Alternarive für Deutschland (AFD) was sind ihre Ziele?

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4 Antworten

Geh auf deren Seite, da steht alles was du wissen willst.

Und nein, die AfD ist ganz bestimmt keine linksradikale Partei, sondern eindeutig rechtskonservativ/rechtspopulistisch.  Allerdings ist das Spektrum innerhalb der Partei relativ groß, es gibt viele Mitglieder die z.B. nur gegen die unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen sind, andererseits gibt es auch Mitglieder die eindeutig nationalsozialistische Ansichten haben. Aus diesem Grund gibt es auch innerhalb der Partei immer wieder Konflikte z.B. ist der eigentliche Parteigründer Bernd Lucke inzwischen ausgestiegen, da sich die Partei immer weiter radikalisiert hat, was ursprünglich gar nicht sein Ziel war.

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1. Europa

Die Partei fordert eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes und die Wiedereinführung nationaler Währungen wie der D-Mark. Sie tritt zudem für die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde ein. Konkrete Beispiele nennt das Programm dazu nicht. In einem Interview mit der „Welt“ hatte sich Lucke unter anderem für Parallelwährungen ausgesprochen. Griechenland etwa solle neben dem Euro die Drachme wieder einführen.

2. Euro-Rettungspolitik

Die AfD will sich dafür einsetzen, dass die Kosten der Rettungspolitik „nicht vom Steuerzahler getragen werden“. In ihrem Programm schreibt die Partei: „Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.“ Überschuldete Staaten wie Griechenland müssten durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden. Dabei sollten Banken ihre Verluste selbst tragen und von ihren privaten Großgläubigern stabilisiert werden. „Eine Transferunion oder gar einen zentralisierten Europastaat lehnen wir entschieden ab“, schreibt die AfD.

. Steuerrecht

Weil der Bürger wieder verstehen solle, wie sein Einkommen versteuert werde, fordert die AfD eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts. „Wir fordern ein Steuersystem, in dem Reiche absolut und prozentual stärker belastet werden als Arme“, heißt es im Parteiprogramm. Darum soll die Regierung den Kirchhof’schen Steuerreformvorschlag umsetzen. Paul Kirchof präsentierte im Juni 2011 seinen radikalen Reformvorschlag. Er sah die Streichung aller  Ausnahmen und die drastische Reduzierung der Steuersätze vor. Am Ende stand ein Einheitssatz von 25 Prozent bei der Einkommen-, 19 Prozent bei der Umsatz- und zehn Prozent bei der Erbschaftsteuer.

4. Energiepolitik

Die AfD will an den regenerativen Energien festhalten. Sie sollen allerdings anders gefördert werden. Deshalb will die Partei das Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) so reformieren, dass Subventionen für Sonnen- und Windenergie nicht mehr durch die Strompreise, sondern aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden. „Es muss offengelegt werden, welche Energieart wie stark subventioniert wird“, schreibt die AfD in ihrem Parteiprogramm.

. Demokratie

Die AfD fordert eine Stärkung der Demokratie und der demokratischen Bürgerrechte. Dazu schriebt sie in ihrem Parteiprogramm: „Parteien sollen am politischen System mitwirken, es aber nicht beherrschen.“ Außerdem sollten die Parteien selbst demokratischer werden. „Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt“, so die AfD. Sie will den Bundestagsabgeordneten „alle bezahlten Nebentätigkeiten verbieten“. Begründung: „Für mehr als 10.000 Euro Einkünfte kann man erwarten, dass die Abgeordneten ihre volle Arbeitskraft dem Parlament widmen.“

Geschrieben für „Die Welt„

Quelle (1zu1): http://www.geolitico.de/2013/04/06/die-5-wichtigsten-ziele-der-alternative-fur-deutschland/

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Die AFD ist seit langem die erste Partei, die das Potential hätte größere Mengen bürgerlicher Nichtwähler zu mobilisieren, sowie enttäuschte CDU / FDP und sogar SPD-Wähler abzuziehen.

Deswegen muß man natürlich mit allen Mitteln verhindern, daß sie Zulauf erhält.

In Deutschland klappt das immer noch am besten mit der Nazikeule, denn wer möchte schon eine Partei wählen ( und öffentlich dazu stehen ) der ständig NPD-Nähe vorgeworfen wird.

Dafür ist es gar nicht mal notwendig das es für diese Vorwürfe irgendwelche Belege gibt, daß ständige öffentliche herunterbeten dieser reicht völlig aus.

Das bleibt beim vielleicht interessierten Bürger der sich noch nicht wirklich schlau gemacht hat hängen und schreckt ihn erst mal ab.

Noch bis vor einigen Monaten ( solange Lucke noch die Zügel in der Hand hatte ) hat sich die AFD vorwiegend EU-kritisch ( nicht zu verwechseln mit Europakritisch ) aufgestellt, selbst da gab es schon die Nazi-Beschuldigungen und Gewalt aus der linken Ecke gegen die AFD.


Angriffe auf Politiker, Wahlhelfer und Veranstaltungen der AFD wie sie seit einiger Zeit regelmäßig passieren hätten in den Medien wenn sie anderen Parteien passieren würden schon längst eine Empörungssturm ausgelöst....., bei der AFD schweigt sowohl die Medienlandschaft, wie auch die konservativen Parteien.......

Aus der politisch linken Ecke hört man dagegen sogar offenen Beifall für sowas.


Ein schönes Beispiel dafür, wie verkommen und verflochten in Deutschland Medien und " etablierte " Parteien inzwischen sind.


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