Alte Bunker in Deutschland

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3 Antworten

Eine begründete Genehmigung kannst Du Dir Rathaus holen. Aber ich denke Du hast eher militante Interessen.

Soviel geheim und versteckt sind die meisten Anlagen nicht, es gibt allerdings einige wenige, die wurden absichtlich zugeschüttet, unkenntlich gemacht oder schlicht eingeebnet.

Wenn man sich eine Weile mit der Materie beschäftigt hat bekommt man sowas wie ein " Auge " dafür, wo solche Anlagen verborgen sein könnten. Bei der geziehlten Suche nach bestimmten Objekten gehört aber mühsames Zusammentragen von Informationen dazu.

Kein Bunker kann so verschlossen werden, das man nicht doch irgendwie reinkommt, ist nur eine Frage der Hartnäckigkeit. Nächtelanges graben, aufschweißen-oder sägen von Gittern oder Stahltüren oder auch der Einsatz von schwerem Gerät sind bei den richtig harten Bunkerfreaks nicht ungewöhnlich.

Die leicht zugänglichen, offenen Objekte in D sind alle ausnahmslos komplett leer, egal ob Westwall, Atlantikwall oder nur normale Luftschutzbauten. Unentdeckte Anlagen sind sehr selten geworden, aber inzwischen ( nach diversen Jahrzehnten eben ) findet man auch dort nur noch kaum identifizierbaren Schrott. Abgesehen davon wurden die meisten Bunker in D nach einer Art Katalog erstellt, d.h. man findet die selben Anlagen relativ häufig.

Das sieht in diversen Nachbarländern ganz anders aus. Dort gibt es Anlagen, die bis heute fast im Originalzustand sind. Anders wie in D sind diese Anlagen größtenteils völlig unterschiedlich, sowohl in Größe als auch in Funktion. Desweiteren sind die Anlagen wesentlich komplexer als selbst die größten, deutschen Befestigungsanlagen des Atlantikwalls. Teilweise braucht man mehrere Stunden, um die mehrstöckigen, tief unter der Erde mit teilweise kilometerlangen Gängen verbundenen Bunkeranlagen auch nur halbwegs zu erkunden. Die Anlagen sind teilweise so groß, das sie eigene unterirdische Verbindungsbahnen haben, sowie eigene Kraftwerke,Großküchen, Werkstätten und Kasernen für hunderte von Soldaten.

Und während es in den deutschen Regelbauten nur den nackten Beton zu sehen gibt, stehen in diesen Bunkern sprichwörtlich noch die Kaffeetassen auf den Tischen. Leider wurde dort in den letzten Jahren viel durch Vandalismus zerstört, übrigens eine direkte Folge des Internets und der detailierten Preisgabe von Informationen darüber, wo die Anlagen zu finden sind. Bis fast Anfang der achtziger Jahre waren die Anlagen zwar offen, aber quasi unzerstört. Inzwischen gibt es ein paar Dutzend Vereine die sich um den Erhalt der hochinteressanten technischen Anlagen bemühen, aber leider auch hunderte Bunker, um die sich keiner kümmern kann. Die interessanten Anlagen in ganz Europa sind derartig umfangreich, das man schon mehrere Jahre bräuchte, um nur die interessantesten zu besuchen. Unbedingt sehenswert sind auch die vielen Festungen vom 1 WK und der Zeit davor. Die Feste Mutzig z.B liegt bis heute auf Militärgebiet und ist deswegen quasi im unveränderten Originalzustand, wie sie 1870....80 gebaut und danach vergessen wurde.

Guten abend finde ihren Beitrag doch sehr interessant ich interessiere mich für solche große Anlagen möchte sie gerne selber betreten  (habe schon einige betreten ) die Öffentlichen sind zwar hergerichtet aber da fehlt diese Spannung wäre Ihnen sehr dankbar falls sie für mich einen Link hätten oder sowas in die Richtung ....... bedanke mich im voraus 

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vielleicht hift dir die seite ein wenig weiter. http://berliner-unterwelten.de hab mal in einer doku gesehen das es unter berlin sogar eine mehrspurige autobahn gibt die nur zugemauert wurde oO

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