Altersgrenze Verbeamtung - Anrechnen des zweiten Bildungsweges?

2 Antworten

Bewirb dich einfach. Ich nehme an, dass das eine Beamtenstelle ist, und die soll auch mit jemandem besetzt werden, der verbeamtet werden kann. Das kann man nur bis zu einer bestimmten Altersgrenze. Aber was spräche aus deren Sicht dagegen, wenn du der bestgeeignete Bewerber wärst, dich ins Angestelltenverhältnis zu übernehmen? Das ist für dich nachteilig, nicht aber für den Staat.

Nein, dafür gibt es keine Ausnahmeregelungen. Ins Beamtenverhältnis wirst du also nicht mehr kommen, sondern nur Angestelltenverhältnis.

"Umschulung" Beamter mittlerer Dienst

Guten Abend zusammen. Ich hoffe dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Nicht falsch verstehen, aber so Sätze wie "versuch es einfach" habe ich schon ausreichend zu hören bekommen. Sachliche und realistische Auskünfte/Einschätzungen wären mir daher recht. Ich bin inzwischen 33. Habe damals den schulischen Teil der FHR gemacht, danach eine Ausbildung im Handwerk abgeschlossen. Somit habe ich die allg. FHR. (der Schulabschluss alleine reicht ja schonmal für den mittleren Dienst) Später habe ich ein Ing. Studium begonnen, welches ich aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Danach habe ich mich immer irgendwie über Wasser gehalten. Heute denke ich mir, das kann nicht alles gewesen sein und will nochmal "neu anfangen". So lange ich ledig bin trage ich ja nur doe Verantwortung für mich. Ich wollte eine Fortbildung im kaufmännischen Bereich machen, aber auf Grund der Kosten wird das nicht gehen. Immerhin muss ich auch noch in naher Zukunft das BafÖg zurückzahlen. Nun interessiere ich mich für eine Ausbildung im mittleren Dienst, Richtung Verwaltung. Meine Interessen und Neigungen haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Zugegeben, der Beamtenstatus macht das Ganze nicht uninteressant, ist aber nicht meine Motivation. Nun ließt man in den Einstellungsvoraussetzungen z.B. etwas von Noten in den Fächern Deutsch und Mathe. Mein letztes Schulzeugnis ist nun schon über 14 Jahre alt. Meine Noten waren damals nicht der Hammer, weil ich einfach nur faul war. Heute sehe ich die Dinge anders (hätte ich mal auf meine Eltern gehört ;-) ). Wenn ich mich nun bewerbe, hätte ich überhaupt eine Chance zu dem Auswahlverfahren eingeladen zu werden? 1. mein Alter (auch wenn die Grenze oft erst bei 37 liegt) 2. mein Lebenslauf 3. entsprechen meine damaligen Schulnoten nicht den von den Behörden verlangten Mindestanforderungen. Macht da eine Bewerbung überhaupt Sinn oder sollte ich mir direkt eine andere Option überlegen? (Ich weiss dass z.B. bei den Städten und Kreisen eine Bewerbung für 2015 in den meisten Fällen keinen Sinn mehr macht da die Bewerbungsfrist nun schon vorbei ist. Gibt aber auch Ausnahmen und/oder andere Behörden). Über ernsthafte und qualifizierte Antworten würde ich mich freuen. Grüße vom Dussel ;-)

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