altenpflege fahrlässige tötung

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12 Antworten

Hallo, also ich hab fast das selbe bei meiner Oma erlebt. Also sie hat was gegessen und hat sich dann total verschluckt. Die Ärzte kamen sofort umd haben ihr geholfen. Dass deine bewohnerin gestorben ist tut mir leid aber es ist nicht deine schuld. Es sind ja noch andere dazu gekommen um zu helfen. Ich finde diese beschuldigung der polizei sehr unangemessen. Ich hoffe die lage ändert sich für dich bald. Viel Glück LG

Ein Beschuldigten-Verfahren muss nicht gleich bedeuten, das man direkt auf dich abzielt. Es gehört zum Standard der Ermittlungsarbeit. Länge Zeiträume haben hier nur geringen Einfluss.

Aber du hast vor Zeugen Hilfsmaßnahmen eingeleitet und versucht die Frau zu retten, es gibt kein direkten Zusammenhang zwischen deiner Pflege-Tätigkeit und ihrem tödlichen Schock. Beruhige dich auch erst, das die Frau schon so geschwächt sein musste, das es vielleicht später zu diesen Schock gekommen wäre und das vielleicht jemand anderes in der Nähe war.

Ich finde das natürlich absolut nicht fair,wie du von deiner Heimleitung sowie den Behörden behandelt wirst. Man kann auch aus deinen Text herauslesen, das nicht alle Vorgänge so einwandfrei auf Seriosität geprüft werden. Falls du es noch nicht gemacht hast, ein kostenaufwendiger Anwalt sollte dir schon zur Seite stehen. Das Verfahren kann auch zu deinen Gunsten Eingestellt werden und du dann vielleicht doch keinen Rechtsbeistand erforderlich war. Aber bezahl lieber einen Anwalt zu viel als zu wenig. Der Vorwurf der Fahrlässigen Tötung ist auch kein Kavaliersdelikt. Und sollte es für dich wirklich Ernst werden, überlege auch das Heim in seiner Schuld-Verantwortung prüfen zu lassen. Wenn du vielleicht schon dafür in den Knast gehen musst, dann nimm die mit,die vielleicht auch das System so verfolgen. Eine Teilschuld könnte dir bei Zustimmung auch genommen werden, sollten sich da noch mehr Verantwortlich einfinden.

Danke dir deine Antwort War sehr hilfreich :)

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Das sind Routineabklärungen, wirst sehen, das Verfahren wird eingestellt.

Diese Ermittlungen sind Routine. das sollten dein Chef und die älteren Kolleginnen oder Kollegen aber auch wissen dir sagen können. Mach dir keine Gedanken. Außerdem hast du Zeugen.

Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.

Wenn du sorgfältig gehandelt hast, dann passiert dir nichts. Fahrlässig ist es eben nur dann, wenn du die erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt, nicht wenn du einen Fehler machst, der jedem hätte passieren können.

Die polizeilichen Ermittlungen sind wohl eher rein formal. Wenn ein ernsthafter Verdacht gegen dich bestehen würde, wäre man ihm sofort nachgegangen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.

Meine Nachbarin ist mit 87 auch ähnlich erstickt. Sie hatte lange nichts gegessen, im Krankenhaus wurde eben auch nicht die Nahrung angerreicht. Sie hatte lange das Essen verweigert (oder verschlafen aufgrund der Sedierung).Schliesslich fing sie an gegen ihre Appetittlosigkeit und Husten anzukämpfen und ass wieder "mit Verstand" und nicht, weil der Naturinstinkt sie dazu trieb. Die Ärzte hatten gerade Hoffnung, dass dass ein gutes Zeichen wäre, doch sie ist anlässlich des Essens verstorben. Vielleicht hat es sich ähnlich zugetragen wie bei dir......

Manchmal ist auch die Sedierung durch die Einrichtung so stark, dass der Patient gar nicht merh isstbzw ssen würde oder der Kreislauf immer mehr abfällt, Herzschwäche dann Wasser in Beinen udn/oder Lunge ansammeln lässt(vielleicht hat sie schon raselnd geatmet?).....dakann die in diesem Zustand höchste anstrengende Tätigkeit "Essen", selbst wenn es ganz perfekt mit viel Geduld udn Achtsamkeit angereicht wird,u.U. tödlich sein. Hattest du soviel ZEIT zur Verfügung, wie dass in solchem Zustand bei einigen der Alten Insassen erforderlich war? Vielelicht speziell bei dieser?

Das Alten- oder Pflegeheim wird sicher versuchen wenn es zur Klage kommt die Verantwortung auch auf dich abzuwälzen. Manchmal muss man dann auch wenn man sowas sonst NIE täte, auch äussere Misstände, die mitverantwortlich bzw begünstigend waren, die nicht in deinem Verantwortungsbereich standen erwähnen, um Gerechtigkeit zu erfahren.

Wie alt war die Dame? War sie sonst dramatisch fitter..oder hatte sie in letzer Zeit abgebaut, vielelicht war sie bereits mal Lungenpunktiert worden, weil sie Wasser in der Lunge hatte. Das Altersschwache Herz ist sehr ängstlich, es erschrickt sich über winzige Kleinigkeiten, die einem jungen Mann wie dir niemals klar sein können. Zumnindest bis er einmal solche Erfahrungen wie diese gemacht hat. Manchmal reicht es auch schon dass sie nicht genug Luft holne konne zwischen zwei Atemzügen...dass du sie also asynchron mit ihrem Kauen UND ATMEN gefüttert hast.

Wenn diese Frau dir schon mehrfach signalisiert hatte dass sie nicht essen will oder kann..aber die Einrichtig dich quasi gezwungen hat weiter Essen anzureichen, dann musst du das erwähnen. Wenn es da Gespräche gegeben hat vieleicht mit deinen Vorgesetzen oder der Heimleitung, dass du die da Gedanken gemacht hast und das hinterfragt hast...dann überlege ob es dazu Zeugen gibt oder du das auch Privat mal mit jemanden kommuniziert hast.

Hast du Zugang zu den Blutbildern oder der verabreichten medikation, villeicht geben die auch Auskunft darüber, dass da Risiken vorlagen

JA! Essen kann tödlich sein. Bei fortgeschgritttener Herzschwäche kann das Auslöser für einen Todesfall sein. Aber wenn die Einrichtung sie jetzt nicht gefüttert hätte, bzw nicht nachweisen könnte dass sie gefüttert worden ist, dann hätte sie auch wahrscheinlich eine Klage am Hals.

Das ist ein Wabong-Spiel...ALLES kann da auslösend sein, wenn der Tod eh schon wahrscheinlicher war als das Leben. Auch unsere Mutter ist OHNE Essen im Beisein all ihrer Familienmitglieder auch mit Wasser in der Lunge plötzlich wohl durch einen kleinen Erstickungsanfall gestorben. Im Endeffekt hat das ihr Leiden verkürzt. Aber wir hätten vielleicht, wenn jemand, der nicht dabei war, sich Sorgen gemacht hätte, uns nicht getraut hätte oder der den Tod feststellende Arzt kritisch gewesen wäre...wohl auch solche Frage gestellt bekommen, wie bei Dir. Eigentlich kann das potentiell bei jedem Todesfall passieren. Hatte sie ein schwaches Herz? Herzlungenödem akut oder zuvor mal...da ist die Lebenserwartung nicht mehr sehr lang. Krebs wird sie wohl nicht gehabt haben, jedenfalls nicht diagnostiziert.

Das die Nahrung püriert war was schon gut..viele alte Menschen ersticken selber beim Essen. Vielelicht sollte man manchesmal besser Joghurt-Schorle in einem Trinkgefäss anreichen, aus dem die Alten mit viel ZEIT passend zu ihrer Atmung (oft leiden sie an Atemnot) selber trinken können...aber auch dann kommt schnell (oder gar noch schneller) was in die Luftröhre...auch wenn nichts Äusseres sie iiritiert, hetzt, erschreckt oder abgelenkt hat. Es kann ja auch eine Tür zugefallen sein und sie erschreckt haben, während du sie gefüttert hast.

Zujause kann ein alter Mensch dei Nahrungsaufnahme seiner Befindlichkeit besser anpassen..aber da fehlts oft dann an der Kraft und Beweglichkeit sich das Essen zuzubereiten.

Ich hatte gestern nachmittags auch schlimme Atemnot und Schwäche und bin kaum über 50. Mir gings schlecht! Mir wurde ein Apfel angeboten, zuvor hatte ich gerade einen gegessen und den Eindruck dass der mir hilft. Später war ich dann plötzlich so schwach das ich den zweiten Apfel abgelehnt habe, weil ich zuviel Schaff hatte mit dem Atmen. Ein alter Mensch hätte vielleicht nicht mehr die Kraft gehabt das zweimalige NETTE Angebot des Essens abzulehnen, wenns gerade ungünstig ist

Wabong-Spiel.

Ein Brettspiel`Wie geht das, wo kommt es her und mit wievielen wird es gespielt???

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jetzt aber mal ruhig blut.......was hat dass blutbild damit zu tun...

auch du kennst die Situation vor Ort nicht und solltest dich "BEDECKT" halten

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Dazu kann man kein Urteil abgeben, da hier nur deine Version vorliegt. Warte die Ermittlungen ab und alles wird gut.

du hast eine unmissverständliche ansage deines cheffs missachtet das essen nicht anreichern.

du hast fahrlässig gehandelt. ist die dame nämlich durch die anreicherung des essens ( was den schock ausgelöst haben könnte) gestorben so war es fahrlässige tötung.

Was heisst das denn,das Essen anreichern?

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@Felixie1

zb mit vitaminen, aufbaumittel ect pp. all das kann bei kritischen patienten einen allergischen schock auslösen der wie in diesem fall zum tod führte. ich sage nicht felsenfest das es die anreicherung war. allerdings ist es stark anzunehmen.

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@Felixie1

Ich glaube, es heißt eigentlich "anreichen" und bedeutet füttern.

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@LimboLi

sollte dies der fall sein und er meinte tatsächlich anreichen statt anreichern, dann nehme ich alles zurück. ich habe anreichern gelesen also die anreicherung des essens. pardon.

in diesem fall dürfte dich wenn überhaupt nur wenig schuld treffen.

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FlauzeMausch

ein unrechtmässiger Vorwuf - Beleidigung und Frechheit

" den schock ausgelöst haben könnte) gestorben so war es fahrlässige tötung."

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das ist eine Formsache und bleib mal ruhig....und rede nicht soviel... abwarten bitte bitte .....du hast dich richtig verhalten

Danke für eure antworten bzw Beantwortung ich denke ich muss Wie empfohlen ein Anwalt hinzuziehen. Und muss man eigentlich alles selber Dan zahlen anwaltskosten? Und zu korrektur meine sichtleitung hatte mir gesagt obwohl ich es nicht für richtig fand ihr essen anzureichen das ich es tun soll !

Anwaltskosten muss du tragen...du kannst aber bei deinen Amtsgericht um Rechtsmittelbeihilfe bitten, ddie die Kosten der Verfahrens tragen und du später etwas entspannter die Kosten beim Staat begleichen kannst.

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