Altersvorsorge welche?

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4 Antworten

Zu schauen ob

  • eine betriebliche Altersvorsorge für dich generell sinnvoll ist (alternativ gäbe es Riester, Rürup, und privates)
  • Ob es sich bei der DV und PK um Gruppen oder Einzelverträge handelt. Ist die PK z.B. ein Kollektivvertrag und die DV nicht, kannst du die DV schon einmal streichen
  • Welche Bedingungen für die Unverfallbarkeit der Arbeitgeberbeiträge gilt. Zusätzliche Arbeitgeberleistungen können - wenn vereinbart - maximal 5 Jahre lang zurückgfordert werden, wenn du aus dem Unternehmen ausscheidest.
  • Bausparverträge sind zur Geldanlage nicht geeignet.
  • VL sind auf 40,- € begrenzt und eben nicht steuer- und sozialabgabenfrei. Die Frage ist wie verfügbar willst du das Geld halten? An die bAV kämst du vor Rentenbeginn nicht mehr ran an eine VL-Anlage schon, wenn auch u.U. unter Verlust der Arbeitnehmersparzulage, sofern sie dir zusteht.
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Kommentar von pirasacengiz
05.09.2014, 11:17

Danke,

DV und PK sind Gruppenverträge.

Ich würde Aktienfonds priorisieren. DV und PK Sind zwar bei der Einzahlung Steuerfrei aber bei der Auszahlung sind diese sehr wohl Abgabepflichtig(?).

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Hallo, schön wenn der AG Geld in die BAV gibt. Es gibt kein Renditerechner der dagegen spricht, wenn es nicht aus eigenem Geld bezahlt wird. Nur ist das Produkt selber und die Anlage des Geldes der wichtigste Faktor. Jeder Anlage sollte langfristig eine Wertentwicklung von 6-8 % ermöglichen. Anlage in verzinst fällt da zur Zeit aus. Von den Produkte würde ich eine Direktversicherung wählen, wenn das Geld in unterschiedlichen Anlagen gezahlt werden kann und auch Anlageveränderungen jeder Zeit möglich sind. Alternativ gibt es auch Anbieter mit Vermögensverwaltende Anlagen oder auch With Profit. Fondsanlagen sind langfristig die beste Anlage in der AV(meine Meinung). NUR wenn die Börsen runterkrachen und du keine Möglichkeit hast, deine AV zu sichern bzw. es für dich keiner macht, kann das auch in die Hose gehen. Leider ist vielen nicht klar, das wenn eine Anlage 50% verliert, das dann der Rest sich mit 100% wieder entwickeln muss, damit das Geld wieder da ist. Nimm die 75 € von deinem AG an, lass dir die Ablaufergebnisse vorrechnen und mache lieber mit deimem eigenen Geld eine private flexible moderne Altersvorsorge. Gruß constein

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Kommentar von Wiedemar
31.12.2014, 12:09

Angesichts extrem niedriger Zinsen auf den Geld- und Kapitalmärkten ist der Fonds bzw. der Fondsparplan immer eine interessante Alternative.

Allerdings das Problem ist hier, den richtigen bzw. geeigneten Fonds auszuwählen.

Da wechselt der Fondsmanager oder die Fonds-Gesellschaft, die vielleicht mehrere Fonds verwaltet, transferiert Gewinne oder Verluste auf andere Fonds. Also auch hier kann angesichts langer Laufzeiten naturgemäß viel passieren und man kommt nicht umhin ständig ein Auge auf die Wertentwicklung des Fonds zu werfen!

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Mit dem VL Fondssparplan wertorientiert anlegen

Legen Sie Ihre Vermögenswirksamen Leistungen optimal und wertorientiert an. Mit einem VL Fondssparplan können Sie mit der Anlage in VL Fonds an den Wertentwicklungen der Aktienmärkte teilhaben. Überdurchschnittliche Renditeerwartungen und günstige Angebote machen den VL Fondssparplan zu einem absoluten Renditehighlight.

VL Verträge, also VL Sparpläne für Vermögenswirksame Leistungen haben grundsätzlich eine Laufzeit von sieben Jahren. Die ersten sechs Jahre müssen die vermögenswirksamen Leistungen angespart werden. Diese Phase nennt man die "Ansparphase". Ein weiteres Jahr muss der VL Sparplan ohne weitere Einzahlungen "ruhen".

Quelle: vermoegenswirksame-leistung.com

Bsp.: Günstig VL-Fondssparen über Fondsplattformen ohne Ausgabeaufschlag http://www.avl-investmentfonds.de/angebot/Verm%C3%B6genswirksame%20Leistungen%20%28VL%29/

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Kommentar von Candlejack
05.09.2014, 08:58

Schöne Quelle, aber aufgrund der wenigen Daten ohne weitere Kenntnis des Kunden und seiner Situation hier einfach 3 als richtigen Weg vorzuschlagen, entbehrt jeder Grundlage.

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Wer eine rein arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung abschließt, verzichtet auf Sozialleistungen und hat weniger Rente.

Es profitieren der Arbeitgeber, die Krankenkasse (bei gesetzlich Krankenversicherten), der Staat und die gesetzliche Rentenversicherung.

Der Arbeitnehmer guckt in die Röhre.

Lohnt sich denn da überhaupt eine betriebliche Altersversorgung?

Es kommt drauf an!

Bei einer Mischfinanzierung (Arbeitnehmer und Arbeitgeber beteiligen sich) muss man rechnen.

Bei einer reinen arbeitgeberfinanzierten bAV rechnet es sich immer, da es quasi „geschenktes“ Geld ist. Besteht jedoch die Wahl zwischen einer Lohnerhöhung und einer arbeitgeberfinanzierten Betriebsrente in gleicher Höhe, ist es sinnvoller, die Lohnerhöhung zu nehmen und z.B. mit einer privaten Rentenversicherung oder einem Aktiensparplan selbst vorzusorgen.

Als Denkanstoß (vor allem für Arbeitgeber) sei erwähnt, dass es auch andere Formen der Mitarbeiterförderung gibt: betriebliche Krankenversicherung, Betriebskindergärten, Tankzuschuss, Jobticket, Zuschuss zur Kantine, Rückenschule, Massage usw. Diese sind unter gewissen Umständen tatsächlich steuerfrei. Sprecht eure Chefs doch einmal darauf an! Die Arbeitgeber dürfen gern zu uns kommen und wir finden gemeinsam Ansätze.

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