Altenpflege, wieviele Zuschläge & Gehalt?

4 Antworten

Eine Freundin hat Altenpflegerin gelernt und ist nach der Ausbildung mit ca. 2.500€ Vollzeit übernommen worden. Region Nordbayern. Von daher scheint das angebotene Gehalt ganz okay zu sein. Zu den Zuschlägen kann ich dir leider nichts sagen. 

Das ist für Altenpflege sogar überdurchschnittlich viel Geld! Zuschläge sind überall verschieden. Ich bekomme z.B. für Nächte 25%, für Feiertage 20% und für Sonntage 50%.

Kann ein Lohn Zuschlag zurückgefordert werden vom Arbeitgeber?

Hallo Community, bis März 2015 war ich Ansprechpartner für einen Kunden meines Arbeitgebers , der Aufträge für den Kundenservice vieler Unternehmen extern wahrnimmt. Ich erhielt alle Informationen von dem Kunden und bereitete diese für ein Team von 10 Kollegen einmal wöchentlich auf. Für diese recht überschaubare Aufgabe erhielt ich einen monatlichen Zuschlag von 200 Euro zu meinen normalen Lohn. In dem Zusammenhang unterschrieb ich auch eine Erweiterung meines Arbeitsvertrages, in denen meine zusätzlichen Aufgabe und der Zuschlag schriftlich festgelegt wurden. Meine Haupttätigkeit bestand zu 90 Prozent an aus Gleichen Anliegen wie bei meinen Kollegen mit der einen geringen Sonderaufgabe.

Aus persönlichen Gründen, teilte ich mündlich im Gespräch mit zwei Vorgesetzten im März dieses Jahres mit, dass ich für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung stehe und nur noch Tätigkeiten wie die anderen 10 Kollegen wahrnehmen möchte . Beide Vorgesetzten akzeptieren meine Entscheidung und baten mich noch bei Rückfragen meines Nachfolgers für drei Monate zur Verfügung zu stehen,was ich auch tat. Die schriftliche Zusatzvereinbarung wurde weder durch mich noch durch den Arbeitgeber aufgehoben.

Da unsere Personalabteilung zentralisiert wurde,war häufiger bzw. fast nie der Zugriff auf unsere digitalen Lohnzettel möglich,da wenn es funktionierte nur zwei Kollegen gleichzeitig darauf zugreifen konntne und man fast immer die Meldung bekam, das man momentan keinen Zugriff darauf hatte.

Da aber die von mir ungefähr ausgerechneten Auszahlungen (auch mit Wochenendzuschlägen) passten, machte ich mir weiter keine Gedanken. Da ich aber gerne zum Jahresende alle Daten für meine Unterlagen ausdrucken wollte, fiel mir plötzlich auf, dass mir der Zuschlag für die Informationtätigkeit bis zum November mit dem monatlich Lohn ausgezahlt wurden. Durch die insgesamt höheren Lohnsteuer und der höheren Abgaben war das Netto ungefähr gleich.

Da ich ehrlich bin,würde ich nach meinem Weihnachtsurlaub den Sachverhalt gerne melden,durch die zehn Monate habe ich insgesamt jetzt 2000 Euro Zuschläge erhalten, für eine Zusatztätigkeit, die ich bis auf die drei zusätzlichen Monaten der Einweisung meines Nachfolgers nicht ausgeübt habe, aber die schriftliche Zusatzvereinbarung wurde vertraglich auch durch meinen Arbeitgeber nie schriftlich aufgehoben.

Wie wird in dem Kontext weiter verfahren werden, bzw. muss ich damit rechnen das die Differenz einmalig mit meinen Jan. Lohn verrechnet wird? Werden die Sozialabgaben rückwirkend neu berechnet, da diese ja zu viel gewesen sind aufgrund des höheren falschen Bruttos, bzw. Ist das brutto gar nicht falsch, weil die schriftliche Zusatzeinbarung niemals offiziell aufgehoben wurde und ich vielleicht auf Grundlage dessen einen Mittelweg mit meinen Arbeitgeber finden sollte?

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