Alternative zu Schokolade und Süßigkeiten?

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Hmm, also du kannst ja mal Datteln ausprobieren! Ich esse die echt gerne und die haben einen hohen Zuckergehalt, machen aber nicht so dick weil sie kaum Fett enthalten. Also sind getrocknete Datteln perfekt gegen Heißhungerattacken, kannst dir ja mal diese Info durchlesen :) https://wonderfoods.de/datteln-die-beste-alternative-zu-suessigkeiten/

Ich glaube, eine süße Alternative, die dich langfristig befriedigt, wirst Du nicht finden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Zu oft habe ich schon versucht, vom Zucker wegzukommen. Schritt für Schritt habe ich immerhin auf Softdrinks, Weingummi, Lakritz usw. verzichten können. Aber bei Schokolade, Kuchen, Plätzchen, Nutella hat es einfach nicht funktioniert. Vielleicht für ein paar Wochen, da habe ich dann, so wie es hier andere Nutzer vorschlagen, stattdessen Obst gegessen. Knackige Äpfel aus dem Kühlschrank, Weintrauben, getrocknete Datteln, getrocknete Feigen - alles lecker, aber es hat mich nicht befriedigt. Ich wollte diese fettige Süße der Schokolade oder ein paar Stücke von süßem Kuchen mit Schokoguss. Es ist also nicht alleine der Zucker gewesen, sondern auch die Kombination mit dem Fett, also dem Sättigungsgefühl. Also habe ich Vollkornbrot mit Erdnussbutter als Ersatz ausprobiert. Schmeckt auch lecker, aber konnte ebenso nicht dieses Verlangen nach Schokolade & co ersetzen.

Ich war quasi süchtig. Denn von Sucht kann man dann sprechen, wenn man für den Körper schädliche Substanzen zu sich nimmt, obwohl man genau weiß, dass man es nicht tun sollte. Obwohl man sich sogar schon oft vorgenommen hat, es nicht mehr zu tun. Dennoch ist das Verlangen danach stärker.

Mir hat folgende Einsicht geholfen, meine komplette Ernährung umzustellen (also nicht nur auf Süßigkeiten zu verzichten, sondern auch andere ungesunde Lebensmittel aus meinem Speiseplan zu streichen): Man sollte Ernährung und Genuss voneinander abkoppeln. Ja ich weiß, jetzt kommt ein riesen Aufschrei - "Waaas, ich soll mein Essen nicht mehr genießen? Ich soll Dinge essen, die mir nicht schmecken? Auf gar keinen Fall!"... Lass mich das näher erklären: Ernährung ist supersuperwichtig für uns. Für unser Immunsystem, für unser Hautbild, für unsere Zähne, für unser Wohlbefinden, für unsere Lebensenergie, für unsere komplette Gesundheit (Herz, Arterien, Leber usw). Wir glauben immer, es sei normal, im Alter Krankheiten zu bekommen. Bullshit! Die Mehrheit kriegt diese Krankheiten, weil sich die Mehrheit schlecht ernährt. Wozu also dient Ernährung? Zur Versorgung unseres Körpers mit Nährstoffen! Das ist die oberste und wichtigste Funktion von Ernährung. Und nicht, so wie in unserer Zivilisation, um Lustgefühle zu bekommen. Wenn man also mit der Erwartungshaltung an die Ernährung geht, dass einem alles, was man isst, supersuperlecker schmecken muss, also mit riesen Genussgefühlen verbunden sein muss, so wie bei Schokolade & co... dann kriegt man das auch nie mit gesunder Ernährung hin, weil einem die gesunden Lebensmittel nie die gleichen Genussgefühle geben können wie die ungesunden. Ich differenziere deswegen zwischen Lebensmitteln, die "lecker" sind (z.B. ein guter Salat, knackige süße Weintrauben, ein asiatisches Menü mit Reis und Wok-Gemüse) - und Dingen, die "zu lecker" sind (z.B. Schokolade, Cheeseburger usw.). Die Dinge, die "zu lecker" sind, sind Drogen und Gifte, denn sie kommen in der Natur so nicht vor, sondern wurden erst von der Industrie erschaffen. Sie tricksen unseren Geschmackssinn, unseren Verstand und unsere Körpersteuerung aus. Klar fährt unser Geschmack total auf Zucker, schnelle Kohlenhydrate und Fette ab. Und klar sendet uns unser Gehirn dann Belohnungsgefühle und das Dopamin sorgt dafür, dass wir mehr wollen. Das ist Manipulation, denn so fangen wir an, unsere natürlichen Körpersignale zu ignorieren. Wir essen zu große Mengen bzw. Dinge, die grundsätzlich ungesund sind, die unser Körper nicht braucht, sondern ihn belasten. Wir sollten aufhören, "zu leckere" Sachen zu essen, denn es geht uns dabei immer nur kurzfristig gut, aber längerfristig haben wir riesige Nachteile dadurch. Wenn wir uns angewöhnen, die Ernährung wieder auf ihren eigentlichen Sinn zu reduzieren und uns vom Essen keine krassen Genussmomente erwarten, dann haben wir auch keine Verzichtgefühle mehr. Wir müssen ja deswegen nicht Lebensmittel essen, die uns überhaupt nicht schmecken... sondern eben Sachen, die wir mögen, die "okay" bzw. "lecker" schmecken und von denen wir wissen, dass sie unserem Körper das geben, was er braucht. Vor allem aber haben wir dadurch kein weniger glückliches Leben, sondern ganz im Gegenteil geht es uns auf lange Sicht viel besser. Es gibt viele viele andere Lebensbereiche, in denen Genuss an oberster Stelle stehen sollte... Sport, Ausgehen mit Freunden, Kuscheln, Sex, Massagen und und und. Ernährung ist aber viel zu wichtig, als dass man sie in die Verantwortung seiner Emotionen geben sollte, die man nun mal nicht gut kontrollieren kann. Denkt man sich bei der Entleerung, also wenn man aufs Klo muss, jedes Mal: Oh geil, jetzt erwarte ich riesen Genussmomente? Oder wenn man sich die Zähne putzt? Nein. Es sind tägliche und lebensnotwendige Rituale und sie machen uns auch keineswegs unglücklich... aber sie sind eben nicht für den Genuss da. Oft hilft diese Überlegung auch, sich mal sein eigenes Leben anzuschauen: Bin ich überhaupt zufrieden mit meinem Leben? Oder warum muss ich mir mit Schokolade künstliche Glücksgefühle erschaffen? Habe ich ansonsten nicht genug Genussmomente im Leben?

Übrigens ist der Witz an der Sache ja, dass wenn man sich für eine Weile mal wirklich gesund ernährt hat, einem die gesunden Sachen immer besser schmecken. Irgendwann freut man sich auf seinen Salat dann fast genau so, wie früher über den Cheeseburger. Das ist auch ganz logisch, weil unsere Geschmacksknospen sich dann wieder regeneriert haben von all der Industrienahrung, von all dem "Junk Food". Du schmeckst plötzlich Aromen aus rohem Obst und Gemüse heraus, die Du zuvor nie geschmeckt hast. Und das dopamingesteuerte Verlangen lässt auch irgendwann komplett nach - es ist nur da, solange sich Dein Gehirn noch gut an die Lustgefühle erinnern kann, die Du verspürt hast, als Du zum letzten Mal z.B. eine Schokolade gegessen hast.

Ich hoffe, ich konnte Dich inspirieren.... das waren meine persönlichen Erfahrungen, basierend auf dem Wissen aus vielen Büchern, die ich zum Thema Ernährung gelesen habe. Ich konnte meine Ernährung umstellen und fühle mich dadurch in jeglicher Hinsicht besser. Wer mir weismachen will, ich würde in meinem Leben etwas verpassen, weil ich keine "zu leckeren" Lebensmittel mehr zu mir nehme, für den bleibt mir nur ein kleines Lächeln übrig ;-)

Süßigkeiten haben sicherlich auch Suchtpotenzial, also schreibe ich jetzt einfach mal so dazu.....

Dann suchst du vermutlich einen Ersatz für den Ersatz?
Wunderbar!  ;-)

Beobachte dich und finde heraus, wann und warum du Süßigkeiten isst. Finde heraus, wozu sie dir dienen, was du mit dem Konsum erreichen oder vermeiden willst.

Dann hast du es leicht(er), Alternativen zu finden, weil du erst dann weißt, um was es dir eigentlich genau geht.

Z.B. kann man Süßigkeiten naschen oder einen Süßen vernaschen, wie der Volksmund weiß.  ;-)

Mich drängt es gerne zu Süßigkeiten, wenn ich mich irgendwie allein und ungeliebt finde, ob das nun in Wirklichkeit so zutrifft oder nicht, spielt dabei so gut wie keine Rolle, ich fühle mich dann einfach mit zu wenig Liebe bzw. bilde mir das ein.
Als Ausgleich und Ersatz greife ich dann gerne zu Süßigkeiten.

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