Alterszucker - kann man trotzdem noch gut weiterleben?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

wenn man auf die Ernährung achtgibt bzw viel Gemüse isst und Sachen die den Zucker langsam ansteigen lassen, dabei noch soweit möglich Sport macht(und wenns nur ein strammer Spaziergang ist)müsste der Alterszucker in den Griff zu kriegen sein. Es gibt dazu auch Beratungsstellen (Krankenhaus) die einen auf Insulin einstellen, wenn man Insulin spritzen muß.Aber das ist nicht immer direkt erforderlich.

Geht normalerweise auch mit etwas zittrigen Händen, aber es gibt mittlerweile auch Insulinpumpen, da piekt man nur alle zwei bis drei Tage. Bis zu welchem Alter diese verschrieben werden weiß ich allerdings nicht, die 8-Jährige Tochter einer Freundin hat so eine und fühlt sich gut damit. Schau mal im Internet nach, da gibt es viele Berichte darüber (Pro & Contra). Ansonsten kommt zwei bis dreimal pro Tag der soziale Dienst und erledigt das.

Man kann sehr gut damit leben, wenn man sich an die vorgegebene Diät hält. Und wenn die Hände beim spritzen zittern, kann der Arzt eine Verordnung für häusliche Krankenpflege ausstellen. Dann übernimmt ein Pflegedienst das Messen des Blutzuckers und das injizieren des Insulins.

Mein Partner hat Alterszucker und der lebt sehr gut damit. Einschränkungen bestehen nur darin, dass man auf seinen Körper 'hören' muss, wieviel Zuckerhaltiges man überhaupt noch zu sich nimmt. Weiterhin kann beim 'Alterszucker' auch zunächst einmal zu einer reinen Tabletten-Medikation vorgenommen werden - das richtet sich nach den Zuckerwerten. Und - es kann bei Männern durch die Medikamente die Potenz leiden - muss aber nicht unbedingt.

Insulinpumpen sind sehr teuer und werden von der Kasse für Alterszucker garantiert nicht bezahlt, zumal die Bedienung doch auch ein wenig Geschick verlangt. Aber es einen sogenannten "Pen" in den man eine Ampulle einlegt und daraus dann jeweils die nötige Menge Insulin spritzen kann wäre eine Hilfe. Das ist viel einfacher als jedesmal eine Einwegspritze aufzuziehen. Meine Oma kommt mit 77 Jahren mit dem Pen sehr gut zurecht.

Eine angepasste Ernährung (Diät würde ich gar nicht dazu sagen) und Bewegung sind eigentlich grundsätzlich immer und für jeden, besonders aber natürlich für den Diabetiker empfehlenswert.

bommel65 25.04.2007, 12:02

Kann gut sein, kommt aber auch auf das Alter an. Heutzutage werden die Typ II - Patienten immer jünger (meine beiden Cousinen waren knapp über dreißig, als es festgestellt wurde...). Meine Mutter hat auch einen solchen Pen benutzt und schaffte das gut. Und Krankenkassen wollen generell nichts zahlen, da muß man schon hinterher sein :-(

0
waterlilies 25.04.2007, 12:47
@bommel65

Bin jetzt von einem älteren Patienten ausgegangen (wegen der zitternden Hände). Bei den Kassen gebe ich dir voll und ganz recht!

0

Was möchtest Du wissen?