Alter Kater wird vom Notdienst unnötig behandelt, um Kosten in die Höhe zu treiben – wie reagieren?

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10 Antworten

Mein Tierarzt hat mir bestätigt, dass meine 18-Jährige Katze selbst entschieden hat, zu sterben, indem sie nichts mehr gefressen hatte. Insofern hat Euer Kater das wohl auch - so sehe ich das.

Frag doch einfach mal bei Eurem Stamm-Tierarzt nach, wie der das sieht! Und mit dessen Hilfe bekommt Ihr den Kater vielleicht auch zurück.

HerrRaabe 15.04.2017, 21:44

Insofern hat Euer Kater das wohl auch - so sehe ich das

Dem würde ich mich angesichts der dürftigen Faktenlage nicht so einfach anschließen wollen. Und der behandelnde Tierarzt war ganz offensichtlich auch nicht dieser Meinung. Er hat das Tier untersucht und ist danach zu dem Schluss gekommen, dass dieser Kater noch kein Kandidat für die Todesspritze ist.

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AriZona04 15.04.2017, 21:48
@HerrRaabe

Es gibt viele Tierärzte, die sich so eine goldene Nase verdienen. Das hat das Tier nicht verdient! Eine 2. Meinung hat noch nie geschadet ;-)

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Ein paar Informationen wären hier nötig um das besser verstehen zu können. Wie alt ist für dich alt? Mit 12 zum Beispiel ist nicht unbedingt sterben angesagt, trotzdem ist der Kater damit ein Senior. Was war die Diagnose? Blesensteine zum Beispiel können durchaus mit guter Prognose behandelt werden. Kann aber in die Hunderte gehen. Der Tierarzt hat sicherlich einige Erfahrung um einzuschätzen ob eine Heilungschance besteht. Und wenn ja, muss er dies auch veranlassen. Eine geringe Rente des Besitzers ist gesetzlich kein dringender Grund ein Tierleben zu beenden. Auch wenn das durchaus nachvollziehbar ist, das das für die Oma ein echtes Problem ist, so kann dafür aber nicht der Arzt verantwortlich gemacht werden. Denn er müsste damit leben ständig Leben aus zu löschen weil Menschen bei der Anschaffung von Tieren nicht bedenken das es auch teuer werden kann. wenn jeder Tierarzt Porsche fahren würde und ein Haus in Spanien hätte, könnte ich solche Aussagen ja verstehen. Aber davon kenne ich persönlich äußerst wenige! 

Ich wünsche dem Katerchen alles gute und würde mich freuen zu hören ob er gesund wird. 

Ribanu 26.04.2017, 16:06

Sorry, aber ich habe absichtlich so wenig wie möglich über den Zustand des Katers geschrieben, denn es ging mir nicht um eine Zweitmeinung zum Zustand des Katers, sondern zu einer Aussage zum Verhalten des Notdienstes.

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Hallo Ribanu..., ich möchte auf deine Kernfrage antworten:
Ja, das denke ich auch, dass Tiernotdiensteinsätze und mehr noch jene "Tierkliniken" sich solche Notsituationen schamlos teuer bezahlen lassen.
Und, da es ihren Geschäftsabsichten entspricht, ihren medizinischen Einsatz möglichst teuer bezahlt zu bekommen und ihre Hilfe nicht für weniger leisten - würde es mich auch nicht wundern, wenn vielleicht noch sinnvolle Behandlungen nicht oder verspätet eingesetzt würden, um dann eben noch langfristigere Behandlungen abzurechnen.

Ich will hier nicht pauschal den Stab über Ärzte brechen, doch dass sie primär an der Krankheit und nicht an schneller Heilung interessiert sind, scheint mir gegeben. Von dieser schlimmen Situation: "Ja, die Behandlung ist teuer und langwierig, aber sehr wichtig für das arme Tier!" oder noch perfider: "Wir haben die einzig sinnvolle Behandlung begonnen. Das ist die letzte Chance! Sagen Sie, ob wir das abbrechen sollen!"

Ich wollte mich hier nicht zu Juristischem äußern, dazu habe ich keine Erfahrungen. Aber Zweifel habe ich, ob jemand durch das Tierschutzgesetz "gezwungen" werden könnte, eine unverhältnismäßig teure Spezialbehandlung an einem alten Tier zu bezahlen.   

Ich bin nun ein ausgesprochener Gegner von allzu schnellem "Bevor-es-sich-weiter-quält!"-Gnadentot, da ich es anders erlebte. Doch ein schon halbtotes Tier "auf-Teufel-komm-heraus" mühsam am Leben zu erhalten, widerstrebt mir.
Wie AriZona... Wenn das Tier bereit ist, soll es gehen dürfen!
Und meines Erachtens nicht per Zwangstot durch die Spritze (Das Tier quält sich in der Regel nämlich nicht!), sondern durch eigene Schwäche, wenn es soweit ist.

So erlebte ich es... https://www.gutefrage.net/frage/mag-es-nicht-wen-tier-leid-katze-10-jahre-hat-was-mit-der-leber-frisst-sehr-schlecht-o-garnicht-soll-ich-ihn-weiter-behandeln-lassen-o-lieber-einschlaefern?foundIn=list-answers-by-user#answer-244062701

Du fragtest, wie zu reagieren sei.
Das ist so eine schrecklich ethische Frage und ein Dilemma...

Das wird dir keiner besser beantworten als euer Gewissen. Ich weiß nicht, zu was ich dem armen Tier verhelfe, wenn ich es mit aller Macht am Schnaufen halte? Ebenso weiß ich nicht, ob ich ihm damit überhaupt einen "Gefallen" tue. Wenn keine echte Heilungschance besteht, also bei Nierenversagen, Leberzirrhose... dann lass ich ihn sich verstecken und weiß, dass ich dann in ein, zwei Tagen wohl tot darunter hervorholen werde, denn... Sie wissen wann es soweit ist und gehen ganz natürlich, ohne Scheu!

Alles Gute euch, es wird nicht schön, aber ihr könnt euch an die schöne Zeiten davor erinnern! :- )
Vielleicht ist ein Sterben in deiner Mutter Nähe und Pfflege noch das Schönste, was ihr tun könnt? Das wäre dann sinnvoll zu machen, nachdem die Diagnose bekannt und die biologischen Mängel bekannt sind. Dann kann man zumindest das Befinden erleichtern, wenn möglich. :- )



HerrRaabe 16.04.2017, 11:46

Ja, das denke ich auch, dass Tiernotdiensteinsätze und mehr noch jene "Tierkliniken" sich solche Notsituationen schamlos teuer bezahlen lassen

Na, dann vergleiche mal, wie viel du für einen Handwerkernotdienst am Feiertag oder nachts bezahlen musst, auch bei seriösen Anbietern.

Und, da es ihren Geschäftsabsichten entspricht, ihren medizinischen Einsatz möglichst teuer bezahlt zu bekommen und ihre Hilfe nicht für weniger leisten - würde es mich auch nicht wundern, wenn vielleicht noch sinnvolle Behandlungen nicht oder verspätet eingesetzt würden, um dann eben noch langfristigere Behandlungen abzurechnen.

Das sind bloße Vermutungen und Unterstellungen

 Aber Zweifel habe ich, ob jemand durch das Tierschutzgesetz "gezwungen" werden könnte, eine unverhältnismäßig teure Spezialbehandlung an einem alten Tier zu bezahlen

Das geht am Thema vorbei und trifft im vorliegenden Fall auch gar nicht zu. Der Tierarzt hat - und das wird er in angemessener Weise abgewogen haben - entschieden, dass eine Behandlung geboten und auch sinnvoll ist. Und die alte Dame hat in den Behandlungsvertrag eingewilligt. Ob die Kosten unangemessen sind, kann letztendlich niemand von uns beurteilen, aber das mal eben so als "Kritik" in den Raum zu stellen, ist reine Polemik.

Doch ein schon halbtotes Tier "auf-Teufel-komm-heraus" mühsam am Leben zu erhalten, widerstrebt mir.

Was soll diese Aussage, wenn du die konkreten Umstände des Falles nicht kennst?

Das Tier quält sich in der Regel nämlich nicht!

Von "in der Regel" kann gar keine Rede sein. Sicherlich gibt es Tiere, die ihr Leben durch sanftes Hinüberdämmern beenden, aber etliche leiden wirklich so sehr, dass eine Intervention angebracht ist.


 

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Naiver 17.04.2017, 09:26

Oha, dir gefällt in Teilen meine Antwort nicht, die ich der Fragestellerin gab und du siehst dich aufgerufen, sie gar zu kritisieren? Kann das sein, dass du meinen Post nicht gelesen hattest? Mach mal...
Dass dir ein Handwerkervergleich nahe liegt, glaube ich dir, hat mit meinem Text aber nichts zu tun. Nein, mein Lieber, ich unterstellte gar nichts und schrieb von meinen real erfahrenen Einschätzungen, ohne sie dir nun im Einzelnen belegen zu müssen.
Du vermutest, dass jener Tierarzt "in angemessener Weise abgewogen" und dann eine "sinnvolle Behandlung entschieden" hätte. Das sind deinerseits bloße Vermutungen und Unterstellungen. Hier geht es um meine Zweifel, dass man die Dame "per Tierschutzgesetz zu etwas zwingen könnte", mir scheint das Tierschutzgesetz gar nicht betroffen. Hast  du Ribanus Frage nicht gelesen oder verstanden, hm? ;- )

Was meine Aussagen "sollen", könntest du erkennen, würdest du sie lesen 'aufforder'. Wenn ich von Regeln schreibe, kannst du auch davon ausgehen, dass ich Regeln meine. Vielleicht beschäftigst du dich etwas mit der Biologie. Von sanftem Hinüberdämmern war hier nicht die Rede. Vielleicht liest du auch besser vorher, was du anstänkern willst...? 'tippgeb' :- )

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Wenn drei Tierärzte entscheiden, daß der Kater nicht eingeschläfert werden sollte, ist es unwahrscheinlich, daß diesem Tier nicht mehr zu helfen ist.

Ein Tierarzt darf ein Tier, welches nicht sterbenskrank ist,  auch nicht auf Wunsch des Besitzers einschläfern.

Interessant wäre gewesen, wenn du dazu geschrieben hättest, welche Diagnose gestellt wurde. Dann hätte es bestimmt hier jemanden gegeben, der selbst ein Tier mit dieser Erkrankung hat oder hatte und dir von seinen Erfahrungen hätte berichten können.

Daß man Tiere erlösen kann, ist in meinen Augen sehr gut, aber nur, wenn keine Chance auf Heilung oder Besserung einer Erkrankung für ein lebenswertes Leben besteht.

L. G. Lilly

Was hat die Katze den?

Richtig ist das der Tierarzt nichts einfach einschläfern darf. Er darf das nur dann wenn das Tier austherapiert ist.

Auch ist man als Tier Besitzer verpflichtet der Katze die nötige Behandlung zukommen zu lassen. Je nachdem in welchen Zustand sich das Tier befindet wäre ein Transport oder eine Entlassung aus der Klinik nicht möglich.

Um nähere Auskunft geben zu können müsste man aber wissen was die Katze genau hat.

Mach doch mal ein paar nähere Angaben: wie alt ist der Kater und was wurde für ne Krankheit festgestellt.

Kein Tierarzt wird eine Katze einschläfern, so lange es noch ne Möglichkeit gibt, dass er doch wieder gesund werden könnte.

Ribanu 26.04.2017, 16:21

Sorry, es ging mir nicht um den Zustand des Tieres und um die Höhe der Behandlungskosten, sondern die Art und Weise, wie die Kosten explodiert sind im Vergleich zum Wunsch meiner Mutter, den Kater zu erlösen (nicht töten, nicht schlachten, nicht irgendwie zu entsorgen, sondern von seinen Qualen zu befreien)

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maxi6 27.04.2017, 19:39
@Ribanu

Ich denke mal, dass weder Deine Mutter noch Du wirklich beurteilen können, ob es Deinem Kater wirklich so schlecht geht, dass er eingeschläfert werden muss.

Also denke ich mal, dass der Tierarzt korrekt gehandelt hat, denn kein Tierarzt wird ein Tier einschläfern, solange er noch eine Chance sieht, dass das Tier wieder gesund werden könnte.

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Kann der Notdienst wirklich einfach so eine belastende und für meine Mutter eigentlich unbezahlbare Behandlung eines alten Katers bestimmen?

Wie bitte? Deine Mutter hat doch den Notdienst persönlich gerufen und dann auch noch der Behandlung in der Klinik zugestimmt. Dass ein krankes Tier auch mal hohe Kosten verursachen kann, liegt in der Natur der Sache. Da kann man nicht einfach einschläfern lassen, nur weil es zu teuer wird.

Wie kann sich meine Mutter mit ihrem Wunsch, den Kater zu erlösen, durchsetzen?

Im Prinzip gar nicht, wenn nach dem Urteil des Tierarztes eine Behandlung möglich und aus medizinischer Sicht noch sinnvoll ist.

Dort wurde bereits mit der Behandlung begonnen

Selbstverständlich. Was hast du denn gedacht? Der Tierarzt bringt den Kater doch nicht in die Klinik, um dann tatenlos dem Verrecken des unbehandelten Tieres zuzuschauen.

als der Tierarzt mit dem "Tierschutzgesetz" argumentierte (er sei wohl laut Gesetz verpflichtet, den Kater zu behandeln, anstatt ihn einzuschläfern usw., usw

Ja, genau so ist die Rechtslage. Der Tierarzt hat sich vollkommen korrekt verhalten.

Ribanu 26.04.2017, 16:17

Nunja, rückblickend betrachtet hat er sich überhaupt nicht korrekt verhalten, da der Kater schon während der ersten Behandlung verstorben ist - da er für eine Narkose schon zu geschwächt war. Der eigentliche Tierarzt meiner Mutter hat sich übrigens nicht einmal gewundert, dass der Kater verstorben ist....

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Wenn ich solche Fragen lese, die dann meistens darauf hinauslaufen, ob es "sich noch lohnt" eine Behandlung anzufangen, sträuben sich mir die Nackenhaare.

Jeder Tierhalter muss damit rechnen, dass sein Tier krank wird. Nicht jeder hat das Geld dazu und gerät in Panik. Aber deshalb allen Tierärzten hier pauschal Geldgier auf Kosten unwissender Halter vorzuwerfen, finde ich mehr als unangebracht. Müßten wir die Behandlungskosten für uns Menschen im Krankenhaus selbst bezahlen, würden viele Leute ihre Verwandten eher sterben lassen, nach dem Motto: Oma ist 86, lohnt sich da noch die Beatmungsmaschine?

Tierhalter sind verantwortlich für ihre Tiere, die Besitzerin dieses Katers hängt mit Sicherheit sehr an ihm. Dass sie sich schon vorher Gedanken über das Einschläfern gemacht hat, ist doch bei einem älteren Tier normal. Meine beiden sind mindestens 13 und 14, natürlich denke ich auch über den Fall der Fälle nach und weiss aus meiner langjährigen Katzenerfahrung, wie ich damit umgehen muss. Dass mir das mit Sicherheit nicht leicht fällt, dürfte doch klar sein. Und dass ich alles versuchen würde, um ihnen zu helfen (wie auch immer das aussieht) steht doch fest. 

Deine Mutter hat die Tierärzte engagiert. Wenn sie nicht zahlt, qwie hier vorgeschlagen wurde, werden die sicher gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Von daher würde ich das Nichtzahlen gar nicht erst in Betracht ziehen. Lt. Tierschutzgesetz ist es verboten, Wirbeltiere OHNE VERNÜNFTIGEN GRUND einzuschläfern. Wenn Die Tierärzte den hier nicht sehen, wie können wir, die wir den Kater nicht kennen und nichts über seine Erkrankung wissen, pauschal darüber befinden,. dass die Tierärzte nur auf Profit aus sind? 

Im Gegensatz zu uns Menschen kann man den Tieren den Gang über die Regenbogenbrücke erleichtern, was ich persönlich für einen großen Zuneigungsbeweis halte, wenn es denn sein muss. Ich hoffe, dass die Ärzte hier in diesem Fall dem Katerchen noch helfen können und Dei ne Mutter noch einige Jahre Freude an ihm hat. Wenn nicht, dann haben sie sicher alles unternommen. Und dafür haben sie dann Anspruch auf Bezahlung, wie jeder andere Arbeitnehmer auch. Sag doch mal, ob der Kater es geschafft hat. Ich halte alle Daumen.

Ribanu 26.04.2017, 16:01

Hallo und herzlichen Dank für die Antwort.

Inzwischen hat sich die Frage von selber beantwortet, der Kater ist während der Behandlung verstorben (war laut Stamm-Tierarzt absehbar) und die Kosten wurden nach einigen Telefonaten auf den Einsatz des Notarztes und die erste Behandlung gekürzt. Also alles gut verlaufen - der einzige, der leiden musste, war der arme Kater....

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Negreira 26.04.2017, 16:25
@Ribanu

Es tut mir wirklich leid, dass dem Kleinen nicht mehr geholfen werden konnte. Deine Mutter ist sicher auch fertig.

Auch, wenn es sich nicht gut anhört, aber er hat jetzt keine Schmerzen mehr. Kennst Du die Geschichte von der Regenbogenbrücke? An die glaube ich, deshalb tröstet sie mich in solchen Fällen.

Vielen Dank, dass Du Bescheid gegeben hast. Und Glückwunsch, dass die Ärzte die Rechnung reduziert haben. Das ist nämlich durchaus nicht selbstverständlich. Liebe Grüße.

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Als mein Kater vor 4 Jahren (damals 18) plöttlich krank wurde und meine Mutter ihn einschläfern lassen wollte sagte die Tierärztin nichts dagegen.

Ich finde diese Behandlungen besonders für einen äöteren Kater sehr qualvoll für das Tier und bezühglich dem Geld auch teuer.

Wäre es ein junger Kater, dann würde ich es verstehen, vielleicht gibt es ja sowas wie ein Gesetz ab wie viel Jahren man ein Tier einschläfern darf.

HerrRaabe 15.04.2017, 21:38

Ich finde diese Behandlungen besonders für einen äöteren Kater sehr qualvoll für das Tier und bezühglich dem Geld auch teuer.

Angesichts der doch dürftigen Informationen, insbesondere zur Diagnose, Therapie und Prognose, wäre ich da zurückhaltender. 

 vielleicht gibt es ja sowas wie ein Gesetz ab wie viel Jahren man ein Tier einschläfern darf.

Nein, das gibt es nicht. Für die Tötung eines Wirbeltieres muss ein "vernünftiger Grund" vorliegen, sonst macht man sich strafbar. Weder das Alter eines Tieres noch die Behandlungskosten sind ein Kriterium.

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Worauf begründet sich Deine Annahme dass der Kater Deiner Mutter unnötig in der Klinik behandelt wird?

200 € und das noch an einem Feiertag sind beim tierärztlichen Notdienst vollkommen normal.

Der Tierarzt hat sich vollkommen korrekt verhalten. Er ist vor dem Gesetz und vor seinem Gewissen und seiner Ethik entsprechend seines Berufstand verpflichtet, das Leben eines Tier, so lange die geringste Chance besteht, zu retten. Die Tierärzte legen schon den Haltern nahe, ihr Tier zu erlösen, wenn keine Chancen bestehen.

Er hat ihn in die Klinik mitgenommen, weil ihm nur dort geholfen werden kann.

Kliniken verfügen über die modernste Medizin, sind entsprechend ausgestattet. Dort steht ein ganzer Mitarbeiterstab 24 Stunden in Bereitschaft und das alles kostet Geld!

Auch eine Tierklinik muss kostendeckend arbeiten.

Für Deine Mutter besteht durchaus die Möglichkeit die Kosten in Raten zu bezahlen, wenn sie nicht dazu in der Lage ist, die Kosten auf einmal zu bezahlen, was durchaus nachvollziehbar ist.

 

 

 

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