Alternativen für Psychologiestudium?/ Ausbildung in der Richtung?

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8 Antworten

Kann es sein, dass du keine Ahnung hast, welchen Beruf du ergreifen willst? Irgendwas mit "Psychologie" kann man in jeder Berufssparte finden.

Ob in der Arbeit mit Gesunden oder Kranken, als Teamleitung in Firmen oder Berufsberatung, ob alte oder junge Klienten, Coaching von Arbeitslosen, Begleitung von Schwerkranken, Werbekampagnen und Verkaufstraining im Handel, Integrationsklassen für Problemkinder, Krisenintervention bei Unfällen oder Todesfällen, psychosomatische Abteilungen, Gruppenarbeit mit Menschen mit Essstörungen, Arbeit mit Gewaltopfern oder Kriegsflüchtlingen, Telefonseelsorge .... usw. ... dabei kommt es immer darauf an, wo und wie du dich wirklich für Menschen engagieren willst. Es kommt ja niemand und bietet dir einen Job nur weil du Psychologie studiert hast.

Das Leben ist hart und als freie Psychologin hast du kein geregeltes Einkommen. Eine Praxis oder selbständige Tätigkeit braucht sehr viel Eigeninitiative und Startkapital. Mach doch wirklich mal ein Praktikum in deinem Wunschberuf, damit du erkennen kannst, was wirklich im Leben abgeht. Wenn du einen realistischen Job interessant findest, kannst du die jeweiligen Berufsleute fragen, welche Ausbildung es dafür braucht.

Warum du "Physiotherapie" erwähnst verstehe ich nicht, das ist ja wirklich ganz was anderes, obwohl auch in diesem Beruf wie bei jeder anderen Arbeit mit Menschen eine gute Portion angewandte Psychologie dazugehört.

Mehr dazu : http://www.berufsberatung.ch/dyn/31035.aspx

Lieben Gruss mary

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Kommentar von Peta67
30.08.2013, 15:40

die Fragestellerin schreibt nichts von Physiotherapie sondern:

Ich würde gerne in Richtung Psychotherapie gehen>

zudem ist die Fragestellerin gerade mal 16 Jahre alt und hat noch ein Jahr Schule, da darf man auch noch einiges in Bezug auf Berufsausbildung nicht wissen :)

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Hey Sweetheart,

  1. zunächst solltest du dir (leider) die Frage stellen, ob dich der ganze Mathekram des Psychologiestudiums auch interessieren würde. Wenn du ins Studium einsteigst und Defizite in Mathe mitbringst, könnte sich das das ganze Studium durchziehen (Bei mir war es genau so). Die intensive Beschäftigung mit dem schwierigen Mathestoff verhindert zudem u.U. die Auseinandersetzung mit Themen, die einen vielleicht mehr interessieren, und die man evtl. gern mehr vertieft hätte.

  2. Abgesehen davon sollte man gewahr sein, dass Psychologie mit Medizin und Jura als das lernintensivste Fach überhaupt gelten. Und wenn man endlich Psychologe ist - hat man im Zweifelsfall, qua Berufswunsch "Therapeut", noch die dreijährige (berufsbegleitende) Therapeutenausbildung zu absolvieren und zu finanzieren.

  3. Es ist möglich, sich rein losen zu lassen. Das ist sowohl möglich wenn man den NC nicht erreicht als auch sofern man die Frist verpasst hat. Bei mir hat das tatsächlich geklappt! Ich habe an jeder Uni in D am Losverfahren teilgenommen und wurde an der FU in Berlin gelost!

  4. Noch nehmen sämtliche österreichischen Unis auch deutsche StudentInnen auf (also: jeden, der sich einschreibt) und hier ist kein NC nötig. Auch eine Aufnahmebegrenzung gibt es nicht (stöhn ...volle Seminare, kaum Kontakt zu den Lehrenden...). Diese Praxis wird aber derzeit heftig diskutiert, auch weil im Anschluss an die Immatrikulation mithilfe von extrem anspruchsvollen Leistungstests kräftig gesiebt wird. Du könntest aber in Österreich dein Studium beginnen und evtl. später wechseln - oder dort auch fertig studieren.

  5. Weniger beliebte deutsche Unis (soweit ich weiß z.B. Jena, Greifswald) sind oftmals prima ausgestattet und bringen eine gute Betreuung mit, haben aber teilweise einen weniger hohen NC - bzw. sind auch als Los Unis nicht so beliebt.

  6. Ich kenne viele viele Leute, die sich in einen anderen Studiengang eingeschrieben hatten, mit uns zunächst die Scheine gemacht haben und schließlich im 2.- 4. Semester wechseln konnten... Die Unimitarbeiter sind flexibler als man es meinen mag, wenn man die Statuten liest... und zwar an jeder Uni. Man braucht allerdings auch hier große Ausdauer.

  7. Chefs, die später darüber entscheiden werden, ob sie dich als Psychologin einstellen wollen, freuen sich über JEDE Lebenserfahrung eines ausgebildeten Psychologen jenseits des Einser Abis und des Einser Masters. Also wäre mein Tipp, genau die Ausbildung zu machen, die du gerne machen würdest - vorausgesetzt, sie hat mit Menschen zu tun (Goldschmied z.B. wäre wohl nicht ganz optimal) -->aber bedenke die möglichen Komplikationen mit Bafög bei einer "Zweitausbildung".

Viel Erfolg!

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Hallo,

eine Alternative könnte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten sein. (http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_pn=0&_pgnt_id=resultShort&status=T01) Die arbeiten recht oft in Psychiatrie, Neurologie oder zum Beispiel im Arbeitstraining für psychisch Kranke und lernen in ihrer Ausbildung vergelichsweise viel, was man auch in der klinischen Psychologie brauchen kann. Sinn macht das natürlich nur, wenn Du später als Psychotherapeut arbeiten willst. Willst Du Richtung Wirtschaftspsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologie ist eine kaufmännische Ausbildung sinnvoll.

Gruß Jörg Mutke

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du könntest an der fh fresenius z.B angewandte psychologie studieren, da ist kein nc drauf. und du kannst nach dem 2ten semster auf die uni wechseln, und nachm bachelor auch. andere möglichkeit wäre wirtschaftspsycholgoie. wenn du in betracht ziehst therapeutin für psychotherapie zu werden kannst du auch eine ausbildung zur krankenschwester machen, und danach eine therapuetenausbildung dran hängen. das geht auch mit anderen studiengängen. also, zum therapeuten sind immernoch wege offen... die forschung ist ohne studium zu. da könntest du nur schauen das du ieine ausbildung als assistant machst...

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Kommentar von iSupershape
01.09.2013, 21:40

du kannst auch über die bundeswehr psychologie studieren, da verpflichtest du dich aber dann für 10 jahre...

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Versuche mal ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik zu bekommen um dich vorzubereiten.

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Kommentar von Sweetheart1996
29.08.2013, 14:43

Weißt du, ob man dort auch eine Ausbildung machen kann? weil nur ein Praktikum hilft mir ja mit den Wartesemestern nicht so wirklich:/

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Hast du denn auch Spaß an ökonomischen Themen? Dann ist vielleicht Wirtschaftspsychologie das richtige für dich?

Alternativ Pflege im Bereich Heilerziehung oder etwas in diese Richtung.

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Ich weiß nicht, in welche Bereich du Psychologie studieren willst, Psychologie ist ja nur ein Sammelbegriff. Ich glaube kaum dass du bei diesen NC überhaupt eine Chance für das Studium hast oder du versuchst es über ein Fernstudium, was du stattdessen machen könntest, wäre soziale Arbeit, da hast du als Nebenfach Psychologie.

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Kommentar von Sweetheart1996
29.08.2013, 15:49

Ich würde gerne in Richtung Psychotherapie gehen

ich weiß, der NC liegt im 1,und Durchschnitt, deshalb will ich mir ja erstmal eine Ausbildung suchen, denn durch Wartesemester wird der NC angehoben

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Pfleger in einer nervenheilanstalt!

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Kommentar von Sweetheart1996
29.08.2013, 14:50

Auch hier die Frage, ob es denn dazu eine Ausbildung gibt?

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