Altbier contra Kölsch: Unterschied

2 Antworten

Alt und Kölsch sind rheinische Obergärige Biere.

Altbier ist dabei nicht als Begriff geschützt, kann überall hergestellt werden (Neuss, Issum etc.). Die Farbe ist dunkel, es ist stark malzig und geht meist in eine süßliche Richtung.

Kölsch ist ein geschützter Begriff, es muss in Köln gebraut sein, nur einige Brauereien dürfen aus Tradition den Begriff führen (Zunft  Wiehl zum Beispiel). Es muss auch blank und blond sein. Es gibt mehr Vielfalt im Geschmack von süßeren (MalzMühle) und herberen ( z. B. Gaffel) Typen.

Andere helle, blanke obergärige Bier heißen dann nur Ober  )oder werden nach der Stadt genannt: Bönnsch, Troilsch, Rheinbacher etc.) - wenn das Bier hell aber nicht gefiltert ist, nennt man es Wieß (es darf ebenfalls - auch wenn es in Köln gebraut - nicht Kölsch heißen).

Der offensichtlichste Unterschied ist wohl, dass Alt ein dunkles, Kölsch hingegen ein helles Bier ist. Beide Biersorten gehören zu den obergärigen Bieren.

Die Kommentare, die auf der Fehde zwischen Alt- und Kölschtrinkern basieren, solltest du nicht ernstnehmen. Dies ist nur eine Fortsetzung der idiotischen Fehde zwischen Köln und Düsseldorf. Ein Gruß aus dem neutralen Aachen.

Generell schmecken diese obergärigen Biere schnell schlecht, wenn sie zu lange in der Bierleitung stehen. In ihren 'Heimatorten' - also Düsseldorf bei Alt und Köln bei Kölsch - hingegen schmecken sie recht süffig, da dort eins nach dem anderen weggezapft wird. Überhaupt halte ich mich bei gezapftem Bier in fremden Städten am liebsten an den örtlichen Marken.

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