsspule, die ein sich ständig änderndes Magnetfeld erzeugt. Stellt man einen Kochtopf mit magnetisierbarem Boden (WAS IST MAGNETISIERBAR?) drauf, dann wird im Boden eine Induktionsspannung erzeugt, die die Elektronen, die sich in dem Topfboden befinden, anregen. Dadurch entstehen Wirbelströme, die den Topfinhalt dann erwärmen. Okay, so weit so gut. (Kann da noch jemand was ergänzen oder passt das so? ;) )

Ich sehe allerdings grad nur Vorteile im Induktionsherd:

+schnelles Erwärmen/zeitsparend

+kein Anbrennen von Übergelaufenem möglich

Hat noch jemand irgendwelche Vorteile (aus physikalischer und praktischer Sicht)?

Und hat irgendwer noch Nachteile (auch aus physikalischer und praktischer Sicht)?

Dankeeeee :)

...zur Frage

Sieht meine Zeichnung der Magnetfeldlinien einer Spule richtig aus?

Ein freundliches Hallo an alle Physik Experten da draußen,

als Hausaufgabe musste ich mal die Feldlinien einer Spule zeichnen. Nur leider hat die Lehrerin das ganze mit uns dann nicht mehr besprochen. Jetzt schreiben wir bald eine Arbeit und ich bin mir unsicher, ob meine Zeichnung richtig ist..

Könnte jemand vielleicht drüberschauen?

Meine Zeichnung findet ihr im Anhang.

Die kleinen Kreise sind die jeweiligen Magnetfeldlinienrichtung an der jeweiligen Stelle, die man mit der linken Hand bestimmen kann. Der Strom fließt von links nach recht. Links: Minus Pol, Rechts Pluspol

Ich bedanke mich im Voraus :)

...zur Frage

Ableitung: Selbstinduktionsspannung einer Spule?

Es gibt die magnetische Flussdichte B = μ • μ • n • I/L und den magnetische Fluss Φ = B•A. Setzt man nun so wie in unserem Physikbuch B in den magnetischen Fluss, kommt am Ende die Formel - ( μ • μ • n^2 • A/L ) • I'(t) raus.

Mir geht es um diese Ableitung - I'(t) - , diese setzt sich nämlich am Ende aus ΔI / Δt was mir soweit klar ist. Was mir aber nicht klar ist, ist warum das so ist.

In Mathe wurde geklärt das die Ableitung quasi, aus dem Differenzenquotient mit dem Limes Grenzwert entsteht, also der Nenner gegen einen bestimmten Wert läuft. Das ist hier ja nicht der Fall hier existiert im Prinzip einfach ein Steigungswert also der Differenzenquotient. Wie kann ich das verstehen ? Eventuell habe ich auch einfach nur einen großen Denkfehler, hoffe die Frage ist ausführlich gestellt.

...zur Frage

Physik induktion beim fahrrad

weiß jemand wie bsp das reelight licht funktioniert? (ja ich weiß wie das so grob funktioniert) ich will aber wissen wie genau und ob es sich um wechselstrom oder gleichstrom handelt (ich denk mal gleichstrom bin mir aber nicht sicher)

...zur Frage

Warum schweben Kochtöpfe auf einem Induktionskochfeld nicht?

Induktionsherde arbeiten ja mit Magneten bzw. Magnetspule. Magnetschwebebahnen tun dies ja auch, aber warum schweben die Kochtöpfe nicht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?