Alte psychische Symptome kommen wieder, was tun?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo, ich habe fast den identischen Leidensweg hinter mir und bin mir sicher das bei dir alles nur von der hohen Aktivität des Sympatikus kommt(Steuert Aufregung, Puls, Blutdruck usw.). Meine Empfehlung: Sofort aufhören Puls u Blutdruck zu messen, treibe viel u starken Sport! Mache unbedingt eine Verhaltenstherapie (wahrscheinlich hast du eine Angststörung, Therapie, schadet nie!). Versuche dich nicht mehr auf deine starken Körpersymtome zu konzentrieren. Manche Menschen spüren jeden Herzstolperer, Pulsveränderung usw. Jedes mal wenn du dich ertappst, dann pfetzt du dich so sehr dass es dir weh macht und blaue Flecken gibt. Und ganz wichtig bändige deine Angst (Therapie) kein Googlen, das verschlimmert nur noch alles. Trotzdem, obwohl ich nur die Psyche dahinter vermute, solltest du dich vom Arzt durchchecken lassen. Sag aber das du ängstlich bist und zu Hypochondrie neigst. Trainiere dein Parasymtatikus also durch Entspannungsübungen, Autogenes Training usw. Bei den meisten Ärzten sind Puls/Blutdruck wegen der Aufregung (habe ich nun eine Krankheit) stark erhöht. Zuhause sind die Werte dann wieder normal. (Weiskittelsyndrom).

Eine Therapie wird Masgebend sein bei deinen Problemen. Reagiere aber bald, denn wenn du erstmals im Angstkreislauf gefangen bist, dann ist es viel schwerer raus zu kommen.

Alles gute du schaffst das schon

xsteveen 07.09.2015, 16:22

Hatte letztes Jahr die Therapie hinter mir, ich weiß wie ich damit umzugehen habe, aber dieses "symptom" war mir neu & ich hab mir leichte sorgen gemacht, danke für die beruhigenden worte!

1

Hatte ähnliche Erfahrungen wie du in den letzten beiden Jahren gemacht. Hatte zwar keine richtigen Panikattacken, ob doch immer wieder Angstzustände, hatte auch sehr stark in meinen Körper (speziell auf mein Herz) hineingehört. Bei mir war nach mehreren ärztlichen Checks auch alles Tip-Top, nix auffälliges.

Wenn ich diese "Symptome" wieder bekomme ignorier ich die einfach. Klingt natürlich einfacher als es ist, aber mit der Zeit gerät es immer mehr in den Hintergrund. Ich sage mir dann immer: Es bringt mir nix ständig daran zu denken, es mindert nicht das Risiko, wirklich eine Herzkrankheit zu erleiden. Ich möchte nicht mit 80 dasitzen und mir denken, "ich habe einen Großteil meines Lebens damit vergeudet, mir Sorgen über Krankheiten zu machen, die ich nie hatte."

Das hat bei mir super funktioniert und mittlerweile kann ich sehr gut damit umgehen.

Und dadurch sind auch die körperlichen Symptome fast komplett verschwunden.

xsteveen 07.09.2015, 16:23

Richtig! Werde es morgen beim Spiel auch einfach so machen, all die Symptome, die kommen ignorieren! - lieber aufs spiel konzentrieren, dann wird das! 

Danke für eure Antworten! - schon gehts mir besser!

1

Was möchtest Du wissen?