Alte Kamera für Schwarz-Weiß Aufnahmen

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6 Antworten

Hallo

besuche denn nächsten Fotoclub und sprich die alten Damen und Herren mit den grauen Harren an. Die weissen noch wie was geht und haben oft noch das Material zu Hause gebunkert oder eine komplette Dunkelkammer.

Es gibt jede menge Bücher einige stehen auch noch in Büchereien rum aber am besten ist man hat einen "Lehrmeister" mit Praxiserfahrung.

SW Fotografie lebt auch davon das man die Farbenlehre beherrscht und mit Filtern umgehen kann (Gelbfilter).

Zum Fotografieren gibt es jede Menge Anloge Kameras mit aktuellen SW Filmaterial im E6/AP41 Entwicklungsprozess ist Belichtungsmessung nicht mehr so wichtig da reicht Pi x Daumen.

Die primäre Frage wäre das Format ich würde erst mit Kleinbild anfangen weil man dort günstige Kameras und günstige Vergrösserer kaufen kann. Bei Mittelformat sind die Gebrauchtpreise inzwischen ähnlich nur kostet das Filmmaterieal etwa das 3Fache.

Gute anloge günstige SLR sind zb die legendär unkaputtbare Pentax MX. Bei den 90er Jahre kamera ist die teilversorgung schlecht. Alte anloge Canon sind zu vermeiden auch Minolta ist inzwischen tot. Nikon hat einige massive Kameras die sind aber sehr gesucht und relativ teuer. Die Aussenseiter mit K-Bajonet wie Chinon, Cosina, Ricoh, Agfa, Revueflex sind zum teil soldie gebaut zum Teil fragil da müsste man die einzelen typen durchsprechen.

Messucherkameras wären auch interessant sind aber nur bei Leica und Nikon noch instandsetzbar. Die wunderbare Minolta CL/CLE ist inzwischen ohne Ersatzteile so das man dafür Minolta XG schlachtet. Die lage bei Rollei und Contax ist durchwachsen. Klassiche Rolleis kann jeder Uhrmacher hinbekommen bei Contax sind einige Modell unreparierbar bzw nur bei Yashica direkt.

Gute Fotolernbücher aus dem Antiqauriat sind zb die Bücher vom Alexander Sporel (Mit der Kamera auf Du) und natürlich die Standardwerke von Croy oder Feinninger (Ist inzwischen veraltet bei Feininger hat das Objektiv noch Bouqet heute hesst das Bokeh ;))

Grüsse

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Schwer ist es nicht - aber Du brauchst einiges an Grundausstattung fürs Labor. Die Filme zu entwickeln ist billiger als die Bilder - bringt aber nur in Spezialfällen Vorteile gegenüber dem entwickeln lassen.

Mein Vorschlag: Die Filme entwickeln lassen, auch gleich Abzüge machen lassen. Und dann nur die interessanten Bilder selber vergrößern. Denn die analoge Bildbearbeitung kostet deutlich mehr Zeit als die digitale...

Als erstes musst Du Dir Wissen aneignen. Bücher zum selber-entwickeln gibt es vermutlich nur noch antiquarisch. Aber wozu hat man das Internet - dies hier wäre ein ganz guter Start:

http://www.schwarzweiss-magazin.de/

mit einer alten kamera möglichst ohne Batterien etc.

Geht natürlich - aber ich würde doch ein etwas neueres Modell vorziehen, so etwa Canon FT-Qb, hat eine kleine Batterie zur Belichtungsmessung, aber die Verschlusssteuerung funktioniert auch ohne Batterie.

Wichtig bei der alten Kamera ist in meinen Augen die Offenblenden-Messung, d.h., Du brauchst nicht abzublenden, um die Belichtung zu messen - die eingestellte Blende wird an die Kamera übermittelt und berücksichtigt.

P.S.: Zur chemischen Seite des Entwickelns gibt es bei Ilford recht gute Infos.

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S/w Filme zu entwickeln ist ziemlich simpel, geht sogar mit Instantkaffee und Waschsoda, nur das Fixiersalz muss man in einem speziellen Geschäft kaufen. Dann brauchst du noch eine Entwicklerdose, wo der ganze Prozess stattfindet...gibts für 10 Euro bei Ebay.

Dann scannst du die Filme ein und kannst die Fotos ausdrucken oder im Labor Abzüge anfertigen lassen. Du kannst die Abzüge natürlich auch selber machen, das ist aber relativ zeitaufwändig und einen Vergrößerungsapparat plus Entwicklerschalen brauchst du auch.

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Ganz ehrlich?

  1. Fotografiere in Farbe, denn nicht jedes Motiv, dass in Farbe gut aussieht, kommt auch in SW gut daher.
  2. Fotografiere digital
  3. und nochmal: fotografiere digital in Farbe.
  4. Wandle dann die Bilder am PC in SW um - mach das aber mit einem Programm, bei dem Du einfluss auf die Farbkanäle hast, denn wenn Du den Grünen Farbanteil für SW nimmst sieht ein Bild anders aus, als wenn Du den roten nimmst ;-) Hier kannst Du dann schön experimentieren, wo Du den größten Kontrast her bekommst, denn ein SW-Bild lebt vom Kontrast. "In SW konvertieren" - die Funktion ist Bullshit und funktioniert seltenst!!!

Auf die Art aber kannst Du zumindest einmal dein Auge schulden, was in SW funktioniert und was nicht. Fotografiere aber IMMER in Farbe, denn wenn die Farbinfo weg ist, bekommst Du sie nicht mehr zurück und ein schönes Farbbild ist als SW verloren. In SW konvertieren kannst Du immer!!!

Die Idee mit der Alten Kamera ist sehr interessant, wenn Du die Bilder ein wenig Antik aussehen lassen willst. Aber auch das bekommst Du mit Photoshop&Co. am PC ganz gut hin. Vignettierung und Filmkorn lassen sich da leicht nachmachen ;-)

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Ist es schwer Bilder selbst zu Entwickeln?

Vom Prozeß her ist das nicht schwer, ich weiß aber nicht, wie es jetzt mit der Vielfalt, der Verfügbarkeit und den Preisen der Papiere und der Chemie, von "echtem" Schwarz-Weiß-Film ganz abgesehen, aussieht.

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Kommentar von TomRichter
03.10.2011, 23:57

Gibt's alles noch zu kaufen - unter Einbeziehung der Inflation auch nicht teurer als vor der digitalen Revolution.

Einzelchemikalien zum Selber-Mixen könnten allerdings ein Problem sein :-(

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Schwarzweiss-Filme sind ziemlich teuer.

Sw-filme zu entwickeln ist relativ einfach.

Das Vergrössern auf Papier ist schon ein bisschen mehr auwändig. Dnkelkammer. Vergrösserungsapparat. Chemikalien. Viel Wissen über Papier usw.

Alte Kameras habrn oft ein blindes Objektiv, das heisst der Kontrast wird dadurch schecht.

Daher mache ich jetzt auch Die sw-Bilder mit der Digitalkamera und verstärke dIe Effekte mit Photoshop

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Kommentar von max1755
03.10.2011, 22:13

Du Entwickelst aber selber? Kannst du mir da Bücher emphelen?

LG

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