Alten Arbeitgeber anschwärzen

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Grundsätzlich ist Deine Absicht schon lobenswert; allerdings sehe ich hier das Problem, daß das, was Du unter "Ausbeutung" und "Verstoß gegen sämtliche? Gesetze" verstehst, nicht unbedingt auch tatsächlich rechtlich und objektiv so haltbar ist.

Alle Verstöße müssen vorher eingehend auf ihre Rechtswidrigkeit geprüft werden; dies könnte für Dich alleine ggf. recht schwierig sein; daher sollte man sich mit einer rechtskundigen Person absprechen.

Die IHK wird Deinen Anschuldigungen natürlich nachgehen; ich warne allerdings auch davor, diese Sachen ohne Rechtsprüfung Dritten gegenüber publik zu machen; das könnte eine Rufschädigung darstellen.

Es ist tatsächlich so, daß es schwarze Schafe gibt, die Auszubildende nicht ordungsgemäß ausbilden; diesen muß auch die Ausbildungseignungserlaubnis entzogen werden; daher wäre es auch im Grundstz richtig, wenn sich die Azubis entsprechend an die Kammern wenden.

"Ausbildungseignungserlaubnis" ist natürlich Blödsinn - soll heißen "Ausbildungserlaubnis"

0
@DerSchopenhauer

Reicht es nicht aus wenn ich vorne in den Bericht hineinschreibe dass ich mit dem Bericht niemandem schaden möchte?

0
@Lobbyy

Nein - das ist uninteressant und das solltest Du auch weglassen - es macht ja auch keinen Sinn - wenn die Vorwürfe, die Du erhebst, gerechtfertigt sind, dann soll es ja auch Folgen haben, damit zukünftige Azubis vernünftig ausgebildet werden oder das Azubis vor solch einem ausbildenden Betrieb geschützt werden, indem man dem Betrieb die Ausbildung in Zukunft untersagt.

0

Alles was Du über irgendjemanden schreibst, kann in vielen Fällen auch einen Umkehreffekt entwickeln. Du solltest sehr genau darauf achten, was Du von Dir gibst und dieses möglichst belegen können, da Du damit rechnen musst das derjenige, über den Du etwas schreibst, sich zur Wehr setzt. Was dann im Einzelnen auf Dich zukommen kann/wird, liegt in anderer Leute Ermessen. Die Konsequenz jeglichen Handelns solltest Du dabei zumindest mit einkalkulieren. Liebe Grüße

Du darfst den Bericht natürlich erst dann an die IHK geben, wenn du dein Arbeitszeugnisss hast. Pass da auf, solche Zeugnisse höhren sich immer gut an, der Arbeitgeber kann die aber im Subtext schlecht machen. "Stets bemüht" bedeutet z.B. das für dich alles total schwierig war und du nix auf Anhieb auf die Reihe gekriegt hast. Die IHK kann dir auch beim Lesen/ verstehen vom Zeugniss helfen. Danach kann dich der alte Arbeitgeber schwer schlecht machen, der weiß ja nicht, wo du dich überall bewirbst.

in den Ausschüssen sitzen verch Menschen, die ansonsten ihre Geschäfte führen ....

verstehe nicht wieso Du noch Deiner Ausbildung irgendwelche Beschwerden loslassen willst... die Schlichtungsstellen befassen sich doch mit Deinem Fall & wenn Du dort nicht mehr bist, müßtest Du.. oder Dein Vertreter.. dann doch dort trotzdem erscheinen um eine gütliche Einigung zu erreichen ... welches Ziel verfolgst Du?

Du solltest Deine Ausbildung erfolgreich zu Ende bringen.

Danach solltest Du Dich mal mit anderen Leuten über Deinen "Plan" austauschen.

Irgendwann wirst auch Du zu der Erkenntnis kommen, daß Du Dir Deinen weiteren Berufsweg selbst verstellen würdest.

Wenn Du Deinem Ausbildungsbetrieb eine auswischen willst, dann solltest Du anonym bleiben.

Warte mit dem Bericht bis du dein arbeits- bzw. Ausbildungszeugnis hast, nachher würgt er dir sonst einen rein!!

Und ansonsten: Bericht schreiben, aber sachlich und ehrlich bleiben. Keine Interpretationen oder Unterstellungen. Reine Tatsachen.

Was möchtest Du wissen?