Altes Auto verkauft, nun der Käufer nach 4 Wochen sein Geld zurück, geht das?

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7 Antworten

Hallo!

Was war das, ein rostiger W202 ohne TÜV? Bei einem solchen Auto für 400 Euronen weiß jeder, dass er keinen Neuwagen dafür kriegt & auch nicht in irgendeiner Weise Ansprüche geltend machen kann --------> das ist die absolut aller-aller-unterste Preiskategorie & wer so etwas kauft, der kann froh sein, wenn das Ding noch ein Jahr läuft bzw. überhaupt noch eine gültige TÜV Plakette aufweist^^

Ich würde auf Drohungen mit dem Anwalt oder Wandlungsansprüche nicht reagieren & erstmal mich bei der Polizei informieren. In meinem Freundeskreis wurde vor Jahren ein Opel-Kadett aus den 80ern verkauft, ohne Vertrag, per Handschlag, Geld gegen Ware. Zwei Jahre TÜV, ein paar hundert Euro, Zustand fahrbereit ohne grobe Mängel. Der Käufer machte wenige Monate danach Rabatz & kam mit einer angeblichen Mängelliste zu meinem Kumpel ------> drohte mit Anwalt, Polizei, Tatütata, machte einen Riesen-"Herbert", wenn er nicht sofort den Preis wieder bekäme. Wir haben uns damals bei der Polizei persönlich erkundigt, die uns sagte, dass wir im Recht seien & nix zu befürchten hätten -------> die Mängel müsste man zudem erstmal nachweisen und bei einem uralten Opel kannste auch nicht denken,d ass der top in Schuss sei für das kleine Geld. Am Ende kam raus: Der Stänkerer war kurz nach dem Autokauf arbeitslos geworden & brauchte dringend Geld, das er über den Wert des Kadett bekommen wollte.. wohlgemerkt fuhr er den angeblich defekten Opel noch einige Monate lang^^ ich bin mir bis heute sicher, dass der Kadett keinen dieser angeblichen Mängel je gehabt hätte. 

Ich würde mal sagen: Lass' ihn ruhig vor Gericht gehen. Das ist eine klassische Klage, bei der das Risiko, dass sie für den Kläger kostenpflichtig abgewiesen wird, sehr hoch ist. Die Mängel sind nicht nachweisbar, da steht Aussage gegen Aussage, das war ein steinalter Hobel für 400 Euro -----> wer so etwas kauft, der kriegt keinen Neuwagen.

Ich würde mich zurücklehnen, einen Kaffee trinken & mir denken: Nix wird so heiß gegessen wie gekocht :)

Auch bei gebrauchten Autos die man "verramscht" sollte man einen Kaufvertrag machen.

Aber so sehe ich keine große Chancen für den Käufer. Als privater Verkäufer bist zu keiner Gewährleistung/Garantie verpflichtet und im allgemeinen heißt es beim Gebrauchtwagenkauf "gekauft wie gesehen".

Er hat keine Beweise das er ein mängelfreies Auto gekauft haben will. Er hat ja nicht mal Beweise das du es ihm verkauft hast.
Also was will er machen?

Du hast mit ihm einen Vertrag, allerdings einen mündlichen, keinen schriftlichen. Wenn es keine Zeugen gibt, dann steht hier Aussage gegen Aussage.

Aber keine Sorge: Wer ein 19 Jahre altes Auto für 400 Euro kauft, der weiß, dass er ein Auto mit Mängeln bekommt - erst recht wenn sogar der TÜV schon abgelaufen war. Vor Gericht wird er damit mit großer Sicherheit nicht durchkommen.

Er hat ein 19 Jahre altes Auto für 400€ gekauft, und er hat bekommen was er bezahlt hat. Eine alte Karre zum Spottpreis. Lass ihn ruhig zum Anwalt gehen, der schmeisst ihn sofort raus. 

Wenn du nicht gerade mit Autos handelst wirst du mit Sicherheit auch keine Probleme bekommen.

Der hat wohl nicht alle Latten am Zaun.
Vermutlich hat er jetzt die Teile ausgebaut die er brauchte und will Dich jetzt verarschen.

Lass Dich bloß nicht auf irgendwas ein.

Danke schonmal Leute für Eure positiven Berichte ;) Ich stell mir halt auch die frage warum er jetzt 4 Wochen später daher kommt und das reklamieren anfängt, unfassbar! 

Glaubt ihr das ich nen guten Anwalt brauche wenn er vor Gericht geht?

Hast du keinen über die HUK oder eine vergleichbare Versicherung oder so?

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@Logindata

ne leider nicht.... Meinst du ich sollte mir noch irgendwo eine holen? Oder kann ich mich zu den Vorwürfen dann auch selbst verteidigen?

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@Hubifreak

Noch holen ist nicht, man kann nicht erst 'ne Versicherung beantragen, wenn man sie bereits braucht....

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