"Alternativen" zum Atheismus?

11 Antworten

Ich selbst würde sagen das ich Atheist bin

Ach ja? Ich würde das so von Dir nicht behaupten wollen.

(bin auch fest überzeugt das es keine göttlichen Wesen existieren)

Man ist nicht fest überzeugt als Atheist, dass es etwas nicht gibt, man ist nicht überzeugt, dass es sie gibt.

jedoch gibt es trotzdem Dinge die auch in anderen Religionen (überwiegend Buddhismus und Hinduismus) an die ich glaube.

Es ist völlig schnurzepiepewurst, an was Du glaubst, glaunbst Du, bist Du kein Atheist mehr.

Due bist vielleicht kein Christ, kein Moslem, etc, alles richtig.

Vielleicht bist Du ja auch gar ein Anti-theist, aber ein Atheist bist Du auch nicht, denn Du glaubst ja noch.

Also gibt es ähnliche "Religionen" wie der Atheismus?

Atheismus ist keine Religion, es ist die totale Abwesenheit religiöser Annahmen.

In dem Moment, in dem man an irgendwas nicht belegtes übernatürliches, (transzendentes, spirituelles und der ganze unegale Krempel) glaubt, ist man kein Atheist.

gibt es ähnliche "Religionen" wie der Atheismus?

Atheimus ist nicht nur keine Religion. Er ist nicht mal eine Idee. Atheismus ist eine Negativdefinition und beschreibt etwas, das nicht ist. Nämlich der Glaube an Göttern.

So wie Nichtradfahren als Negativdefinition keinen Sport beschreibt, sondern eben genau die Nichtvornahme eines Sportes.

Insofern stehen einem Atheisten alle Weltanschauungen frei außer denen, in denen Götter vorkommen.

Die einzige Alternative zu Atheimus ist der Theismus. Also der Glaube an Götter. Klug ist das allerdings nicht.

Mir geht es ähnlich wie dir. Wenn mich jemand Frag sage ich meist spiritueller Atheist. Aber das dient wirklich nur der schnellen Einordnung. Im Prinzip sagt ja auch "Christ" wenig über deine wirkliche Relligiösität aus.

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Die beiden versuchten mir zu erklären, dass das Wort "Atheismus" nur "ohne Gott" bedeuten würde. Dies wäre die einzige Bedeutung des Wortes "Atheismus" und da gäbe es auch nichts zu ergänzen. Atheismus sei Gottlosigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

Außerdem lässt sich Atheismus in meinen Augen sogar übersteigern und kann auch extremistische Züge annehmen: es gibt Atheisten, die alles Religiöse regelrecht hassen, Gläubige als Spinner und ihre heiligen Schriften provokant als Märchenbücher bezeichnen. Sie sind überzeugt, dass die Welt ohne irgendwelche Religionen besser dran wäre und man Religionen am besten alle sofort verbieten sollte.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an Atheisten. Bevor ihr antwortet, ruft euch bitte noch einmal ins Gedächtnis, dass ich nicht behaupte, dass Atheismus eine Religion sei. Aber warum seid ihr davon überzeugt, dass Atheismus auch keine Weltanschauung oder keine Philosophie ist? Was sind denn in euren Augen die entscheidenden Unterschiede?

Noch etwas: Bei der Diskussion würde ich mich sehr freuen, wenn die Netiquette beachtet wird. Unsachliche und gar beleidigende Kommentare und Antworten werden gemeldet, und zwar egal, aus welcher Richtung sie kommen.

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