Altbau Haus - Hilfe vom staat

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist ja keine schöne Geschichte

Auf deine Frage kann man eigentlich so pauschal keine Antwort geben.

Man kann stattliche Förderung für Sanierungsmaßnahmen beantragen. Hiebei handelt es sich in erster Linie um energetische Maßnahmen also Außendämmung, Umweltfreundliche heizungen u.s.w. Das kommt aber für euer Haus sicher nicht in Frage. Und es geht hier lediglich um Zuschüsse, den Rest muss man selbst bezahlen.

Das Wichtigste für ein Haus ist eigentlich das Dach, damit es nicht reinregnen kann.

Durch Feuchtigkeit entsteht Schimmel der sich auch ausbreitet und immer schwieriger zu beseitigen ist. Ist das Dach kaputt dauert es nicht lange und der Dachstuhl fängt an zu faueln. Am Ende bricht er einfach zusammen.

Im Winter muss ein Haus beheizt werden. Durch Feuchtigkeit entsteht auch irgendwann ein Modergeruch den man auch nicht mehr aus dem Haus bekommt.

Das Wichtigste wäre das ihr das Haus gegen Regen und Feuchtigkeit schützt.

Was ich aber nicht so richtig verstanden habe ist Folgendes:

Zu welchem Zweck haben deine Eltern denn das Haus überhaupt gekauft? Eigentlich wohnt man doch selbst im eigenen Haus und nicht irgendwo zur Miete.

Und man kann auch sicher nicht alles auf den Mieter schieben. Es gibt zwar Messis, die jede Menge Müll hinterlassen, aber das ist Dreck den man beseitigen kann. Ein kaputtes Dach ist da schon was anderes und das hat bestimmt auch nicht der Mieter zerstört, oder?

An Renovierung ist wohl erst mal nicht zu denken. Jeder EURO für Tapeten und Farbe wäre sinnlos.

Dann schon eher einen Container bestellen und erst mal alles wegschmeißen was Müll ist.

Wenn überhaupt muss das Haus wenigsten leer sein, falls sich mal jemand interessiert. Für Reparaturen fehlt einem vielleicht das Geld. Aber mal entrümpeln, das Grundstück etwas pflegen usw. kann man auch ohne Geld.

Aber sollte durch Zufall mal die Gelegenheit kommen wäre es doch schade wenn der Interessent gleich wieder weg ist.

Wünsche euch aber viel Erfolg

Bei aller staatlicher Förderung für zweifelhafte Maßnahmen sollte beim Altbau eins im Auge behalten werden: Das Haus muss trocknen können und trocken bleiben! Das wichtigste dafür ist ein dichtes Dach. Es muss nicht unbedingt komplett erneuert werden, oft hilft es, undichte Stellen zu reparieren.

Trockene Wände sind schimmelfrei und haben gute Dämmwerte. J.S. Cammerer hat es vor Jahrzehnten mal untersucht, den Zusammenhang zwischen Dämmwert und Feuchte einer Ziegelwand. Sein Diagramm kann man mit Namen und der Bildersuche ergoogeln. Da bei linear ansteigender Feuchte der Dämmwert parabelförmig absinkt, ist es nicht nur wichtig, dass die Wände trocken sind - nein, die Wände müssen knochentrocken sein, dann erspart man sich auch Kosten für die Dämmung.

Mit der herkömmlichen Heizung, die die Heizungsinstallateure so für die sparsame Altbausanierung anbieten und einbauen, befeuchtet man die Wände. Die Heizkörper produzieren viel zu viel Warmluft, die zur Zimmerdecke steigt und unter Auskühlung an der Aussenwand vor dieser nach unten sinkt. Kühlt Luft jedoch aus, so vermindert sich das Wasserdampfaufnahmevermögen, die rel. Luftfeuchte steigt, die Luft wird feuchter. Die Wandoberfläche übernimmt den Luftfeuchtewert der anliegenden Luftschicht und feuchtet auf (Feuchteausgleich). So wird die Wand im unteren Bereich oft sehr feucht, bis zur Schimmelbildung und der nächste Handwerker empfihlt dann einen neue und teure Horizontalsperre, obwohl die Feuchte aus der Raumluft kommt und dies mit einer Änderung an der Heizanlage preiswert zu beseitigen ist. Ich empfehle hierfür die hydraulischen Heizleisten (mal googeln).

Diese Heizleisten produzieren sehr viel Wärmestrahlung für den Raum, was auch Kondensat an alten Fenstern stark vermindert. Hier können die Holzfenster aufgearbeitet werden, neu angestrichen (möglichst - nach dem Entlacken - mit Leinölfarbe). Defekte Scheiben werden durch neue ersetzt. Das Einkitten mittels Leinölkitt kann man schnell selbst lernen (Anleitungen gibt es auf Youtube). Leichte Undichtigkeiten am Holzfenster sind unproblematisch, da die Heizleiste vorrangig die Wände erwärmt und die Raumluft 2-4°C kühler bleibt, bei gleicher Behaglichkeit im Raum. Damit sinken die Lüftungswärmeverluste.

Zur preiswerten und dauerhaften Trockenlegung des Kellers empfiehlt sich die "Temperierung" (mal googeln). Diese folgt dem Prinzip 'Wärme verdrängt die Feuchte'. Durch ein einfaches Heizrohr - im Sockel der Kellerwände verlegt - wird eine thermische Feuchtesperre geschaffen und gleichzeitig für eine Temperierung des Kellers gesorgt, die Sommerkondensat verhindert. Letzteres ist durch keine andere Kellerabdichtung zu erreichen. Der Keller trocknet aus und Ungeziefer findet keine Lebensgrundlage mehr. Der Keller kann damit wieder nutzbar gemacht werden ohne dass die Gegenstände schimmeln.

Ich habe meinen Altbau von 1926 nach diesem Low-Budget-Prinzip saniert und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Heizleisten sorgen für knochentrockene und schimmelfreie Wände mit sehr guten Dämmwerten. Die inneren Wandoberflächen sind alle angenehm warm, die Wärme ist noch besser, als die schon von vielen als sehr angenehm angepriesene Ofenwärme. Durch die leichte Beheizung des Kellers ist dieser ebenfalls trocken geworden ohne Aufgraben der Kellerwände und Abdichten mittels Bitumen, etc.

Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss

Ich habe dir mal einen Link kopiert. Auf der Seite der kfw findest du alle Infos wann eine Modernisierung gefördert wird. Bis zu knapp 20.000,- EUR Zuschuss je Wohneinheit sind möglich.

Neben Infos findest du auf der Seite auch Formulare und Beispiele.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-%28430%29/

Einfach hier klicken und du findest alle Informationen und Anträge die du brauchst.

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