Alter von Dinosaurierfunden

4 Antworten

was die anderen beiden angesprochen haben (wenn auch z.T. ein fürchterlichem Deutsch), ist die Radiocarbonmethode. In der Natur gibt es ja den Stickstoff. Und wie du im Periodensystem feststellst, hat ein Kohlenstoffatom eine Masse von 12,0107 units. Diese krumme Zahl kommt zustande, weil es ein Durchschnittswert aller Kohlenstoffisotope ist. Also die meisten haben 6 Neutronen (also man kommt auf 12 units, weil zu den 6 Protonen im Kern auch ncoh 6 Neutronen kommen). Aber es gibt auch einzelne Kohlenstoffatome, wo es mal 7 oder 8 sind evtl. auch mehr (habs nicht genau im Kopf). Und die sind natürlich wesentlich geringer als der alltägliche mit 6 Neutronen. Das liegt daran, daß der sog. C14 (der nichts mit dem gleichnahmingen Sprengstoff zu tun hat, sondern aufgrund der Atomasse so bezeichnet wird) eine gewisse Zerfallsrate hat. Nun haben die Tiere ja darmals viel Kohlenstoff aufgenommen. Ist ja ganz logisch, sind ja auch organische Lebewesen gewesen. Und sie haben dann den Kohlenstoff so wie er ist, in ihren Körper eingebaut. Also ein gewisser Anteil ist davon das C14. Und das hat ja eine von mir eben angesprochene Verfallsrate, also eine Halbwertszeit. Und wenn man nun einen Fund untersucht, guckt man einfach, wiehoch nun noch der Anteil an C14 ist und kann daran dann ausrechnen, wie alt der Fund ist.

Danke, habs einigermaßen kapiert.

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@romi66

hab eben noch einmal durchgelesen, was ich gerade geschrieben habe. Man bevor mich andere korrigieren, mache ich es selbst. Keine Ahnung, warum ich vorhin kurz Stickstoff geschrieben habe. Ich meinte natürlich Kohlenstoff!

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Die Radiokarbon Methode basiert auf der Messung der mittleren Verfallsdauer von radioaktivem Material, der nach den immer gleichen physikalischen Gesetzen abläuft, egal, wie das Umfeld aussieht. Aber richtig ist: es ist nur ein Baustein der Erkenntnis.

gibt eine Kohlenstoffmethode die das alter aller lebewesen bestimmen kann. heisst glaube ich C14 bin mir aber nicht so sicher

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