Alter Rüde und Jungrüde: Kann es zu Problemen kommen?

1 Antwort

Cockerspaniel haben - vor allen die älteren, noch an Rute kupierten - eher weniger Interesse an anderen Hunden weil sie gelernt haben, dass Hunde eher problemetisch reagieren können.

Das liegt daran, dass kupierte Cocker auch mit den Ohren und der Gesichtsmimik die Hundesprache nur noch unvollständig beherrschen, das führt zu hundischen Missverständnissen.

Deswegen mag Dein älterer Herr Cockerspaniel eigentlich Fremdhunde nicht so gerne.... 

Deswegen musst Du aber keine Angst haben, dass er sich mit dem Welpen nicht vertragen könnte. Du musst nur Vorsorge tragen und Dich gut informieren.

Dein Hund ist ein alter Herr der mürrisch auf plumpe Welpen - Annäherungsversuche reagieren könnte. Zudem wird der Welpe sein geringes Vermögen eine Drohmimik zu zeigen nicht verstehen. So könnte es zu unschönen Begegnungen kommen.

Damit das nicht passiert musst Du das mit regeln. Dein alter Herr braucht Rückzugsmöglichkeiten und Du solltest ihn dabei unterstützen den Welpen rücksichtsvoll zu machen.

Du darfst also dabei bleiben und mit Deiner Hand und Deiner Stimme "splitten" also - zurückhalten. Dazu hältst Du den Welpen wenn er zu wild ist an beiden Flanken mit den Händen sanft zurück... "Langsaaam" dieses Wort lernt der Kleine jetzt.

Der Welpe wird gelobt wenn er sich richtig benimmt und etwas zurücknimmt.

Hab Leckerchen in der Tasche für beide Hunde, der alte Herr bekommt immer zuerst. Lauft gemeinsam spazieren ein kurzes Stück, dabei Welpe an der Leine, so dass er den alten Herren nicht bedrängt....

Knurren beim alten Herren nicht unterbinden - warnen ist zur Erziehung Hund - Hund erlaubt

Es wird klappen, keine Angst!


Ich danke dir für den hilfreichen Beitrag :)

bei dem alten habe ich nur das Problem dass er auch so langsam taub wird bzw ist .. gibt es da was man noch zusätzlich beachten muss

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@fragenwissen

Das ist der Grund weshalb Du - gut informiert - als Sozialpartner Deines alten Herren - regulierend (nicht eingreifen!) sondern "mitwirken" musst.

Wenn Dein alter Herr weiß, daß er sich auf Dich immer verlassen kann, daß er seine Ruhephasen gesichert hat, dann kann dieser junge Hund für Deinen alten Herrn eine Bereicherung darstellen.

Aber auch umgekehrt: Der junge Hund profitiert ebenfalls von einer derart gesteuerten Beziehung - denn er lernt "Frustrationstoleranz" gleich von Anfang an, wenn es um soziales Verhalten gegenüber schwächeren oder gehandicapten Artgenossen geht.

Wünsche Dir alles Gute bei diesem Vorhaben.

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