Alte Trecker gegen Neue Leistungsunterschied?

5 Antworten

Hallo,

die Frage "alte Schlepper gegen neue Leistungsunterschied" muss man genauer definieren.

Was ist Leistung, Leistung ist Arbeit pro Zeit!

Ein 300 PS Schlepper kann mehr Arbeit pro Zeit leisten als ein 150 PS Schlepper, man müsste also einen alten 150PS Schlepper mit einem neuen 150 PS Schlepper vergleichen um überhaupt einen Vergleich anstellen zu können.


Vorweg, ein alter Schlepper ist wartungsärmer und einfacher gestrikt als ein aktueller, das spart unter anderem Kosten und ist für viele ein Argument auf ältere Schlepper zu setzen.

Neuere Schlepper sind technisch auf dem Stand der Zeit und bieten dadurch die Möglichkeit die Arbeit zu erleichtern in dem sie sie bequemer macht und sie zudem feiner/genauer durchzuführen ist.

Die Frage ist jetzt wie bei allem, brauche ich diesen "Schnickschnack"?

Wenn ich wie schon von anderen erwähnt den ganzen Tag und auch teils die Nacht den Schlepper in Betrieb habe macht es durchaus Sinn neuere Technik zu verwenden da die Arbeit damit effizienter durchführbar ist.

Ein anderer Punkt ist ob sich "jeder" gängige Landwirt einen solchen neuen mit Technik vollgepackten Traktor auch leisten kann, die Antwort dürfte jedem klar sein.

Wenn ich allerdings nicht so viele Flächen bewirtschafte bzw. keinen so großen Betrieb habe damit sich ein solcher Schlepper lohnt, dann muss man sich eben mit einen älteren Schlepper zufrieden geben.

Das Problem heutzutage im Vergleich zu vor 30-40 Jahren ist einfach, dass man in der Landwirtschaft allgemein im Verhältnis zu allem anderen viel zu wenig für das Produkt bekommt. Wenn das Verhältnis der Einnahmen mit allen anderen Wirtschaftsgrößen proportional gestiegen wäre würde sich keiner über einen 180.000€ Schlepper aufregen und ihn wenn er halbwegs wirtschaftlich wäre, kaufen.

Anderes Beispiel: Wer kann sich heutzutage als Privatperson ohne ein sehr gutes Gehalt zu haben noch einen NEUEN VW Passat leisten?
Die meisten Normalverdiener fahren entweder Kleinwagen als Neuwagen oder fahren gebrauchte aus der Mittelklasse, die Maßstäbe von früher sind meiner Meinung nach verschoben. Soll heißen das man fürs gleiche Geld bzw. den GLEICHEN WERT(!) weniger Qualität bekommt als vor einigen Jahrzenten.
Das zieht sich durch ALLES, ob Staubsauger, Küchengeräte, Möbel, Fahrräder usw.
Es gibt auch durchaus noch Qualität aber die lässt sich der Hersteller mit X mal Aufschlag bezahlen und wird als DAS Produkt schlecht hin deklariert obwohl es zu damaliger Zeit selbstverständlich war und man keinen "Aufschlag" bezahlt hat.

Um ein Ende zu finden, alte Schlepper sind einfach allgemein robuster gebaut worden da in vielen Bereichen einfach hochwertiger verarbeitet bzw. qualitätiv höherwertige Materialien verwendet wurden und es noch nicht so viel Elektronik gab die defekt sein kann (meistens ist es ja die Elektronik).

Wenn die Elektronik auf dem Qualitätsniveau der damaligen Zeit gefertigt werden würde, gäbe es auch keine Defekte in dem Umfang wie es heutzutage oft der Fall ist.

Also, heutige Schlepper sind in der Regel durchaus wirtschaftlicher wenn sie denn laufen, man kann Glück haben oder auch nicht und wenn man Glück hat und nichts zu meckern kommt man erst gar nicht auf die Idee das alte doch so viel besser sind da einfach nur einfacher gestrikt. Ob EHR, Variomatik, Wendeschaltung, diverse Memory Funktionen etc, es hat sich schon viel getan...

Nebenbei, bei IHC z.B. war damals auch nicht alles Gold was glänzte auch wenn die Marke sehr bekannt war und ist für robuste Schlepper, man muss nur mal hinter die Kulissen schauen um zu wissen das auch dort einige Dinge nicht optimal liefen.
Vllt. sagt man in 40 Jahren wo man einen 1455XL gar nicht mehr kennt: "Die Varios von damals, das war schon eine feine Sache, die liefen und liefen und liefen, stufenlos und 60Km/h und dieser Sound, heutzutage (2057) haben wir nur noch diese überteuerten E-Schlepper ohne Verbrennungsmotor und fahren brauchen wir auch nicht mehr da alles per Roboter läuft..."
:)

Gruß quattronaut





das ist alles eine frage der abwägung... je nach dem welche Maschinen du antreiben willst, geht es mit einem modernen, leistungstarken gerät natürlich deutlich schneller...

es stimmt allerdings, dass mehr technik auch mehr wartungsaufwand bedarf. allerdings unterstützten die modernen techniken dabei auch bedingt z.B. in dem aufkommende misstände und fehler rechtzeitig signalisiert werden.

abgesehen davon ist es auch eine gewisse frage der verfügbarkeit von ersatzteilen. und nicht zuletzt die bedienbarkeit. wenn du beim pflügen oder eggen hängen bleiben würdest, dann wäre eine variomatik duchaus gegenüber einem unsyncronisierten vierganggetriebe im vorteil.

du solltest wenn du das gerät für betriebliche belange verwenden möchstest eine klare abwägung treffen. zu diesen entscheidungen zählen auch und vor allem folgende faktoren:

  • wie schwer ist die auszuführende arbeit
  • wer soll die maschine genau bedienen
  • welche einsatzgebiete sind geplant
  • wie hoch ist das budget für den anschaffungspreis
  • wie weit sind die ortsansässigen personen mit Wartung und instandhaltung von neuen oder alten maschinen vertraut
  • besteht im falle einer alten maschine die möglichkeit, ersatzteile zu bevorraten

also ganz klipp und klar, wenn du nur son bisschen einen auf hobbylandwirt machst, wie mein nachbar, der ein paar Kühe sein eigen nennt und ein wenig forstwirtschaft macht, aber nicht davon wirklich leben muss, dann kannst du dich natürlich auch ein wenig mehr nach gefühl für deine maschine entscheiden.

lg, Anna

 wiederrum nicht sehr viel länger auf dem Acker als mit den Monstermaschinen

Echt?

Der Zeitaufwand wäre erheblich größer, weil ohne diese "Monster" mehrere Arbeitsschritte nötig werden.

Mein Großvater war in den 1960er Jahren stolzer Besitzer eines Treckers von Porsche mit einer Leistung von 15 PS. Das Teil hatte gegenüber heutigen Geräten einige Vorteile, nicht zuletzt dass man mit ein wenig handwerklichem Geschick Wartung und Reparatur selbst übernehmen konnte.

Im übrigen fürchte ich, Deine Aufzählung und Argumentation zeugt eher davon, Du weißt nicht wovon Du sprichst -:)

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Naja Vanelle.

Denn zähl du mir mal die Landwirte auf, die ihre "Monster" alle abbezahlt bzw diese bar bezahlt haben.

Sie kaufen sich ein Monster auf Kredit, was vielleicht 150-200.000 Euro kostet, und arbeiten nur dafür ihre Maschinen abzubezahlen !

Sie machen meiner Meinung nach keinen wirklichen Profit damit, den Sie für sich selber einstecken können.

Die meisten kaufen wie schon erwähnt alles auf Kredit, und nach 50 Jahren übernimmt Sohnemann den Kredit, und macht mit dem selben Quatsch genauso weiter !

Ich kenne viele Landwirte, von 10 Stück machen vielleicht wenn es sehr hoch kommt 2 überhaupt richtigen Profit, und haben ihre Maschinen auch bezahlt !

Bedeutet, die meisten Bauern mit ihren riesen Maschinen, arbeiten dafür das sie gerade mal so um die Runden kommen !

Sie würden besser leben können, wie geasgt mit kleineren Maschinen oder indem sie einen normalen Beruf wie zb Dachdecker nachgehen würden !

Es profitiert auch keiner davon wenn zb Markus (38 Jahre) sich ein Haus baut, natürlich auf Kredit und dieses sein Leben lang bezahlt.

Erst seine Kinder würden davon profitieren, das ist in der Landwirtschaft leider nicht so !

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Im übrigen was ich vergessen habe, Lohnarbeit hat Heute nur sehr wenig Zukunf, da baut man sich lieber doch einen Bauernhof ! XD

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