Altersvorsorge- was kann machen?

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5 Antworten

Es gibt keine allgmeingültige Antwort.

Vor allem macht es Sinn sein Einkommen auf mehr als einen Fuß zu stellen. Am besten sollte dies passiver Natur sein.

Die eigene Aus- und Weiterbildung steht an oberster Stelle. Wer mehr anzubieten hat, hat mehr Möglichkeiten und potenziell die Chance auf höheren Verdienst.

Deine Arbeitskraft erschafft dir deinen Lebensstandard. Diese gilt es zu schützen, am besten mit einer echten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Danach kommt eine Bedarfsanalyse (Ist-Situation + Wünsche und Ziele = Strategie). Aus der geht dann hervor, was für jeden Menschen individuell die beste Kombination ist.

Also lass dich - am besten unabhängig - beraten. Z.B. von einem Finanz- und Versicherungsmakler.

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Kommentar von DHOAKA
23.10.2016, 22:43

Du fällst mir durch viele Top Antworten auf! Ich bin noch sehr jun und deine Antworten helfen mir sehr. Danke dafür!

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Möglichkeiten zur Altersvorsorge gibt es auch in der Zeit der Niedrigzinsen. Grundsätzlich gilt: Früh anfangen, aber nicht überstürzt. Und: Niemand, der nicht bereits mit finanzieller Sorgenfreiheit gesegnet ist, kann auf eine Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung verzichten. Das System kann den erworbenen Lebensstandard nicht sichern.

Lassen Sie sich zum Thema ausführlich beraten und machen Sie sich im Vorfeld klar, was Ihnen persönlich bei der Altersvorsorge wichtig ist: Flexibilität, Sicherheit, Rendite? Garantien sind wichtig, um die Altersvorsorge planbar zu machen - gleichzeitig geht Sicherheit deutlich zu Lasten der Rendite. Es macht also durchaus Sinn, die Altersvorsorge auf mehrere Beine zu stellen - ein sicheres Fundament, ergänzt um renditeorientierte Anlagen.

Lassen Sie sich im Beratungsgespräch jeweils erklären, inwiefern sich Ihre Altersvorsorge an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lässt. Sind Teilauszahlungen oder Sonderzahlungen möglich? Welche Optionen haben Sie bei finanziellen Engpässen? Wichtig sind auch ein flexibler Ablauftermin und ggf. die Leistungen im Todesfall, sofern Sie Angehörige absichern müssen.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Lassen Sie sich auch gezielt zu Produkten mit staatlicher Förderung beraten, zum Beispiel zur Riester-Rente. Wer sie pauschal verteufelt oder pauschal in den Himmel lobt, hat nicht verstanden, dass Altersvorsorge individuell zu betrachten ist. Hören Sie sich Argumente an entscheiden Sie anhand von Zahlen, Daten und Fakten.

Machen Sie sich außerdem bewusst, dass Ihre Strategie zur Altersvorsorge ins Wanken geraten kann, falls Sie berufsunfähig werden. Achten Sie darauf, dass der Altersvorsorgevertrag beitragsfrei fortgeführt wird, wenn Sie berufsunfähig werden und schließen Sie entweder eine BU-Rente zur Sicherung des Lebensunterhalts mit in den Vertrag ein oder schließen Sie eine separate Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

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Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? 

Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc.

Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Es ist auch ein großer Unterschied, ob man später in der Rentenphase von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

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Das kommt auf deine Lebenssituation an, für weitere Fragen würde ich dich an einen Finanzexperten weiterleiten. Die Antworten, die du hier bekommen wirst, sind nicht aus erster Hand!

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Kommentar von kevin1905
23.10.2016, 15:04

Was ich meinen Kunden oder neuen Interessenten erzähle, weicht grundsätzlich nicht ab von dem was ich hier schreibe.

Ist nur halt tiefer und etwas individueller.

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Derzeit immer noch das beste: EIGENHEIM.

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Kommentar von Sluggir
23.10.2016, 14:54

Bei den Preisen......

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Kommentar von juergen63225
23.10.2016, 15:01

100% meine Meinung ... Alle Versicherungen und Anlageberatungen bedeuten immer: du finanzierst Vertreter Versicherungsunternehmen .. und sparst (vielleicht) ein bisschen Steuern.

Und am Ende sind viele verar.... wenn die Versicherungen in der Niedrigzinsphase viel weniger erwirtschaft haben als (unverbindlich) prognostiziert. Und dann denkt sich der Staat noch so Dinge aus, dass die Zusatzrenten den Krankenversicherungspflicht unterliegen. 

Wenn man es schafft, am Ende des Berufslebens mietfrei zu wohnen, dann hat man ca. 1/3 der Kosten schon mal weg, und zwar steuerfrei und inflationsgeschützt (keine Mietsteigerungen). Daher ist Wohneigentum immer Empfehlung nummer 1. Und wenn darüber hinaus Geld übrig ist (und basis, gesetzliche Rentenversichung vorhanden), dann reicht es normalerweise ohne weitere Verträge einfach Vermögen zu sparen, Festgeld, Aktien, Gold, Fonds .. je nach Temperament und Einschätzung.

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Kommentar von kaliscott
23.10.2016, 15:14

Sollte es sie überhaupt je gegeben haben, die Zeiten solch pauschaler Ratschläge sind lange vorbei. Und vom Eigenheim lässt es sich im Alter schlecht abbeißen.

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