Als Werkstudent Stunden über die Woche hinaus verschieben?

1 Antwort

Laut studis-online.de gilt folgendes:
bb) 20-Stunden-Regel für Jobs in der Vorlesungszeit

Ihr seid als ordentliche Studierende anzusehen und nicht als
Arbeitnehmer, wenn ihr in der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden
in der Woche jobbt. Sofern ihr eine Anstellung habt, in der ihr mehr
arbeiten müsst, geht man davon aus, dass euer Studium hinter eurem Job
zurücktritt und ihr mehr Arbeitnehmer seid als Studierende. Dies gilt
aber nur für die Vorlesungszeit. In den Semesterferien könnt ihr
problemlos auch mehr als 20 Stunden arbeiten.
Wenn ihr dies häufiger
macht, müsst ihr allerdings die 26-Wochen-Regel beachten. Dazu gleich
unter cc).


Arbeitet ihr (in der Vorlesungszeit) überwiegend außerhalb der regulären Studienzeit, also an den Wochenenden, abends oder nachts, dürft ihr ausnahmsweise auch mehr als 20 Stunden arbeiten. In diesem Fall müsst ihr aber folgende Voraussetzungen erfüllen:
Ihr müsst eure Zeit und Arbeitskraft trotz Job überwiegend dem Studium widmen.
Der Job muss außerdem befristet sein, und zwar auf maximal 26 Wochen. (Diese Voraussetzung gilt seit dem 1.1.2017.)

cc) 26-Wochen-Regel für Jobs mit mehr als 20 Wochenstunden

Nicht nur in Bezug auf die wöchentliche Arbeitszeit, sondern auch auf
den Zeitraum von einem Jahr bezogen muss der Studentenstatus den Status
als Arbeitnehmer überwiegen. Auch wer mehr als 26 Wochen (182
Kalendertage) im Jahr mehr als 20 Stunden arbeitet, wird daher als
Arbeitnehmer versicherungspflichtig. Bei der Berechnung werden nur
Beschäftigungen mit mehr als 20 Wochenstunden (mit Ausnahme absolvierter
Pflichtpraktika) berücksichtigt.


Der Jahreszeitraum wird folgendermaßen bestimmt: Vom voraussichtlichen
Ende der zu beurteilenden Beschäftigung werden die letzten 12 Monate
betrachtet.


Wird der Zeitraum von 26 Wochen mit der zu beurteilenden Beschäftigung
überschritten, tritt die Versicherungspflicht mit Beginn der zu
beurteilenden Beschäftigung ein bzw. mit dem Zeitpunkt, in dem erkennbar
ist, dass der Zeitraum überschritten wird.


Nachzulesen in dem Link hier unter dem Punkt
III. Mehr als geringfügige Jobs

www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/jobben.php?seite=4#pAIII

Gruß siola55

Danke erstmal für die Lange Antwort. Bei meinem Job handelt es sich wohl um das erste Beispiel, da ich primär tagsüber arbeite. 

Ich verstehe das "ausnahmesweise" allerdings nicht ganz. Wenn ich nun eine zusätzliche Schicht am Wochenende übernehme wie soll ich denn beweisen das ich 

Zeit und Arbeitskraft trotz Job überwiegend dem Studium widmen.
 

Realistisch geht es bei mir wirklich darum mal drei Stunden oder so nach zu holen, auch am Wochenende. Ich finde das ist thepretisch durchaus machbar, aber die Formulierung erscheint mir hier schwammig?

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