Altenheime pro und kontra?

4 Antworten

schlechte Versorgung, mangelnde Hygiene, zu wenig Personal würdest du gerne deine Würde verlieren, neues Umfeld. Die durchschnittliche Verweildauer eines Patienten liegt bei ca. 2 Jahren. Es gibt wenig positives. Alternativen sind Seiniorenwohngemeinschaften, mit selbstbestimmten Abläufen. Hier gibt es auch Betreuer im Alltag, niemand ist alleine, und es gibt einen besseren Zusammenhalt. Heime sind oftmals privatisiert und somit gewinnorientiert. Der Mensch als Ware.

Genau so ist es leider.

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@piadina

Wenn die Heime wieder verstaatlicht wären, lief einiges besser. Nur solange man damit richtig Geld verdienen kann auf den Knochen der Altenpfleger und den Heimbewohnern, wird es nicht besser. Wenn man bedenkt das ein Heimleiter für 4 Mahlzeiten pro Person ohne Personalkosten mit eingerechnet rund 4€ am Tag zur Verfügung hat, frage ich mich was soll da gesundes auf den Tisch kommen. Auf eine Nachtschwester kommen rund 30-40 Patienten. Also wo ist da noch Pflege möglich?

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@verreisterNutzer

Schreckliche Zahlen, die Du da schreibst. Sie kriegen alle den Hals nicht voll, die Gier macht alles kaputt. Ist übrigens in Krankenhäusern mit privatem Träger nicht anders.

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@piadina

ja, alles eine Sauce. Leider liegt es an der Obliegenheit des Staates hier einzugreifen. Ich schreie nicht gerne um Hilfe vom Staat, nur hier ist es an der Zeit, dass dieser eingreifen muss. Nur solange einzelne Abgeordnete auch in diesen Institutionen im Aufsichtsrat sitzen ändert sich nichts, denn wer greift schon gerne in seine eigene Geldbörse. Genauso bleiben etliche Dinge unentdeckt, solange sich das Gesundheitsamt zur Kontrolle anmeldet, was soll so etwas? Dann kann man es auch direkt lassen. Unangemeldet muss es geschehen, damit der Dreck ans Tageslicht kommt. Kräftige Sanktionen, mit hohen Geld und Gefängnisstrafen, könnten Wunder bewirken.

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@verreisterNutzer

Genau, nur dass die "Alten" keine Lobby haben. Die können nicht jeden Freitag Schule schwänzen um die Öffentlichkeit zu mobilisieren.

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Pro: Spezialisten und geschultes Personal kümmert sich individuell um den Betroffenen.

Der Betroffene ist unter Gleichaltrigen und findet vielleicht neue Freunde/ Gesprächsteilnehmer, die die selben Dinge erlebt haben

Man muss sich keine Sorgen machen, dass etwas passiert sein könnte, da immer jemand im Haus ist, der nach dem Betroffenen schaut

Contra: PERSONALMANGEL!

Deswegen:

Pflege unzureichend (in den meisten Fällen)

kann nicht individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden

sehr teuer, wenn die Pflegestufe hoch ist

Contra: keine Selbstbestimmung mehr, über Essen, Duschen, Schlafenszeiten

ohne aufmerksame Angehörigen keine Mitspracherecht über Medikamente und Behandlungen.

Pro: Gesellschaft durch andere Bewohner, immer eine Pflegekraft in einem Notfall da, Haushaltstätigkeiten entfallen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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