Alternativen zu Neuroleptika?

4 Antworten

Prinzipiell stellt sich die Frage, in wie fern man einem Patienten unter Neuroleptikatherapie antworten soll, ohne negativen Einfluss auf die Compliance (Therapietreue) des Patienten zu nehmen. Demnach sollte man mit Bedacht antworten.

Welche Alternativen es gibt, hängt von der Diagnose/ dem Anwendungsgebiet und den individuellen Eigenschaften des Patienten ab. Zudem wäre der betreffende Wirkstoff interessant zu wissen.

Es gibt zahlreiche Neuroleptika mit unterschiedlichen Eigenschaften. Auch in dieser Substanzgruppe gibt es Alternativen mit unterschiedlichem Nebenwirkungsprofil.

Möglicherweise ist dein Facharzt engstirnig, wie du in einem Kommentar behauptest. Möglicherweise bist du jedoch auch nicht [durch intrinsische Motivation, also aus eigenem Antrieb] zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit eigenen Ansichten fähig. Sprich deinen Facharzt auf deinen Vorwurf an, eventuell gelangt ihr zu einer konstruktiven Lösung.

Es gibt verschiedenste Medikamente, die alle ein unterschiedliches Nebenwirkungsspektrum haben. Besprich mit deinem behandelnden Arzt, was ihr ausprobieren könnt/wollt. Selbstständig etwas an deiner Medikation verändern solltest du nicht.

das problem ist er ist so engstirnig

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Alle Psychopharmaka haben Nebenwirkungen. Eine Alternative wäre: Die NL auszuschleichen und eine ganz andere art von Therapie zu versuchen: Psychotherapie.

bitte wende dich an das Forum ADFD http://adfd.org/austausch/

und lass dich beraten.

Ausschleichen und Psychotherapie? Je nach dem, unter welcher Indikation eine Neuroleptikatherapie verordnet wird, ermöglicht eben diese erst die Zugänglichkeit für eine Psychotherapie.

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@Danny4793

Meine Psychotherapeutin beispielsweise akzeptiertt keine Klienten mit Neuroleptika, weil sie meint, man käme nicht an die Gefühle ran. Ich teile diese Meinung.

Antidepressiva sind anders.

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@bountyeis

Eine Ablehnung von Patienten aufgrund der Medikation? Eine gute Therapeutin ist sich der Tatsache bewusst, dass Neuroleptika so wirken können, wie du es beschreibst. Eine gute Therapeutin ist sich zudem der Tatsache bewusst, dass die Frage nach der Zugänglichkeit zu einem Patienten oder Klienten im Einzelfall entschieden werden muss, denn nicht zwangsläufig trifft deine Beschreibung zu (variabel in Abhängigkeit von patientenindividuellen Eigenschaften, Wirkstoff, Dosierung, Therapiesetting, persönliche Eigenschaften des Therapeuten, etc.).

Ein psychotischer Patient gehört primär in ärztliche Hand. Nach erfolgreicher Einstellung auf eine bestimmte Medikation kann darüber hinaus eine psychotherapeutische Therapie zielführend sein, wenngleich die Prognose auch häufig schlecht steht.

Einem psychotischen Patienten zu empfehlen, seine Medikation nach Rücksprache mit einem Laienforum eigenmächtig abzusetzen, ist nicht zielführend und unprofessionell - das einzig professionelle für einen ärztlichen Laien wie mich (und dich vmtl. auch) ist der Verweis an einen Arzt; womöglich hast du dich in besagtem Forum umfassend zur Psychopharmakologie beraten lassen, deshalb kann man dir vermutlich nicht mal einen Vorwurf machen.

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@Danny4793

Hallo Dany, kommt natürlich auch ganz arg auf die Art der Psychotherapie an. Meine Psychotherapeutin ist vorwiegend Traumatherapeutin. Normalerweise wird Psychotikern einzig eine unterstützende, keine aufdeckende Psychotherapie gewährt. DaMIT beisst sich die Katze in den Schwanz - denn damit ändert sich nie was.

Neuroleptika sind dirty drugs ohne zielgerichtete Wirkung, außer dass sie die höheren Gehirnfunktionen , die auch für die Aufrechterhaltung einer Psychose,notwendig sind , herunterfahren.

Natürlich gehört jemand mit akuter Psychose zum Arzt - auch mal eine kurze Zeit ein niedrigdosiertes NL ist okay, doch als Dauermedikamente sind sie wegen ihrer Neben- und Spätwirkungen ungeeignet.

Ich empfehle das ADFD wegen der Fülle der Fachinformation und der kompetenten Beratung, die nicht umbedingt heisst: "Jetzt raus damit!", sondern auch eine Reduktion kann sehr viel an Lebensqualität bringen. Wichtig ist, sich zu informieren und wohl informiert eine Entscheidung zu treffen.

Von einfach Weglassen etc. halte ich GARNICHTS, das kann wirklich nach hinten losgehen.

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